Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät

Methodendozentur

Sie studieren an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät und wollen Kenntnisse qualitativer und/oder quantativer Methoden der empirischen Sozialforschung auffrischen, nachholend oder vertiefend erwerben? Das Kursprogramm der ESIT-Methodendozentur unterstützt Sie beim gezielten Erwerb methodischer Kompetenzen im Bereich der quantitativen und qualitativen Sozialforschung.

Das Angebot umfasst:

  1. Kompaktveranstaltungen (1-4tägig) in der vorlesungsfreien Zeit, in der Regel unmittelbar vor Semesterbeginn (Ende März/ Anfang April; Ende September/Anfang Oktober), nach Semesterende (Ende Juli/Anfang August; Mitte-Ende Februar) sowie (im Sommersemester) während der Pfingstpause,
  2. Offene Methodenwerkstätten mit dem Schwerpunkt auf individueller Beratung sowie Datenanalyse von Material der Sitzungsteilnehmenden, an ausgewählten Freitagen im Semester,
  3. E-Learning (online und per App),
  4. Methodenberatung (z.B. im Rahmen der Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten, im Rahmen der Spring und Summer Schools "Qualitativ Forschen" oder individuell nach Terminvereinbarung per Mail). 

Hier finden Sie die aktuellen Kursangebote für

Wintersemester 2018/2019

 

Das Methodenzentrum besetzt für den Zeitraum vom 01.04.2019 bis zum 31.12.2020 eine Projektstelle als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (TV-L E 13, 50%) für das Projekt „Studienstart“ des Baden-Württembergischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultus. Die Arbeit erfolgt in engem Austausch mit der ESIT-Methodendozentur des Methodenzentrums. Die Bewerbungsfrist endet am 11. Januar 2019. Weitere Informationen finden Sie hier.


ESIT-Methodendozentur

Anrechenbarkeit der Methodendozentur-Veranstaltungen

  1. Diese Veranstaltungen sind kein Ersatz für reguläre Pflichtveranstaltungen der Institute.
  2. Teilnahme: Eine Teilnahme ist allen Studierenden prinzipiell möglich, die Teilnahme kann dann (z.B. als Wahlbereich) angerechnet werden. Die Studierenden erhalten eine entsprechende Teilnahmebescheinigung.
  3. Prüfungsleistungen: Im Einzelfall ist eine Anrechnung von Prüfungsleistungen möglich. Als "Einzelfall" gelten Begründungen, die einen Besuch einer anderen Pflichtveranstaltung nicht ermöglichen, z.B. Krankheit, Vereinbarkeit Beruf und Studium, familiäre Gründe, Auslandsaufenthalt. Möglich ist auch die Anrechnung für Nachholleistungen (insbesondere im Übergang BA-MA).

Veranstaltungsarchiv

Kursangebot SoSe 2018

Grundlagen der Statistik für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften:

27.-29.03.2018, 10-16 Uhr (s.t.), Nauklerstrasse 47, Raum 008 (großes PC-Labor)

Dozent: Dr. Andreas Kögel
Anmeldefrist: 20.03.2018
Anmeldung unter:  methodendozentur@esit.uni-tuebingen.de

Statistik-Einführung und Auffrischung: Wichtige Verfahren der uni- und bivariaten Statistik mit Stift, Taschenrechner und Tabellenkalkulation (MS Excel oder LibreOffice) selbst nachrechnen und nachvollziehen. Mittelwerte und Streuungsmaße, Chi²-Statistik, einfaktorielle ANOVA, T-Test, einfache lineare Regression, Korrelation nach Pearson, Rangkorrelation nach Spearman.

Teilnahmevoraussetzungen: Keine. Erfahrung im Umgang mit Excel oder LibreOffice Calc ist hilfreich, aber nicht notwendig.

Fortgeschrittene Statistik für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften:

3./4.4.2018, 10-16h, Nauklerstrasse 47, Raum 008 (großes PC-Labor)

Dozent: Dr. Andreas Kögel
Anmeldefrist: 27.03.2018
Anmeldung unter: methodendozentur@esit.uni-tuebingen.de

Multivariate Datenanalyse mit Stata - Skalenbildung: Cronbachs Alpha und Konfirmatorische Faktorenanalyse (CFA); PCA und Faktorenanalyse; Multiple lineare Regression, ANOVA (ein- und mehrfaktoriell, post-hoch-Tests) und hierarchische Clusteranalyse. Übung an PC-Plätzen mit realen Daten.

Teilnahmevoraussetzungen: Erfahrungen mit SPSS oder Stata sind hilfreich, aber nicht notwendig. Dieser Kurs ersetzt keinen SPSS- oder Stata-Kurs.

Grundlagen qualitativer Sozialforschung:

09.-11.04.2018, jeweils 9.15-15h, Raum N.N.

Dozentin: Jun.-Prof. Dr. Ursula Offenberger
Anmeldefrist: 02.04.2018
Anmeldung unter: methodendozentur@esit.uni-tuebingen.de

In dieser Veranstaltung verschaffen wir uns einen kompakten Überblick über Grundlagen und Verfahrensweisen der qualitativen Sozialforschung (QSF): Am ersten Tag lernen wir die Bedeutung von Methodologie und Erkenntnistheorie für QSF kennen und vergegenwärtigen uns die Grundprinzipien und die Geschichte von QSF im deutschsprachigen Raum. Am zweiten Tag werden Verfahren der Datengewinnung sowie Samplingtechniken behandelt. Am dritten Tag geht es um die Datenauswertung mithilfe weit verbreiteter Analyseverfahren und -techniken und damit verbundener Aspekte wie Gütekriterien, Reflexivität oder Computerunterstützung in der Arbeit mit qualitativen Daten.

Teilnahmevoraussetzung: keine

Mehrebenenanalyse

12./13.4.2018, jeweils 10-16h, Nauklerstrasse 47, Raum 008 (großes PC-Labor)

Dozentin: Dr. Katarina Weßling
Anmeldefrist: 5.4.2018
Anmeldung unter: methodendozentur@esit.uni-tuebingen.de

Die Mehrebenenanalyse ist ein Verfahren zur Analyse von Daten, die in Ebenen, häufig auch als Levels bezeichnet, gegliedert sind. Verbreitete Anwendungsfälle sind etwa Analysen von SchülerInnen (Ebene 1), die in Schulklassen (Ebene 2), die wiederum in Schulen (Eben 3) gegliedert sind, oder etwa international vergleichenden Untersuchungen, in denen Individuen (Ebene 1) in verschiedenen Ländern (Ebene 2) geclustert sind.
Sind mehrere SchülerInnen der gleichen Klasse oder mehrere Individuen den gleichen institutionellen und politischen Gegebenheiten eines Landes ausgesetzt, dann sind die Voraussetzungen für die Anwendung der herkömmlichen Regressionsanalyse (OLS) zumeist nicht mehr gegeben. Es ist daher nötig die geclusterte (häufig hierarchische) Struktur der Daten adäquat zu berücksichtigen. Die verschiedenen Verfahren der Mehrebenenanalyse ermöglichen dies.
Der Kurs bietet eine Einführung in die grundlegende Idee des Mehrebenenkonzepts und bietet anhand der Statistiksoftware STATA eine Einführung und/oder Wiederholung der zentralen Grundlagen. Das Schätzen von Mehrebenenmodellen steht dabei ebenso im Vordergrund wie die Interpretation der Ergebnisse. Neben metrischen (z.B. Einkommen) werden auch dichotome abhängige Variablen (z.B. arbeitslos ja vs. nein) berücksichtigt.
Ziel des Kurses ist es, dass die TeilnehmerInnen in der Lage sind geeignete statistische Verfahren je nach Datenstruktur auszuwählen. Die TeilnehmerInnen sollen nach Abschluss des Kurses eigenständig verschiedene grundlegende Mehrebenenmodelle mit Stata schätzen und interpretieren können.

Teilnahmevoraussetzung: keine

Offene Methodenwerkstatt für empirische Sozialforschung

27.4.2018, 9.15-12.30h, Münzgasse 11, Raum 108 (Übungsraum), Dozentin: Jun.-Prof. Dr. U. Offenberger
4.5.2018, 9.15-13h, Nauklerstrasse 47, Raum 008 (großer PC-Pool), Dozentin: M.A. Marina Pumptow
22.6.2018, 9.15-12.30h, Münzgasse 11, Raum 108 (Übungsraum)
, Dozentin: Jun.-Prof. Dr. U. Offenberger
20.7.2018, 15.30-19h (!), Münzgasse 11, Raum 108 (Übungsraum), Dozentin: Jun.-Prof. Dr. U. Offenberger
27.7.2018, 9.15-13h, Nauklerstrasse 47, Raum 008 (großer PC-Pool), Dozentin: M.A. Marina Pumptow

Die ESIT-Methodenwerkstatt dient der Beratung empirisch ausgerichteter Qualifikationsarbeiten. In jeder Sitzung besteht die Möglichkeit eigene Anliegen oder Datenmaterial rund um das Arbeiten mit empirischen Forschungsmethoden einzubringen, z.B. Exposee-Entwürfe, Interviewleitfäden oder Fragebogenentwürfe, Datensätze, Transkripte, Beobachtungsprotokolle oder weiteres Datenmaterial. Dieses wird in der Sitzung gemeinsam besprochen, diskutiert oder ggf. analysiert. Die Werkstatt dient dazu, die in den jeweiligen Studiengängen stattfindende Auseinandersetzung mit empirischer Forschung zu flankieren und studentische Projektarbeit niederschwellig zu begleiten. Zu Beginn der Sitzungen hält die Dozentin einen Kurzvortrag zu einem ausgewählten Thema.
Sie sind unsicher, ob Sie eine geeignete Forschungsfrage formuliert haben? Sie haben Fragen zu Ihrem Datensample? Sie benötigen Feedback für Ihr analytisches Vorgehen? Dann sind Sie in der ESIT-Methodenwerkstatt richtig!
Für Vorabsprachen melden Sie sich bitte rechtzeitig bei der jeweiligen Dozentin: ursula.offenberger(at)uni-tuebingen.de (27.4., 22.6. und 27.7.) bzw. marina.pumptow(at)uni-tuebingen.de (4.5. und 27.7.).

Themen der Dozentinnen-Vorträge:

27.4.2018: Reflexivität in der qualitativen Sozialforschung
4.5.2018: Lineare und logistische Regression: Analyse manifester Merkmale
22.6.2018: Die Chicago School - Wiege der qualitativen Sozialforschung
20.7.2018: Das Interpretative Paradigma
27.7.2018: Cluster-, latente Klassen- & Faktorenanalysen: Analyse latenter Merkmale

Einführung in die partizipative Gesundheitsforschung
8.5.2018, 9.15-12.30h

Raum: N.N.
Dozent: Prof. Dr. Michael Wright, KHS Berlin
Anmeldefrist: 1.5.2018, Anmeldung unter methodendozentur@esit.uni-tuebingen.de
Partizipative Forschung ist eine explizit wertebasierte Forschung, die mit Anliegen verbunden wird wie der Förderung von Demokratie, Menschenrechten, sozialer Gerechtigkeit, Umweltgerechtigkeit oder anderen Wertorientierungen. Diejenigen Menschen, um deren soziale Welt und deren Handeln sich die Forschung dreht, werden dabei aktiv in die Gestaltung partizipativer Forschungsprozesse einbezogen.
Bildung, Umwelt, Gesundheit, Energiewende, internationale Zusammenarbeit, soziale Teilhabe, Kommunalentwicklung: All das sind Bereiche, in denen der partizipativen Forschung eine wichtige Bedeutung zukommt. Entsprechend findet sie Verbreitung in verschiedenen sozialwissenschaftlichen Disziplinen, etwa den Erziehungswissenschaften, der Psychologie, der Sozialen Arbeit, der Soziologie, der Raum- und Stadtentwicklung, der Frauen- und Geschlechterforschung oder den Disability Studies.
Der Workshop führt ein in Qualitätskriterien und Ethik-Kriterien der Partizipativen Gesundheitsforschung nach der International Collaboration for Partcipatory Health Research. Vor diesem Hintergrund werden exemplarische Projekte der partizipativen Gesundheitsforschung vorgestellt und diskutiert.
Bitte beachten Sie auch die im Rahmen der ESIT-Methodendozentur stattfindende Vortragsreihe zu partizipativer Forschung im Sommersemester 2018 und den darin stattfindenden Vortrag von Michael Wright am 8.5. um 14h.
Weitere Informationen zur Vorbereitung: www.icphr.org; https://www.leitbegriffe.bzga.de/alphabetisches-verzeichnis/partizipative-gesundheitsforschung/; http://partkommplus.de/.

Einführung in die Interviewforschung:

23.-25.5.2018, jeweils 9.15-15h, Raum: Hegelbau 36, 1. Stock, Raum 119A

Dozentin: Jun.-Prof. Dr. Ursula Offenberger
Anmeldefrist: 16.05.2018
Anmeldung unter: methodendozentur@esit.uni-tuebingen.de

Ziel dieser Veranstaltung ist, dass Sie einen Überblick über gängige Formen sozialwissenschaftlicher Interviews erlangen und zentrale Verfahrensweisen von Interviewstudien kennenlernen und ausprobieren. Im Mittelpunkt stehen dabei Leitfadenkonstruktion, Interviewschulung und die Aufbereitung des Datenmaterials. Da im Kurs mit Beispielen aus allen Stadien der Interviewforschung gearbeitet wird, können Sie gern eigenes Material einbringen, das Sie der Dozentin im Zuge der Anmeldung zukommen lassen.

Teilnahmevoraussetzung: keine

Auswerten qualitativer Daten mit MaxQDA

8.6.2018, 9-17h, Nauklerstrasse 47, Raum 008 (großes PC-Labor)

Dozentin: Dr. Susanne Sackl-Sharif
Anmeldefrist: 1.6.2018
Anmeldung unter: methodendozentur@esit.uni-tuebingen.de

Nach einem kurzen Überblick über wesentliche Auswertungsstrategien in der qualitativen Sozialforschung (z.B. inhaltsanalytisches Vorgehen oder interpretative Verfahren) werden in der ersten Hälfte des Workshops die wesentlichen Funktionen des Auswertungsprogramms MaxQDA anhand eines Beispiels gemeinsam erarbeitet. Dazu zählen u.a. Transkribieren mit MaxQDA, induktive und deduktive Kategorienbildung mit MaxQDA, einfache Analysetools und Mixed-Methods-Tools sowie Visualisierungstechniken. In der zweiten Hälfte des Workshops haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre eigenen Forschungsvorhaben vorzustellen und geeignete Auswertungsstrategien mit MaxQDA zu erarbeiten.

Teilnahmevoraussetzung: keine

Einführung in Theorie und Praxis standardisierter Befragungen

30./31.7.2018, jeweils 10-16h, Wilhelmstrasse 36, 1. Stock: CATI-Labor

Dozent: M.A. Marc Schwenzer
Anmeldefrist: 23.7.2018
Anmeldung unter: methodendozentur@esit.uni-tuebingen.de

Der zweitägige Workshop liefert einen Einstieg in Möglichkeiten und grundsätzliche Probleme standardisierter Befragungen und erprobt praktisch Web- und Telefonbefragungen. Im ersten Teil geht es um Möglichkeiten, aber auch Probleme, die Surveys mit sich bringen. Behandelt werden insbesondere Forschungs- und Befragungsdesign (z.B. Sampling-Probleme und unit-non-response), Fragebogendesign und Datenanalyse (Inferenz, Gewichtung und Umgang mit Item-non-response). Ziel ist das Erlernen von Standardtechniken und -werkzeugen und ein orientierender Überblick, der zu vertiefender Einarbeitung befähigt. Damit all dies nicht zu theoretisch bleibt, werden wir uns diesen Themen auch praktisch im Rahmen eines Mini-Forschungsprojektes nähern. Je nach Bedarf und Interesse der TeilnehmerInnen werden wir Computer-assisted Telephone Interviews (CATI) mit der Software Voxco und/oder Computer-assisted Web Interviews (CAWI) mit der Software Limesurvey erstellen und durchführen.

Teilnahmevoraussetzungen: keine

Schreibprozesse in Grounded Theory und Situationsanalyse:

30.7., 13-18h und 31.7., 9-18h, Münzgasse 30 (zugleich Workshop im Rahmen der Summer School "Schreiben in der Qualitativen Forschung")

Dozentin: Jun.-Prof. Dr. Ursula Offenberger
Anmeldefrist: 23.07.2018
​​​​​​​Anmeldung unter: methodendozentur@esit.uni-tuebingen.de. ACHTUNG: KURS IST BEREITS AUSGEBUCHT; KEINE WEITEREN ANMELDUNGEN MÖGLICH

Die Grounded Theory ist weltweit eines der am weitesten verbreiteten Verfahren qualitativer Sozialforschung, deren Kernelemente (theoretisches Sampling, Methode des ständigen Vergleichs, Memoschreiben, Kodieren) in vielen Verfahren qualitativer Sozialforschung zur Anwendung kommen. Schreibprozesse spielen in allen Phasen des Forschungsprozesses eine zentrale Rolle, weshalb in dieser Veranstaltung hierauf besonderes Augenmerk gelegt wird. Darüber hinaus befassen wir uns mit dem Entstehungs- und Verbreitungskontext der Grounded Theory (GT) sowie mit aktuellen Debatten zur Weiterentwicklung und Neuausrichtung von Grounded Theory, insbesondere der Situationsanalyse und den damit verbundenen Vorschlägen zu mapping und entsprechenden Schreibtechniken. In den Workshop kann Textmaterial aus allen Schreibstadien von Grounded Theories und Situationsanalysen eingebracht werden.

Teilnahmevoraussetzung: keine

 

Kursangebot WiSe 2017/18

Grundlagen qualitativer Sozialforschung:

27.-29.09.2017, jeweils 9.15-15h, Raum N.N.

Dozentin: Jun.-Prof. Dr. Ursula Offenberger
Anmeldefrist: 15.09.2017
Anmeldung unter: methodendozentur@esit.uni-tuebingen.de

In dieser Veranstaltung verschaffen wir uns einen kompakten Überblick über Grundlagen und Verfahrensweisen der qualitativen Sozialforschung (QSF): Am ersten Tag lernen wir die Bedeutung von Methodologie und Erkenntnistheorie für QSF kennen und vergegenwärtigen uns die Grundprinzipien und die Geschichte von QSF im deutschsprachigen Raum. Am zweiten Tag werden Verfahren der Datengewinnung sowie Samplingtechniken behandelt. Am dritten Tag geht es um die Datenauswertung mithilfe weit verbreiteter Analyseverfahren und -techniken und damit verbundener Aspekte wie Gütekriterien oder Computerunterstützung der Analyse.

Teilnahmevoraussetzung: keine

"Walk and Talk": "Doing Difference"

6.10.2017, 9:15-11.30h, Treffpunkt vor dem Hegelbau (Wilhelmstrasse 36)

Wir treffen uns zu einem gemeinsamen Spaziergang auf dem Österberg und tauschen uns über den Artikel "Doing Difference" von Candace West und Sarah Fenstermaker aus, der 1995 in "Gender and Society" erschienen ist (s. obenstehenden Link). Leitende Gesprächsfragen können sein: Wodurch zeichnet sich die theoretische Perspektive des Artikels aus? An welche zentralen Debatten schliesst er an? Wie ist die Argumentation aufgebaut? Ist die Perspektive heute noch aktuell? Aber auch Fragen wie: Hilft mir die eingenommene Perspektive Phänomene zu verstehen, die mir in eigenem empirischen Arbeiten begegnen? Welche weiteren Fragen wirft die Auseinandersetzung mit dem Artikel auf? Die Veranstaltung schliesst an Diskussionen aus Werkstattgesprächen des vergangenen Sommersemesters an, ist aber auch offen für neue interessierte Teilnehmende.

Um Voranmeldung bis zum 4.10. bei der Dozentin Ursula Offenberger wird gebeten (ursula.offenberger(at)uni-tuebingen.de).

Grundlagen der Statistik für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften:

4.-6.10.2017, 09:30-15 Uhr (st), Wilhelmstr. 36 (Hegelbau), PC-Pool R. 136

Dozent: Dr. Andreas Kögel
Anmeldefrist: 25.09.2017
Anmeldung unter: methodendozentur@esit.uni-tuebingen.de

Statistik-Einführung und Auffrischung: Wichtige Verfahren der uni- und bivariaten Statistik mit Stift, Taschenrechner und Tabellenkalkulation (MS Excel oder LibreOffice) selbst nachrechnen und nachvollziehen. Mittelwerte und Streuungsmaße, Chi²-Statistik, einfaktorielle ANOVA, T-Test, einfache lineare Regression, Korrelation nach Pearson, Rangkorrelation nach Spearman.

Teilnahmevoraussetzungen: Keine. Erfahrung im Umgang mit Excel oder LibreOffice Calc ist hilfreich, aber nicht notwendig.

Fortgeschrittene Statistik für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften:

9./10.10.2017, 09:30-15 Uhr (st), Wilhelmstr. 36 (Hegelbau), PC-Pool R. 136

Dozent: Dr. Andreas Kögel
Anmeldefrist: 25.09.2017
Anmeldung unter: methodendozentur@esit.uni-tuebingen.de

Multivariate Datenanalyse mit Stata - Skalenbildung: Cronbachs Alpha und Konfirmatorische Faktorenanalyse (CFA); PCA und Faktorenanalyse; Multiple lineare Regression, ANOVA (ein- und mehrfaktoriell, post-hoch-Tests) und hierarchische Clusteranalyse. Übung an PC-Plätzen mit realen Daten.

Teilnahmevoraussetzungen: Erfahrungen mit SPSS oder Stata sind hilfreich, aber nicht notwendig. Dieser Kurs ersetzt keinen SPSS- oder Stata-Kurs.

Einführung in die Interviewforschung:

11.-13.10.2017, jeweils 9.15-15h, Raum N.N.

Dozentin: Jun.-Prof. Dr. Ursula Offenberger
Anmeldefrist: 29.09.2017
Anmeldung unter: methodendozentur@esit.uni-tuebingen.de

Ziel dieser Veranstaltung ist, dass Sie einen Überblick über gängige Formen sozialwissenschaftlicher Interviews erlangen und zentrale Verfahrensweisen von Interviewstudien kennenlernen und ausprobieren. Im Mittelpunkt stehen dabei Leitfadenkonstruktion, Interviewschulung und die Aufbereitung des Datenmaterials. Da im Kurs mit Beispielen aus allen Stadien der Interviewforschung gearbeitet wird, können Sie gern eigenes Material einbringen, das Sie der Dozentin im Zuge der Anmeldung zukommen lassen.

Teilnahmevoraussetzung: keine

Einführung in die Ereignisdaten- und Panelanalyse mit STATA 8./9.12.2017, jeweils 9.15-15h, Wilhelmstr. 36 (Hegelbau)

Der Kurs beginnt am 8.12. im Großen Übungsraum (101) und wechselt zum Mittag, sowie am 9.12. in den PC-Pool (139)

Dozentin: Dr. Katarina Weßling
Anmeldefrist: 04.12.2017
Anmeldung unter: methodendozentur@esit.uni-tuebingen.de

Zentrale Fragen der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften befassen sich mit Prozessen der Veränderung von Einstellungen und Verhaltensweisen oder etwa mit Statuspassagen und Übergangen im Lebensverlauf. Für die Beantwortung dieser Fragen sind Daten erforderlich, die eine kontinuierliche Beobachtung der interessierenden Prozesse und Personen erlauben. Diese Daten stellen gleichzeitig auch besondere Anforderung an die Datenanalyse. Ereignisdaten- und Panelanalyse stellen methodische Möglichkeiten dar, diesen inhaltlichen Herausforderungen adäquat entgegenzutreten.

Die beiden Verfahren sollen im Verlauf des Kurses vorgestellt und von den TeilnehmerInnen praktisch angewendet werden. Da sich der Kurs an AnfängerInnen und Fortgeschrittene richtet, wird es eine Einführung in STATA geben. Zudem steht die Vorstellung geeigneter Längsschnitt- und Paneldaten (z.B. SOEP, NEPS) sowie die Vor- und Aufbereitung dieser Daten im Vordergrund. Über das Kennenlernen und Anwenden der Methoden hinaus ist ein zentrales Ziel des Kurses, ein Verständnis für die sinnvolle Verknüpfung von inhaltlichen Forschungsfragen mit geeigneten Daten und Analysemethoden zu entwickeln.

Literatur: Kohler, Ulrich und Frauke Kreuter (2001): Datenanalyse mit Stata. Allgemeine Konzepte der Datenanalyse und ihre praktische Anwendung. München und Wien: Oldenbourg
Blossfeld, Hans-Peter, Golsch und Gotz Rohwer (2007): Event History Analysis with Stata. Psychology Press.

Teilnahmevoraussetzung: keine

Einführung in die Feldforschung:

15/16.2.2018, jeweils 9.15-15h, Haußerstrasse 11, Besprechungsraum

Dozentin: Jun.-Doz. mit Schwerpunkt Lehre Dr. Ursula Offenberger
Anmeldefrist: 01.02.2018
Anmeldung unter: methodendozentur@esit.uni-tuebingen.de

Qualitative Sozialforschung ist Feldforschung! In diesem Kurs lernen wir zunächst klassische und neuere Formen der Ethnographie kennen. Dann befassen wir uns mit den Praktikalitäten der Datengewinnung rund um Teilnahme, Beobachtung und Dokumentationsformen wie Feldnotizen, Video- und Bildaufnahmen. Schliesslich reflektieren wir über den Status der Daten und über Analysestrategien. Falls Sie bereits vorhandenes eigenes Material in den Kurs einbringen wollen, lassen Sie dieses der Dozentin im Zuge der Anmeldung zukommen.

Teilnahmevoraussetzung: keine

Einführung in Grounded Theory und Situationsanalyse:

19.-21.2.2018, jeweils 9.15-15h, Haußerstrasse 11, Besprechungsraum

Dozentin: Jun.-Prof. Dr. Ursula Offenberger
Anmeldefrist: 10.02.2018
Anmeldung unter: methodendozentur@esit.uni-tuebingen.de

Die Grounded Theory ist weltweit eines der am weitesten verbreiteten Verfahren qualitativer Sozialforschung, deren Kernelemente (theoretisches Sampling, Methode des ständigen Vergleichs, Memoschreiben, Kodieren) in vielen Verfahren qualitativer Sozialforschung zur Anwendung kommen. In dieser Veranstaltung lernen wir den Entstehungs- und Verbreitungskontext der Grounded Theory (GT) kennen und fragen nach der Bedeutung ihres Namens sowie nach zentralen Kontroversen. Wir befassen uns mit den Kernelementen GT-basierter Forschungsdesigns und unternehmen erste Schritte der Datenanalyse. Ausserdem wird mit der Situationsanalyse eine der wichtigsten aktuellen Weiterentwicklungen der Grounded Theory behandelt. Da im Kurs mit Beispielen aus allen Stadien einer Grounded-Theory-Studie gearbeitet wird, können Sie gern eigenes Material wie z.B. Memos einbringen, das Sie der Dozentin im Zuge der Anmeldung zukommen lassen.

Teilnahmevoraussetzung: keine

Offene Werkstattgespräche zur qualitativen Sozialforschung

an vier Freitagen während des Semesters, jeweils 9.15-12.30h, Haußerstrasse 11, Besprechungsraum (Prüfungsamt, Sockelgeschoss, mit separatem Eingang)

Dozentin: Jun.-Prof. Dr. Ursula Offenberger

Die Werkstattgespräche zur qualitativen Sozialforschung richten sich in erster Linie an Studierende der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften im Übergang vom Bachelor zum Master. An vier unabhängig voneinander besuchbaren Terminen jeweils freitags vormittags gibt es zunächst einen Vortrag der Dozentin zu einem forschungspraktisch relevanten Thema im Bereich qualitativer Forschung. Die restliche Zeit dient der Methodenberatung der Teilnehmenden in Form einer einer offenen Frage- und Diskussionsrunde zu Anliegen der Studierenden.
In jeder Sitzung besteht die Möglichkeit eigenes Material rund um das Arbeiten mit qualitativ-empirischer Arbeit einzubringen, z.B. Exposee-Entwürfe oder Skizzen, Interviewleitfäden, Memos oder Datenmaterial aller Art. Dieses wird in der Sitzung gemeinsam besprochen, diskutiert oder ggf. analysiert. Das Werkstattgespräch dient dazu, die in den jeweiligen Studiengängen stattfindende Auseinandersetzung mit qualitativer Forschung zu flankieren und studentische Projektarbeit niederschwellig zu begleiten.

Termine und Themen der Dozentinnen-Vorträge:

10.11.2017: Was ist gute qualitative Sozialforschung?
15.12.2017: Objektivität und Subjektivität
12.1.2018: Computerunterstützung in der qualitativen Forschung: Atlas.ti und Maxqda
9.2.2018: Forschungsethik

Für Vorabsprachen melden Sie sich bitte rechtzeitig bei der Dozentin unter: ursula.offenberger(at)uni-tuebingen.de.

Einführung in die Arbeit mit R:

23./24.02.18 und 02./03.03.18, jeweils 9-15h, Nauklerstrasse 47, Raum 008 (großes PC-Labor)

Dozent: Dr. Michael Schweiker
Anmeldefrist: 16.02.2018
Anmeldung unter: methodendozentur@esit.uni-tuebingen.de

Die Beherrschung von Software zur Analyse von Daten ist eine zentrale Qualifikation, die sowohl für ein erfolgreiches Studium wie auch für den Arbeitsmarkt von großer Bedeutung ist. Eine Einarbeitung in R erscheint gleich aus mehreren Gründen sinnvoll: Nicht nur ist R frei zugänglich und an Funktionsumfang vielen "spezifischeren" Programmen wie Stata und SPSS überlegen, es wird auch immer häufiger verwendet – sowohl im universitären als auch außeruniversitären Kontext (bspw. im neu entstehenden Berufsfeld "Data Science"). Demgegenüber steht allerdings eine relativ steile Lernkurve, die den Einstieg gerade für Studierende ohne entsprechenden technischen Hintergrund nicht einfach macht.
Genau hier setzt der Kurs an und bietet insbesondere Studierenden im Übergang vom Bachelor zum Master einen sanften Schritt-für-Schritt-Einstieg in die Datenanalyse mit R. Wir werden uns ausführlich über Konzepte der Datenanalyse im Allgemeinen und die praktische Umsetzung mit R unterhalten. Dabei lernen Sie neben den Grundlagen der Sprache insbesondere wie man …

Theoretische und praktische Grundlagen von Online-Umfragen:

26./27.02.18, jeweils 10-16 Uhr, Nauklerstrasse 47, Raum 008 (großes PC-Labor)

Ziel des Kurses ist es, die Teilnehmenden zu befähigen eine einfache Onlineumfrage selbständig zu erstellen. Basierend auf dem Total Survey Error Frameworks führt die Dozentin in die theoretischen und praktischen Grundlagen von Onlineumfragen ein. Die Studierenden lernen die Besonderheiten von Onlineumfragen im Vergleich zu anderen Erhebungsarten kennen und Vor- und Nachteile einzuschätzen. Anhand praktischer Übungen mit Limesurvey sollen sie Schritt für Schritt in die eigenständige Erstellung einer Onlineumfrage eingeführt werden.

Voraussetzung: keine

Dozentin: Dr. Dipl. Sowi Ines Schaurer
Anmeldefrist: 19.02.2018
Anmeldung unter: methodendozentur@esit.uni-tuebingen.de

 

Kursangebot SoSe 2017

NEU: Werkstattgespräche zur qualitativen Sozialforschung

Dozentin: Juniorprofessorin mit Schwerpunkt Lehre Dr. Ursula Offenberger, ESIT-Methodendozentur

Vier Termine, freitags, 9.00-12.30h, Raum: Besprechungsraum in der Haußerstrasse 11 (Prüfungsamt, Sockelgeschoss) mit separatem Eingang
Die Werkstattgespräche zur qualitativen Sozialforschung richten sich in erster Linie an Studierende der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften im Übergang vom Bachelor zum Master. An vier unabhängig voneinander besuchbaren Terminen jeweils freitags vormittags gibt es zunächst einen Vortrag der Dozentin zu einem forschungspraktisch relevanten Thema im Bereich qualitativer Forschung. Die restliche Zeit dient der Methodenberatung der Teilnehmenden in Form einer einer offenen Frage- und Diskussionsrunde zu Anliegen der Studierenden.
In jeder Sitzung besteht die Möglichkeit eigenes Material rund um das Arbeiten mit qualitativ-empirischer Arbeit einzubringen, z.B. Exposee-Entwürfe oder Skizzen, Interviewleitfäden, Memos oder Datenmaterial aller Art. Dieses wird in der Sitzung gemeinsam besprochen, diskutiert oder ggf. analysiert. Das Werkstattgespräch dient dazu, die in den jeweiligen Studiengängen stattfindende Auseinandersetzung mit qualitativer Forschung zu flankieren und studentische Projektarbeit niederschwellig zu begleiten.

Termine und Themen der Dozentinnen-Vorträge:
19.5.: Zur Durchführung qualitativer Interviews
23.6.: Entwicklung qualitativer Forschungsdesigns und Fragestellungen
21.7.: Samplingstrategien in der qualitativen Forschung
28.7.: Vom Schreiben eines Forschungsberichtes

Teilnahmevoraussetzungen: keine. Voranmeldung: bis zwei Tage vor der Veranstaltung per Mail an die Dozentin. Bei Teilnahme an drei von vier Veranstaltungen wird ein Zertifikat erteilt.
Für die Anmeldung und Vorabsprachen über einzubringendes Material schreiben Sie an: ursula.offenberger@uni-tuebingen.de.

NEU: Summer School "Schreiben in der Qualitativen Forschung" am 31.7./1.8.2017 erstmals mit Werkstatt für Masterstudierende

Die seit 2013 im Rahmen der Graduiertenakademie stattfindenden Spring und Summer Schools Qualitativ Forschen haben sich zu einem der wichtigsten "Events" der Tübinger Qualitativen Forschung entwickelt. Um auch Masterstudierende für dieses Veranstaltungsformat zu begeistern, bieten wir dieses Jahr erstmals eine Forschungswerkstatt an, in der Masterstudierende Exposees für eigene Forschungsvorhaben vorstellen und diskutieren können. Weitere Informationen auf den Seiten der Summer School.

Statistik-Auffrischung für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften:

20.03./21.03./24.03. jeweils 09:30-15 Uhr (st), Wilhelmstr. 36 (Hegelbau) PC-Pool (R. 139)

Dozent: Dr. Andreas Kögel
Anmeldefrist: 17.03.2017
Anmeldung unter: methodendozentur@esit.uni-tuebingen.de

Grundlagen der praktischen Datenanalyse: Wichtige Verfahren der uni- und bivariaten Statistik mit Stift, Taschenrechner und Tabellenkalkulation (MS Excel oder LibreOffice) selbst nachrechnen und nachvollziehen. Mittelwerte und Streuungsmaße, Chi²-Statistik, einfaktorielle ANOVA, T-Test, einfache lineare Regression, Korrelation nach Pearson, Rangkorrelation nach Spearman.

Teilnahmevoraussetzungen: Keine. Erfahrung im Umgang mit Excel oder LibreOffice Calc ist hilfreich, aber nicht notwendig. Ein zusätzlicher Besuch des Mathematik-Propädeutikums wird empfohlen.

Multivariate Datenanalyse für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften:

30.03./31.03. jeweils 09:30-15 Uhr (st), Wilhelmstr. 36 (Hegelbau) PC-Pool (R. 139)

Dozent: Dr. Andreas Kögel
Anmeldefrist: 27.03.2017
Anmeldung unter: methodendozentur@esit.uni-tuebingen.de

Multivariate Datenanalyse mit Stata - Skalenbildung: Cronbachs Alpha und Konfirmatorische Faktorenanalyse (CFA); PCA und Faktorenanalyse; Multiple lineare Regression. ANOVA (ein- und mehrfaktoriell, post-hoc-Tests) und hierarchische Clusteranalyse. Übung an PC-Plätzen mit realen Daten.

Teilnahmevoraussetzungen: Grundlagen der Statistik für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Erfahrungen mit SPSS oder Stata sind hilfreich, aber nicht notwendig. Dieser Kurs ersetzt keinen SPSS- oder Stata-Kurs.

Grundlagen qualitativer Sozialforschung:

03.-05.04.2017, jeweils 9-15h, Raum wird noch bekanntgegeben

Dozentin: Jun.-Doz. Dr. Ursula Offenberger
Anmeldefrist: 27.03.2017
Anmeldung unter: methodendozentur@esit.uni-tuebingen.de

In dieser Veranstaltung verschaffen wir uns einen kompakten Überblick über Grundlagen und Verfahrensweisen der qualitativen Sozialforschung (QSF): Am ersten Tag lernen wir die Bedeutung von Methodologie und Erkenntnistheorie für QSF kennen und vergegenwärtigen uns die Grundprinzipien und die Geschichte von QSF im deutschsprachigen Raum. Am zweiten Tag werden Verfahren der Feldforschung behandelt, und wir befassen uns mit verschiedenen Datenformen und Samplingtechniken. Am dritten Tag geht es um die Datenauswertung mithilfe weit verbreiteter Analyseverfahren und -techniken und damit verbundener Aspekte wie Gütekriterien oder Computerunterstützung der Analyse.

Teilnahmevoraussetzung: keine

Einführung in die Interviewforschung:

10.-12.04.2017, jeweils 9-15h, Raum wird noch bekanntgegeben

Dozentin: Jun.-Doz. Dr. Ursula Offenberger
Anmeldefrist: 27.03.2017
Anmeldung unter: methodendozentur@esit.uni-tuebingen.de

Ziel dieser Veranstaltung ist, dass Sie einen Überblick über gängige Formen sozialwissenschaftlicher Interviews erlangen und zentrale Verfahrensweisen von Interviewstudien kennenlernen und ausprobieren. Im Mittelpunkt stehen dabei Leitfadenkonstruktion, Interviewschulung und die Aufbereitung des Datenmaterials. Da im Kurs mit Beispielen aus allen Stadien der Interviewforschung gearbeitet wird, können Sie gern eigenes Material einbringen, das Sie der Dozentin im Zuge der Anmeldung zukommen lassen.

Teilnahmevoraussetzung: Grundkenntnisse qualitativer Sozialforschung

Einführung in die Feldforschung:

06./07.06.2017, jeweils 9-15h, Raum: Besprechungsraum in der Haußerstrasse 11 (Prüfungsamt, Sockelgeschoss, mit separatem Eingang)

Dozentin: Jun.-Doz. Dr. Ursula Offenberger
Anmeldefrist: 30.05.2017
Anmeldung unter: methodendozentur@esit.uni-tuebingen.de

Qualitative Sozialforschung ist Feldforschung! In diesem Kurs lernen wir zunächst klassische und neuere Formen der Ethnographie kennen. Dann befassen wir uns mit den Praktikalitäten der Datengewinnung rund um Teilnahme, Beobachtung und Dokumentationsformen wie Feldnotizen, Video- und Bildaufnahmen. Schliesslich reflektieren wir über den Status der Daten und über Analysestrategien. Falls Sie bereits vorhandenes eigenes Material in den Kurs einbringen wollen, lassen Sie dieses der Dozentin im Zuge der Anmeldung zukommen.

Teilnahmevoraussetzung: keine

Einführung in Grounded Theory und Situationsanalyse:

02.-04.08.2017, jeweils 9-15h, Raum: Besprechungsraum in der Haußerstrasse 11 (Prüfungsamt, Sockelgeschoss, mit separatem Eingang)

Dozentin: Jun.-Doz. Dr. Ursula Offenberger
Anmeldefrist: 26.07.2017
Anmeldung unter: methodendozentur@esit.uni-tuebingen.de

Die Grounded Theory ist weltweit eines der am weitesten verbreiteten Verfahren qualitativer Sozialforschung, deren Kernelemente (theoretisches Sampling, Methode des ständigen Vergleichs, Memoschreiben, Kodieren) in vielen Verfahren qualitativer Sozialforschung zur Anwendung kommen. In dieser Veranstaltungen lernen wir den Entstehungs- und Verbreitungskontext der Grounded Theory (GT) kennen und fragen nach der Bedeutung ihres Namens sowie nach zentralen Kontroversen. Wir befassen uns mit den Kernelementen GT-basierter Forschungsdesigns und unternehmen erste Schritte der Datenanalyse. Ausserdem wird mit der Situationsanalyse eine der wichtigsten aktuellen Weiterentwicklungen der Grounded Theory behandelt. Da im Kurs mit Beispielen aus allen Stadien einer Grounded-Theory-Studie gearbeitet wird, können Sie gern eigenes Material wie z.B. Memos einbringen, das Sie der Dozentin im Zuge der Anmeldung zukommen lassen.

Teilnahmevoraussetzung: keine

Arbeiten mit ATLAS.ti 8

7./8. August 2017, jeweils 12 c.t.-17h, Raum: Institut für Soziologie, Computerpool (139), Wilhelmstrasse 36., 1. Stock (Hegelbau)

Dozentin: Maja Urbanczyk, B.A.
Anmeldefrist: 26.07.2017
Anmeldung unter: methodendozentur@esit.uni-tuebingen.de

Dieser zweitägige Workshop bietet eine ausführliche praxisbezogene Einführung in die neueste Version von Atlas.ti – einem Programm zur (technischen) Unterstützung qualitativer Forschung.
Teilnehmer*innen erhalten einen umfassenden Überblick über alle wichtigen Funktionen des Programms sowie deren Nutzungsmöglichkeiten. Ziel des Workshops ist es, Sie in die Lage zu versetzen, eigenständig ein Projekt in ATLAS.ti beginnen und bearbeiten zu können.
Der Workshop beinhaltet außerdem praktische Hinweise zur Arbeit in (Forschungs-)Gruppen und zur Verwaltung von Zitaten (bspw. für Projektberichte, Reviews).

Teilnahmevoraussetzung: Kenntnisse Qualitativer Sozialforschung sind von Vorteil. Bitte beachten Sie, dass dieser Workshop keine Einführung in Methoden Qualitativer Forschung beinhaltet.

Die Teilnehmerzahl ist auf 20 begrenzt.

 


E-Learning Angebote

Grundlagen: Qualitative Methoden

Diese Einführung in Methodologie und Methoden qualitativer Sozialforschung führt komprimiert in theoretische Modelle, Forschungslogik und praktische Verfahrensweisen der Gewinnung, Interpretation und Analyse qualitativer Daten in der sozialwissenschaftlichen Forschung ein.

Themen: Die basalen Argumentationsmuster und Geltungsbegründungen qualitativen Forschens, qualitative Interviews, sozialwissenschaftliche Feldforschung, Grounded Theory, Objektive Hermeneutik, Dokumentarische Methode, Konversationsanalyse u.a.

Basierend auf: Strübing, J. (2013). Qualitative Sozialforschung. Eine komprimierte Einführung für Studierende. München: Oldenbourg.

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unter: Veranstaltungen der Uni Tübingen

Vertiefung: Qualitative Interviews

In diesem Kurs findet eine Auseinandersetzung mit den theoretischen Annahmen sowie den praktischen Herausforderungen qualitativer Interviews statt. Das erste Kapitel widmet sich den wichtigen Gemeinsamkeiten und Unterschieden qualitativer Interviewformen. Das darauf folgende Kapitel rückt anschließend die Perspektive der Erzählperson in den Mittelpunkt und thematisiert zudem relevante kommunikations- und erzähltheoretische Aspekte. Im dritten Kapitel wird der Fokus auf die interviewende Person gerichtet, bevor im vierten Kapitel die Interaktionssituation zwischen den Interviewpartnern näher betrachtet wird. Das fünfte Kapitel bietet eine Zusammenfassung darüber, auf welchen unterschiedlichen Ebenen vor bzw. während des Interviews gezielte Forschungsentscheidungen getroffen werden müssen. Praktische Schritte der Intervieworganisation werden ebenso dargelegt.

Basierend auf: Helfferich, C. (2011). Die Qualität qualitativer Daten. Manual zur Durchführung qualitativer Interviews. Wiesbaden: Springer VS.

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unter: Veranstaltungen der Uni Tübingen

Vertiefung: Qualitative Videoanalyse

Diese Veranstaltung bietet einen Überblick über die Entwicklung und den derzeitigen Stand der Videoanalyse – auch werden Videodaten in ihrer Besonderheit betrachtet. Es wird ein Einblick in verschiedene interpretative Verfahren der Videoanalyse geben, wobei besonderes Augenmerk auf die Videographie als fokussierte Ethnographie gelegt wird. Diese wird hinsichtlich ihrer Methodologie, des Datengewinnungsprozesses und der Videointeraktionsanalyse als ihrem Analyseverfahren genauer vorgestellt. Abschließend wird die Einbindung von Videodaten in der Präsentation von Forschungsergebnissen thematisiert.

Basierend auf: Tuma, R., Schnettler, B., & Knoblauch, H. (2013). Videographie. Einführung in die interpretative Videoanalyse sozialer Situationen. Wiesbaden: Springer VS.

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unter: Veranstaltungen der Uni Tübingen

Vertiefung: Ethnografie

Diese Vertiefung bietet eine umfassende Darstellung des ethnografischen Forschungsansatzes. Sie führt in die methodologischen Grundlagen, den Forschungsprozess sowie die konkreten Schritte der Forschungspraxis ein

Themen: Annäherung ans Feld, Daten gewinnen und wieder auf Distanz zum Feld gehen, an Protokollen arbeiten, Überraschungen entdecken, Daten sortieren, Themen entwickeln u.v.m.

Basierend auf: Breidenstein, G., Hirschauer, S., Kalthoff, H., & Nieswand, B. (2013). Ethnographie. Die Praxis der Feldforschung. Konstanz/München: UVK.

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unter: Veranstaltungen der Uni Tübingen

Mathematisches Propädeutikum für Wirtschafts- und SozialwissenschaftlerInnen

Dieses Modul erleichtert den Studierenden die Einschätzung ihres mathematischen Grundlagenwissens, welches in Veranstaltungen wie "Mathematische Methoden der Wirtschaftswissenschaft" als bekannt vorausgesetzt wird. Die entsprechenden Themen werden im Propädeutikum (SQ888) erarbeitet.
Themengebiete: Mengenlehre; Zahlenbereiche; Potenz- und Wurzelgesetze; Intervalle und Absolutbeträge; Ungleichungen; Quadratische Gleichungen; Aussagenlogik; Lineare Funktionen; Quadratische Funktionen; Polynome; Exponentialfunktion; Logarithmusfunktion; Verkettung; Inverse Funktion; Implizite Funktion.

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unter: Veranstaltungen der Uni Tübingen


Kooperationen

Was ist "ESIT"?

Die Methodendozentur ist Bestandteil des universitätsweiten Projektes "Erfolgreich Studieren in Tübingen" (ESIT), das durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Sie ist keinem Fach zugeordnet, sondern ein fakultätszentrales Angebot für Angehörige der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Die in diesem Rahmen angebotenen Auffrischungskurse und das Beratungsangebot für Methoden der empirischen Sozialforschung richten sich vor allem an Studierende im Übergang vom Bachelor zum Master.

Gefördert durch: