Aktivitäten

Auf dieser Seite informieren wir Sie über aktuelle und zurückliegende Aktivitäten des Arbeitsbereichs.

 

Tübinger Demokratiegespräche: Außenminister Jean Asselborn diskutiert Herausforderungen der Demokratie im Rahmen der hochaktuellen Veranstaltungsreihe

Demokratische Strukturen und Praktiken stehen weltweit unter Druck. Autoritäre Herrscher treten selbstbewusster auf, während gleichzeitig rechtspopulistische und anti-demokratische Kräfte Europa, Deutschland und die USA von innen verändern wollen. Vor diesem Hintergrund initiiert das Institut für Politikwissenschaft der Universität Tübingen die „Tübinger Demokratiegespräche“, in denen konkrete Herausforderungen der Demokratie beleuchtet und Lösungsstrategien diskutiert werden.

Dazu konnte zur Auftaktveranstaltung einer der namhaftesten Politiker Europas, Jean Asselborn, gewonnen werden. Der Luxemburger ist dienstältester Außenminister in der Europäischen Union und zudem Minister für Immigration und Asyl. Zur Eröffnung der „Tübinger Demokratiegespräche“ am Donnerstag, den 15. Juni (Fronleichnam) diskutiert er ab 18:00 Uhr s.t. in der Alten Aula zum Thema „Was tun? Zur Erosion der Demokratie innerhalb und außerhalb der EU.“ Eingeleitet wird die Veranstaltung mit dem Dokumentarfilm „Foreign Affairs“, bevor alle Teilnehmenden mit Jean Asselborn ins Gespräch kommen können.

Auf diese Veranstaltung folgen im Juni und Juli vier weitere spannende Diskussionsabende mit renommierten Referenten, die aus verschiedenen Perspektiven aktuelle Herausforderungen unserer Demokratie beleuchten. (Rechts-)Populismus in Deutschland, Europa, und der Welt, aber auch Vermögensungleichheit werden dabei als maßgebliche Problematiken identifiziert und Lösungsansätze – auch unter Einbezug des Publikums – erörtert.

Die „Tübinger Demokratiegespräche“ werden durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) im Rahmen der Gastdozentur von Prof. Dr. Andreas Schedler gefördert. Prof. Schedler wird moderierend durch die Tübinger Demokratiegespräche führen. Als einer der weltweit bekanntesten Wissenschaftler im Bereich Demokratie- und Autoritarismusforschung forscht er während seines Aufenthalts in Tübingen über die „Subversion der Demokratie durch illiberale Regierungen“.

 

Die Termine der „Tübinger Demokratiegespräche“ im Überblick:

„Was tun? Zur Erosion der Demokratie innerhalb und außerhalb der EU“, Jean Asselborn (Minister für Auswärtige und Europäische Angelegenheiten sowie für Immigration und Asyl, Luxemburg), Donnerstag, 15. Juni 2017, 18:00 Uhr, Alte Aula

 

„Die radikale Rechte und die Demokratie in Europa. Ein Ost-West Vergleich“, Prof. Dr. Michael Minkenberg (Europa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder)), Donnerstag, 22. Juni, 18:15 Uhr, Kupferbau HS 23

 

„The Rise of Illiberal Democrats. Populism in Europe and Latin America”, Prof. Dr. Takis Pappas (Central European University), Donnerstag, 29. Juni, 18:15 Uhr, Kupferbau HS 23

 

„Vermögensungleichheit und Demokratie in der Europäischen Union“, Dr. Martin Schürz (Österreichische Nationalbank), Montag, 3. Juli, 18:15 Uhr, Kupferbau HS 23

 

„Die AfD – eine Gefahr für die Demokratie?“, Prof. Dr. Steffen Kailitz (Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung, Dresden), Donnerstag, 20. Juli, 12:00 Uhr, Kupferbau HS 24

 

 


 

 

Bente Scheller zur Zukunft Syriens

 

Dr. Bente Scheller, Director Regional Office: Heinrich-Böll-Stiftung Beirut

 

 

Syrien - Was nun?

Vortrag mit Diskussion 


Mittwoch, 17. Mai 2017

19 Uhr
Kupferbau, Hörssal 24
- Eintritt frei - 

 

Seit 6 Jahren entfaltet der Krieg in Syrien ständig neues Grauen. Das Land ist gespalten – geografisch wie politisch. Bis heute forderte er eine halbe Million Tote und machte die Hälfte der Bevölkerung zu Flüchtlingen. Das Assad-Regime hält sich mit allen Mitteln und finanzieller und militärischer Unterstützung aus Russland und dem Irak an der Macht. Islamisten gewinnen an Boden. Diplomatie versagt. Was ist die Rolle der EU? Gibt es diplomatische, gibt es militärische Optionen? Führt Kriegsmüdigkeit den Krieg zu einem Ende? Warum ist Aufgeben für viele keine Option?

Bente Scheller lebt und arbeitet seit Jahren in der Region. Sie analysiert die politischen und militärischen Konflikte und geht auf die Rolle und Positionen von Frauen in den Konfliktherden ein: Gibt es Vernetzung? Wie können sie agieren in Syrien und im Irak, konfrontiert mit islamistischen Herrschaftsstrukturen? Wie nutzen Frauen verbliebene Spielräume? Wo werden Frauen instrumentalisiert, und wie trifft sich das mit westlichen Klischees über die Region? Dr. Bente Scheller übernahm 2012 das Büro der Heinrich-Böll-Stiftung in Beirut. Zuvor leitete sie das Büro in Afghanistan. Ihr Buch "The Wisdom of Syria's Waiting Game: Foreign Policy Under the Assads" ist Referenz. Aktuelle Beiträge von ihr finden sich im Blog „Heinrich von Arabien“ www.heinrichvonarabien.boellblog.org

 

Moderation: Prof. Dr. Oliver Schlumberger, Institut für Politikwissenschaft, Uni Tübingen

 

In Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung 


22.06.2016

Steven Heydemann zu Obamas neuer Nahostpolitik

Am 22. Juni 2016 hielt Steven Heydemann einen Vortrag im fast vollbesetzten Hörsaal über Barack Obamas Nahostpolitik, organisiert von der Hochschulgruppe PiVO-Politik im Vorderen Orient in Kooperation mit der Konrad Adenauer Stiftung.

Steven Heydemann stellte vier fundamentale Neuerungen im US-Politikverständnis gegenüber dem Vorderen Orient heraus, welche ihm eine Charakterisierung als »anti-Bush« einbrachten. (1) Vor dem Hintergrund sinkender US-Abhängigkeit von Rohölimporten nahm ebenso die strategische Importanz der MENA-Region für die US-Administration ab. Daraus resultierte ein schrittweiser Rückzug aus der Region. (2) Angesichts regionaler Krisen und autoritärer Restaurationsprozesse sah der US-Präsident die eingeschränkten Einflussmöglichkeiten und (3) die daraus erfolgte Kapazitätsknappheit als zentrale Hindernisse für eine nachhaltige US-Politik in der Region an. Mit Bezug auf den Syrienkonflikt (4) zentralisierte Obama die Verantwortung für außenpolitische Entscheidungen schrittweise in seinem Büro, was als strak umstrittener Schritt zu betrachten sei und zu harscher Kritik aus dem Verteidigungsministerium führte. Barack Obama wollte hiermit eine langanhaltende militärische Verwicklung in den syrischen Konflikt antizipieren. Da seine Neuerungen innerhalb der US-Administration stark umstritten seien und bereits zu Protestäußerungen führender politischer Entscheidungsträger führten, stellte Steven Heydemann die Nachhaltigkeit von Obamas Schritten über seine bald endende Amtszeit hinaus in Frage. Professor Heydemann machte eine klare Unterscheidung in der Bewertung von Obamas Rückzug aus der Region und seinem Umgang mit dem Syrienkonflikt. Letzteres sei gekennzeichnet von Apathie und habe die Entwicklung des Konfliktes zu einem Bürgerkrieg ermöglicht, sowie die Herausbildung und Festigung neuer jihadistischer Akeure. Obamas Syrienpolitik sei demnach als gescheitert zu beurteilen und habe nunmehr hunderttausende Leben gekostet.  

Im Anschluss an den Vortrag beantwortete Steven Heydemann eine Reihe in


teressanter Fragen zu den Chancen und Risiken von Obamas Nahostpolitik und dem möglichen zukünftigen Umgang mit der Region unter neuer US-Präsidentschaft.

Empfohlene Literatur:
The Obama Doctrine, The Atlantic, März 2016 [Link: www.theatlantic.com/magazine/archive/2016/04/the-obama-doctrine/471525/] 


Hier gehts zum Flyer. 

 

 

 

 

 

 

 

 


17.-19.03.2016

David Suber auf der SeSaMo Konferenz in Catania - Italien

David Suber, CMEPS MA student, presented a paper on refugee modalities of protest at the annual conference of the Italian Society for Middle Eastern Studies (SeSaMo). The conference titled ‘Migrants: Communities, Borders, Memories, Conflicts”, took place at the University of Catania, from the 17th to the 19th of March 2016. David Suber presented his ethnographic research on the links between the temporality of waiting and the different modalities of political contestation staged by the inhabitants of the Calais refugee camp during the police evictions of February 2016. The title of the panel was “Migrant protest and political mobilization in North Africa and the Mediterranean: spaces, infrastructures and embodied experiences of migrant political agency”. 

 

Find the Conference Program here.

 


26.-27.02.16

David Suber auf dem 'Great Lake' Ottoman Symposium zu osmanischen Typologien und Identitäten

David Suber presented at the First 'Great Lake' Ottoman Symposium held over the weekend at the Hochschloss of Tuebingen University. The purpose of the symposium was to bring together scholars from South-Western german-language Universities to discuss on the topic of 'Typologies of Ottoman Identities'. David Suber joined the panel on modern Ottoman identities with a presentation on the role of Jewish-Francos families of Ottoman Salonika in the construction of a specific typology of late-Ottoman identity, focusing on primary archival sources on the Jewish-Salonikan family of the Allatini. The symposium is the first of its kind in Tuebingen and Germany more broadly. It was participated by major German and international Ottoman scholars currently working in German and Swiss Universities.

 


15.02.2016

 

Danae Panissié trägt vor zu "Islamischer Staat - Eine Einführung"

Am 15. Februar 2016 führte Danae Panissié ein rund 80 köpfiges Publikum in die Entstehung, Organisationsstrukturen, Finanzquellen und den Kontext von dem "Islamsichen Staat" ein. Sie gab dem sehr lebhaften und interessierten Publikum zudem einen Überblick über laufende Gegenstrategien und mögliche Implikationen für die MENA Region. Die Zuhörerschaft stellte zahlreiche Fragen und diskutierte angeregt zu der Rolle Deutschlands und der EU in Syrien, zu den Folgen der Flüchtlingsströme und zu der Beziehung von Islam und Politilk

 

Die Vernanstaltung wurde von der Seniorenakademie Goldberg in Sindelfingen organisiert.

 

Die Vortragsankündigung finden Sie hier.

 

 


24.-26.09.2015

Participation at the DAVO Conference in Bochum

From 24 to 26 September, the annual International Conference of the German Middle East Studies Association (DAVO) was held at the University of Bochum. Our research group took advantage of the diverse panels shedding light on international, societal, and political aspects of current developments in the region. Kressen Thyen and Mirjam Edel both presented innovative approaches to study authoritarian regimes in a panel titled 'Legitimation, Repression and Protests: Concepts and Evidence from the Arab World' which was chaired by May Darwich. Kressen Thyen presented empirically innovative insights into the Relationship between Legitimacy and Protest under Authoritarianism whereas Mirjam Edel talked about 'The Logic of State Repression: Theoretical Considerations & Illustrations from Egypt'. 

 


21.-25.09.2015

Der Arbeitsbereich auf dem DVPW Kongress 2015

Unser Arbeitsbereich nahm am 26. Kongress der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) an der Universität Duisburg-Essen teil. Während der Konferenz mit dem Titel „Vorsicht Sicherheit! Legitimationsprobleme der Ordnung von Freiheit“ nahmen Oliver Schlumberger, Thomas Altmeppen, Mirjam Edel und Konstantin Weeber an vielen inspirierenden Panels und Plenumsveranstaltungen teil. Ein Mitglied unseres Arbeitsbereiches, Mirjam Edel, hielt einen Vortrag im Panel „A threat to security? Discoursive (de-)legitimations of democratic transition in the Arab world“. Unter dem Titel „Security First. The legitimation of state repression in Egypt under military rule“ diskutierte sie die Frage, warum al-Sisi und die regierenden ägyptischen Eliten bestimmte Arten der Repression guthießen und andere nicht.

 

 


07./08.10.2015

Danae Panissié spricht zu „ISIS – ein jihadistishes Staatskonzept“

Am 7. und 8. Oktober hielt Danae Panissié zwei Vorträge über „ISIS – ein jihadistisches Staatskonzept“ in Crailsheim und Weikersheim organisiert von der Katholischen Erwachsenenbildung Kreis Schwäbisch Hall und Bad Mergentheim. Der Vortrag ordnete zunächst den „Islamischen Staat“ in das Spektrum islamistischer Akteure der Region ein, grenzte ihn von moderaten Kräften ab und stellte danach das Profil von ISIS vor. Die Organisationsstrukturen, Mitgliederrekrutierung und Finanzierungslogik wurden dargelegt, ebenso der Staatsbildungsprozess, den ISIS Kämpfer vorantreiben. Abschließend wurden die momentanen militärischen Gegenstrategien der internationalen Gemeinschaft vorgestellt und Perspektiven langfristiger Lösungswege mit der äußerst interessierten Zuhörerschaft diskutiert. Besonders besorgt zeigte sich das Publikum über ein scheinbar scheiterndes deutsches Engagement in Syrien und im Irak, welches in steigende Flüchtlingsströme nach Europa resultiert. Letzteres schien viel Skepsis auszulösen, insbesondere da noch in der gleichen Woche die Stadt Weikersheim rund 60 Flüchtlinge aufnehmen soll.

 

 


16.07.2015

Danae Panissié hält einen Vortrag zu „Der Islamische Staat – Ein Staat ohne Grenzen“

Für die akademische Verbindung Virtembergia hielt Danae Panissié am 16. Juli 2015 einen Vortrag über den jihadistischen Akteur „Islamischer Staat“ (IS). Der Vortrag ordnete zunächst den IS in das weite Feld islamistischer Akteure der Region ein, der sich am extremistischen Ende dieses Spektrums befindet. Danach wurden seine Hintergründe, Organisationsstrukturen und Financiers beleuchtet. Zum Schluss diskutierten die Gäste angeregt über die Perspektiven der Region und die Rolle des „Westens“, der in einem scheinbaren „neuen arabischen Kalten Krieg“ eine zweifelhafte Rolle spielt.

 

Hier finden Sie den Flyer.

 

 


17.-19.06.2015

Nadine Kreitmeyr auf der 14. METU Konferenz zu Internationalen Beziehungen

 

Nadine Kreitmeyr vertrat unseren Arbeitsbereich auf der 14. METU Konferenz zu Internationalen Beziehungen „Area Studes & International Relations: Intersecting Dimensions“. Die Konferenz fand an der Middle East Technical University (METU) in Ankara vom 17.-19.Juni 2015 statt. Dort präsentiertet Nadine Kreitmeyr einen Beitrag zu „Social Entrepreneurship, ‚Inclusive‘ Neoliberalism & Authoritarian Renewal: Social Entrepreneurship Networks in Jordan“. 

 

 


25./26.03.2015

Danaë Panissié hält zwei Vorträge zum israelisch-palästinensischen Konflikt für die kirchliche Erwachsenenbildung

 

Am 25. und 26. März 2015 hielt Danaë Panissié zwei Vorträge für die kirchliche Erwachsenenbildung im Kreis Schwäbisch-Hall und Dekanat Bad Mergentheim in Laudenbach. 

Der Vortrag fasste die entscheidenden Konfliktlinien und involvierten Akteure zusammen und ordnete den Konflikt in die jüngsten Entwicklungen der Regionalpolitik ein. Das äußerst interessierte Publikum nahm an einer anregenden Diskussion teil und tauschte Gedanken aus zum Stand der ungelösten Konfliktlinien, zur Akteurskonstellation und der Rolle des »Westens« in der Konfliktdynamik. Zudem wurde das als zu passiv wahrgenommene Engagement der Bundesrepublik beklagt.

 

Finden Sie den Ankündigungstext hier. 

 

 


25.-27.02.2015

Nadine Kreitmeyr auf der Tagung „Weltregionen im Vergleich: Polity, Politics und Policy“

 

Nadine Kreitmeyr vertrat unseren Arbeitsbereich auf der Tagung „Weltregionen im Vergleich: Polity, Politics und Policy“  der Sektion „Vergleichende Politikwissenschaft“ der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW). Die Tagung fand vom 25.-27. Februar 2015 am German Institute of Global and Area Studies (GIGA) in Hamburg statt. Dort präsentierte sie den Artikelentwurf “The Social Site of Authoritarian Upgrading: Social Entrepreneurship Networks in Jordan and Morocco”.

 


26.02.2015

Der CMEPS Trailer auf YouTube

 

 

 


17.-18.01.2015

Mirjam Edel auf der SeSaMO Konferenz in Venedig

 

Mirjam Edel vertrat unseren Arbeitsbereich auf der Jahreskonferenz der Italian Society for Middle Eastern Studies (SeSaMO). Auf der Konferenz, die am 17. und 18. Januar 2015 in Venedig stattfand, präsentierte sie gemeinsam mit André Bank einen Artikelentwurf zu „Political Learning during the Arab Uprisings“. In dem Papier werden Auftreten, Formen und Bedingungen von Lernen durch herrschende Eliten, das durch die Arabischen Aufstände angestoßen wurde, diskutiert. Das Panel wurde von Steven Heydemann und Frédéric Vairel organisiert. Ersterer ist 2014 bis 2016 Gastwissenschaftler am Institut für Politikwissenschaft in Tübingen.

 

 


17.-19.12.2014

Miriam Edel beim ersten Workshop des IDCAR-Netzwerks in Hamburg

 

Vom 17.-19. Dezember 2014 nahm Mirjam Edel an dem ersten Workshop des IDCAR-Netzwerks (International Diffusion and Cooperation of Authoritarian Regimes) teil, der am Leibniz-Institut für Globale und Regional Studien (GIGA) in Hamburg stattfand. 
Sie präsentierte dort gemeinsam mit André Bank ein Papier zum Thema „Political Learning and it’s Structural Limits in the Middle East“. Auf der Konferenz waren zahlreiche renommierte Autoritarismusforscher aus den USA und Europa vertreten. Weitere Informationen zu dem Netzwerk, das im Juli 2014 offiziell gestartet ist, finden sich hier.

 

 

 

 

 


19.-20.11.2014

Professor Oliver Schlumberger beim Beiratstreffen von “Trajectories of Change” in Hamburg

 

Trajectories of Change ist ein Doktorandenprogramm zum politischen und gesellschaftlichen Wandel der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius. Es fördert Doktoranden der Geistes- und Sozialwissenschaften, die historische und aktuelle Transformationsprozesse in der europäischen Nachbarschaft untersuchen. Oliver Schlumberger beteiligt sich an der Jahresplanung 2015 und der Auswahl der StipentiatInnen.

 

Für mehr Informationen zum Projekt klicken Sie hier.

 

 

 


25.-27.09.2014

Panel zu "Arab Youth: From Engagement to Inclusion?" auf dem 21. DAVO Kongress in Köln

 

Beim 21. Kongress der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Vorderer Orient (DAVO), brachte der Blick auf die Interaktion zwischen staatlichen Akteuren und Jugendgruppen ein Panel hervor, an dem Mitglieder des Projektteams und anderer Institutionen teilgenommen haben.

Mehr als drei Jahre nach dem Beginn des arabischen Frühlings haben die Regierungen immer noch Probleme die Proteste der Jugend zu kontrollieren. Versuche die Legitimität des Regimes durch einseitige Reformen zu (re-)etablieren, sind mit Exklusion und Repression verbunden. Zwar wurde in den letzten Jahren viel über das Aufkommen von Jugendbewegungen geschrieben, doch empirische Daten bezüglich der Beziehung zwischen staatlichen Akteuren und der Jugend waren nur spärlich vorhanden. Mit einem vergleichenden Blick wurden in diesem Panel einige Fragen gestellt: Wie befriedigen die Staatsbehörden die Vorderungen, die von den unterschiedlichen Jugendgruppen gestellt werden? Welche Folgen hat das auf die Wahrnemung der Jugendlichen auf den Staat? In welchem Maße haben sich Partizipationsmöglichkeiten für bestimmte Jugendgruppen ergeben, denen davor mit Exklusion begegnet wurde?

 

Das Panel wurde von KressenThyen (University of Tübingen / WZB Berlin) organisiert und unter dem Vorsitz von Hürcan Asli Aksoy (University of Tübingen) gehalten. Es beinhaltete folgende Vorträge:

 

  • Dr. Maria Josua (GIGA Hamburg) / MirjamEdel (University of Tübingen): Sequencing Legitimation and Repression Strategies: A Dynamic Perspective on the Interaction between State Actors and the Youth
  • Kressen Thyen (University of Tübingen / WZB Berlin): The Illusion of Inclusion? Post-Uprising Youth Policies in Egypt and Morocco
  • Amani El-Naggare (University Hassan II Casablanca): Gender Perspectives on Reform and Political Change
  • Dr. Nadine Sika (American University in Cairo): Youth, Islamism and Political Contention

 

 


18.-22.08.2014

Arbeitsbereich auf dem World Congress of Middle Eastern Studies (WOCMES) 2014 in Ankara vertreten

 

Vom 18.-22. August 2014 nahmen zahlreiche Mitarbeiterinnen und Doktorandinnen unseres Arbeitsbereichs an der alle vier Jahre stattfindenden WOCMES-Konferenz teil. Bei diesem Kongress an der Middle East Technical University in Ankara präsentierten Maria Josua, Dr. Tina Zintl, Kressen Thyen und Mirjam Edel in einem gemeinsamen Panel mit dem Titel „Success and Failure of Authoritarian Inclusion: Lessons From the Arab Uprisings“ aktuelle Forschungsergebnisse. Chair des Panels war Prof. Dr. Steven Heydemann, der derzeit als Vizepräsident für Angewandte Konfliktforschung am United States Institute of Peace (USIP) tätig ist und eine Gastprofessur an unserem Institut für Politikwissenschaft innehat, während Dr. Roy Karadag, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Interkulturelle und Internationale Studien der Universität Bremen, die Beiträge diskutierte. 

 

Die Vorträge kreisten um die Frage, wie Akteursgruppen (Jugend, Minderheiten, Militär…) während und nach den arabischen Aufständen in politischen Prozessen in- und exkludiert wurden und welche Auswirkungen dies hatte. 

 

Auch in weiteren Panels war der Arbeitsbereich vertreten. So hielt Hürcan Asli Aksoy einen Vortrag zu “Engendering democracy in Turkey: the efforts of women's civil societal organizations and gendered outcomes”. Nadine Kreitmeyr präsentierte gemeinsam mit Dr. Beste Isleyen zum Thema “Enterprising youth in Jordan and Palestine through neo-liberalism: a critical perspective”.

 

Zwischen den wissenschaftlichen Panels, aber auch während eines Empfangs und kultureller Veranstaltungen gab es immer wieder Gelegenheit, mit anderen Konferenzteilnehmern ins Gespräch zu kommen und die türkische Hauptstadt kennenzulernen.

 

Informationen zu dem Kongress finden Sie hier

 


30.07.2014

Steven Heydemann zum syrischen Bürgerkrieg im Uniradio

 

Prof. Dr. Steven Heydemann äußerte sich zum syrischen Bürgerkrieg im Interview mit Lucas Eiler. Er betont die internationale Gemeinschaft müsse eine Umgebung schaffen, in welcher Verhandlungen möglich seien. Er sieht den Weg der US-Regierung das syrische Regime militärisch unter Druck zu setzen kritisch.

 

Prof. Heydemann ist Vize-Direktor für Angewandte Konfliktforschung des US Institute of Peace (USIP) in Washington DC. Er lehrte u.a. an der Yale University, Columbia University und dem European University Institute in Florenz. Von 2014 bis 2016 ist er Distinguished Visiting Professor am Institut für Politikwissenschaft in Tübingen.

 

Das Interview kann hier angehört und hier in Uni Tübingen Aktuell 3/2014 nachgelesen werden.
 


17.06.2014

Steven Heydemann zu "Authoritarian Governance in an Era of Mass Politics"

 

Prof. Dr. Steven Heydemann, United States Institute of Peace (USIP), hielt seinen ersten Vortrag als "Distinguished Visiting Professor" am Institut für Politikwissenschaft in Tübingen und stellte sich anschließend einer anregenden Diskussion mit Studierenden. 

 

Prof. Heydemann wird von 2014 bis 2016 am Institut für Politikwissenschaft für jeweils einige Wochen lehren. Er hat u.a. an der Yale University, der Columbia University und am European University Institute in Florenz gewirkt und war Gründungsdirektor des Center for Democracy and Civil Society der Georgetown University, der Universität mit der wohl weltweit breitesten Forschung zum modernen Nahen Osten. Neben seinem Engagement in der amerikanischen Wissenschaftsförderung zählt er als Vizepräsident für Angewandte Konfliktforschung beim United States Institute of Peace in Washington, D.C. zu den meistgehörten unabhängigen Beratern amerikanischer Außenpolitik.

 


Nähere Informationen zu seinem Vortrag finden Sie hier.

 

 


30.04.2014

Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Bernhard Trautner zu den Konsequenzen des syrischen Bürgerkrieges auf regionaler und internationaler Ebene

 

Am 30. April hielt Hon.-Prof. Dr. Bernhard Trautner seine Antrittsvorlesung zu „Tipping the Balance of Conflict and Revolution: Opportunities, Limits and Challenges of Assistance in the Syrian Crisis”. Er diskutierte mit dem Publikum über die Gefahr fragiler Staatlichkeit in Syrien, die möglichen Folgen des Bürgerkrieges für die regionale Staatenordnung und die Rolle der internationalen Gebergemeinschaft.

 

Dr. Bernhard Trautner studierte Politikwissenschaft, Islamwissenschaft und öffentliches Recht an der Universität Heidelberg und promovierte zu konstruktiver Konfliktbearbeitung im Vorderen Orient an der Universität Bremen. Er wechselte in seinem Berufsleben zwischen Wissenschaft und Praxis, so arbeitete er als Senior Fellow am Zentrum für Entwicklungsforschung in Bonn und leitete den Lehrstuhl für Internationales Politikmanagement der Hochschule Bremen. Anschließend war er u.a. als Berater im BMZ tätig, sowie in der Deutschen Botschaft in Addis Abeba. Seit 2013 leitet er stellvertretend das Referat Naher Osten im BMZ.

 


03.02.2014

"Nichtdemokratische Systeme und der Arabische Frühling" – Vortrag von Oliver Schlumberger an der LMU München

 

Auf Einladung des Geschwister-Scholl-Instituts für Politikwissenschaft (Lehreinheit für den Vergleich politischer Systeme Prof. Stykow) hielt Oliver Schlumberger am 3. Februar einen Gastvortrag im Rahmen der dortigen Studiengang-übergreifenden Vorlesung "Nicht-demokratische Systeme".

 

Prof. Schlumbergers Vortrag nahm die politischen Regime der arabischen Welt ins Visier, erörterte Ursachen der Langlebigkeit autoritärer Herrschaft sowie des sog. "Arabischen Frühlings", und unternahm einen Ausblick auf Zukunftsperspektiven der Region zwischen bedrohter Staatlichkeit und dem Fortbestand autoritärer Herrschaftsordnungen.

 

 


18.01.2014

"Die Türkei am Scheideweg – ist das System Erdoğan am Ende?" - Vortrag des türkischen Journalisten Can Ataklı

 

Am 18. Januar hielt der türkische Journalist und Publizist Can Ataklı einen Vortrag über "Die Türkei am Scheideweg - ist  das System Erdoğan am Ende?". Ataklı war auf gemeinsame Einladung des Türkischen Vereins Tübingen e.V. und des Arbeitsbereichs nach Tübingen gekommen und sprach vor dem gut gefüllten Audimax in der Neuen Aula.

 

In seinem Vortrag ging Ataklı auf die Geschichte der Türkei ein, sprach aber auch über aktuelle Herausforderungen des Landes und die jüngsten politischen Entwicklungen. Im Anschluss daran stand er den Zuhörern für Fragen zur Verfügung und diskutierte mit dem Publikum.

 

Can Ataklı (geboren 1956) studierte Medienwissenschaft an der Universität Marmara und schrieb für die Tageszeitungen VATAN, GÜNAYDIN und TAN. Von 1996 bis 2001 leitete er die Zeitung SABAH als Chefredakteur. Er war bis 2004 Intendant der Fernsehanstalt STAR-TV und von 2006 bis 2013 Kommentator bei der Tageszeitung VATAN. Seit August 2013 arbeitet er für den Fernsehsender ULUSAL.


 


05.06.2013

"Frauen in der Türkei" - Vortrag von Hürcan Aslı Aksoy bei der Volkshochschule Offenburg

 

Hürcan Aslı Aksoy, M.A. hielt am 5. Juni an der Volkshochschule Offenburg einen Vortrag zu "Frauen in der Türkei". Darin ging sie auf die sehr unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten von Frauen in dem Land ein und beleuchtete die Positionen der verschiedenen politischen Kräfte dazu.

 


19.05.2013

Professor Schlumberger bei der Parlamentarischen Versammlung der NATO

 

Am 17.-19. Mai tagte in Luxemburg die Parlamentarische Versammlung aller NATO-Mitgliedsstaaten sowie der Nordatlantische Rat. Neben Sprechern wie dem Luxemburgischen Premier Jean-Claude Juncker, NATO-Generalsekretär Anders Rasmussen oder der Vize-Präsidentin der EU-Kommission Viviane Reding war unter einer Handvoll externer Sprecher aus Wissenschaft und Praxis auch Prof. Schlumberger mit einem Redebeitrag zu "Post-Revolutionary Regional Order and the Challenge of Political Islam" an der Tagung beteiligt.

 

Hier finden Sie den Redebeitrag von Prof. Schlumberger.

 


15.05.2013

Nadine Kreitmeyr bei der Stuttgarter Schulkinoreihe "Morgenflimmern"

 

Nadine Kreitmeyr, M.A. nahm am 15. Mai 2013 als Nahost-Expertin an der Stuttgarter Schulkinoreihe "Morgenflimmern" teil.

 

Das Filmbüro Baden-Württemberg e.V. veranstaltet seit diesem Jahr monatlich die Schulkinoreihe "Morgenflimmern", bei der Film als 'Lernort' erfahren wird. Schüler beschäftigen sich mit sozialen und politischen Themen und erarbeiten diese mit Hilfe des Mediums Film. Im Monat Mai stand der Nahost-Konflikt und hier insbesodere das Thema Selbstmordattentäter im Mittelpunkt. Nadine Kreitmeyr begleitete die Schüler an diesem Tag und stand für Fragen und Erläuterungen bereit.

 

Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier.

 


06.-08.12.2012

Workshop "The Transformation of Political and Economic Orders around the Mediterranean"

 

Im Dezember 2012 fand in Tübingen ein dreitägiger Workshop statt, an dem 14 Doktoranden und Post-Docs aus Ägypten, Jordanien und Deutschland teilnahmen. Der Workshop bildete den Abschluss des dreijährigen Deutsch-Arabischen Hochschuldialogs zwischen dem Institut für Politikwissenschaft, der Cairo University, der American University in Cairo und dem Center for Strategic Studies an der University of Jordan in Amman. Die Workshopteilnehmer hatten zwischen 2010 und 2012 im Rahmen des institutionalisierten Austauschs von Nachwuchswissenschaftlern einen Forschungsaufenthalt an einer Partnerinstitution verlebt.

 

Der Workshop fand unter dem Titel „The Transformation of Political and Economic Orders around the Mediterranean“ statt. Die Themen der Vorträge reichten von aktuellen politischen Entwicklungen in Jordanien und Ägypten über neue regionale und konzeptuelle Fragestellungen bis hin zum Verhältnis zwischen westlichen Staaten und der arabischen Welt nach den Umbrüchen. Die Teilnehmer diskutierten ihre Forschungsprojekte in überaus konstruktiver und kollegialer Atmosphäre. Es ist geplant, die Ergebnisse des Workshops in einer gemeinsamen Publikation auch einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

 

Für die Teilnehmer war der Workshop nicht nur wissenschaftlich gewinnbringend, sondern alle empfanden es als eine schöne Erfahrung, nach einiger Zeit wieder nach Tübingen zurückzukehren und ihre ehemaligen Kollegen wiederzusehen.

 

Eine Übersicht über alle gehaltenen Vorträge finden Sie hier.

 


16.05.2012

 „Gleichberechtigung und Frauenbewegungen in der Türkei“ - Vortrag von Hürcan Aslı Aksoy im Rahmen der Vortragsreihe „Geschlechterperskpektiven im Wandel“ der Stadt Tübingen

 

 

Am 16. Mai hielt Hürcan Aslı Aksoy einen Vortrag zum Thema „Gleichberechtigung und Frauenbewegungen in der Türkei“ im Rahmen der Vortragsreihe „Geschlechterperspektiven im Wandel?“ organisiert von der Stabsstelle Gleichstellung und Integration der Stadt Tübingen.

 

Die öffentliche Vortragsreihe vermittelt einen Einblick in die Verwirklichung der Geschlechtergerechtigkeit, insbesondere aus weiblicher Perspektive. Das Publikum fragte nach den neuesten Entwicklungen in der Türkei bezüglich des Geschlechterregimes. Das am  meisten besprochene Thema war das drohende Problem 'Gewalt gegen Frauen'. Frau Aksoy konnte basierend auf ihren Feldforschungen  in unterschiedlichen Städten der Türkei ein lebendiges Gespräch führen. Zum Publikum gehörten auch Bundestagsabgeordnete Beate Müller-Gemmecke und Landtagsabgeordneter Herr Daniel Lede Abal von den Grünen. 

 

 


22.-25.04.2012

Auftakt des Forschungsprojektes "Arab Youth: From engagement to inclusion?"

 

Vom 22. bis 25. April 2012 fand an der Universität Mohammed V – Souissi in Rabat das offizielle Auftakttreffen für das Forschungsprojekt “Arab Youth: From engagement to inclusion?” statt. Eröffnet wurde das Treffen von Thomas Weich, Kulturattaché der Deutschen Botschaft in Marokko, und Prof. Dr. Khalid Berjaoui, Dekan der Juristischen, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät  der Universität Mohammed V – Souissi. Vom Arbeitsbereich Vorderer Orient und Vergleichende Politikwissenschaft nahmen Prof. Dr. Oliver Schlumberger und Kressen Thyen teil. Diskutiert wurde der aktuelle Forschungsstand zu politischer Mobilisierung von jungen Menschen in Marokko und Ägypten, ihrem Verhältnis zum Staat und mögliche Unterstützung durch internationale Geber. Außerdem wurden die Forschungsaktivitäten für das kommende Jahr festgelegt. Das Forschungsprojekt wird über einen Zeitraum von zwei Jahren von der Volkswagenstiftung gefördert.

 

 


29.-31.03.2012

DVPW-Sektionstagung „Vergleichende Politikwissenschaft“ in Marburg

 

Ende März fand an der Philipps-Universität Marburg die diesjährige Tagung der Sektion „Vergleichende Politikwissenschaft“ der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft mit dem Titel „‚Prädemokratie‘, ‚Postdemokratie‘, ‚Autokratie‘? Zum Stand vergleichender Herrschaftsforschung“ statt. 

 

Einige Mitglieder unseres Lehrstuhls nahmen an der Konferenz teil. Prof. Dr. Oliver Schlumberger diskutierte auf einem Podium zum Thema „Postautokratie? Zum Stand vergleichender Autokratieforschung“ mit Kollegen den Forschungsstand, die Prognosefähigkeit und Zukunftsperspektiven des Forschungszweiges. Maria Josua und Mirjam Edel hielten einen Vortrag mit dem Titel „To Repress or Not to Repress – Varieties of Regime Survival Strategies in the Arab Spring”.

 

 

 

 

Das vollständige Programm finden Sie hier.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

22.-24.03.2012

44. Jahreskolloquium der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung e.V. (AFK) zum Thema "Widerstand - Gewalt - Umbruch"

 

Vom 22. bis zum 24. März fand die Jahreskonferenz der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung e.V. (AFK) in der Evangelischen Akademie Villigst(Schwerte) in diesem Jahr zum Thema "Widerstand - Gewalt - Umbruch: Bedingungen gesellschaftlichen Wandels" statt. Hier war das Institut neben dem Kollegen Thomas Nielebock auch durch zwei NachwuchswissenschaftlerInnen des Arbeitsbereiches Vorderer Orient vertreten.

 

Christoph Sanders stellte in einem gemeinsam mit Nadine Kreitmeyr, M.A. geplanten Beitrag auf der Konferenz erste Ergebnisse aus Feldforschungen in Ägypten vor. Für Christoph Sanders beinhaltet dies Teile seiner derzeit im Entstehen begriffenen Abschlussarbeit, einer Studie zur "Radikalisierung der Staat-Gesellschaftsbeziehungen in Ägypten". Diese präsentiert u.a. neue Erkenntnisse über innovativen Aktivismus und die Organisation sozialer Bewegungen im Widerstand gegen das repressive ägyptische Regime. Christoph Sanders verbrachte im Rahmen des DAAD-geförderten Deutsch-Arabischen Hochschuldialogsein Gastsemester in Kairo, was ihm auch die Möglichkeit zur Feldforschung für seine Studie eröffnete. Unsere Lehrbeauftragte Nadine Kreitmeyr absolvierte, u.a. 2011 als Gastwissenschaftlerin an der staatlichen Cairo University im Rahmen desselben Programms, verschiedene mehrmonatige Aufenthalte in Kairo, in deren Rahmen sie auch für ihr Promotionsvorhaben forschte.

 

Eine ausführliche Version des Konferenzprogramms finden Sie hier.

 

 


03.03.2012

„Varieties of Autocracy – Institutions, Performance, and Survival“: Professor Schlumberger bei einem internationalen Workshop an der Universität Heidelberg

 

Am 2. und 3. März fand unter Teilnahme von Prof. Schlumberger ein internationaler Workshop an der Universität Heidelberg,  organisiert vom dortigen Institut für Politikwissenschaft (Prof. Aurel Croissant), statt.  Unter dem Titel „Varieties of Autocracy – Institutions, Performance, and Survival“ diskutierten international führende Wissenschaftler, darunter Robert Wintrobe (Western University Ontario), Andreas Schedler (Mexico City), Jennifer Gandhi (Emory University), Wolfgang  Merkel (WZB Berlin), Jan Teorell (Universität Lund), Manfred G. Schmidt (Universität Heidelberg) und Jeffrey Haynes (Open University London).

Oliver Schlumberger agierte hierbei als Diskutant der Papiere von Jeffrey Pickering (Kansas State University), Wolfgang Merkel (Wissenschaftszentrum Berlin) sowie Jörg Faust und Julia Bader. 

 


02.03.2012

Gesellschaftliche Strukturen, staatliche Herrschaft und Demokratieentwicklung in arabischen Länder: Professor Schlumberger bei zwei Veranstaltungen in Berlin

 

Auf Einladung der Bundeszentrale für politische Bildung, der Akademie der Künste der Bundesrepublik und des spanischen Istituto Cervantes hielt Professor Schlumberger am 2. März in Berlin einen Vortrag zum Thema „Gesellschaftliche Strukturen und staatliche Herrschaft in arabischen Ländern“ für die TeilnehmerInnen eines mehrtägigen Seminars der Bundeszentrale.

Zur weiteren Information finden Sie hier das Programm der Veranstaltung und Prof. Schlumbergers Vortragsmanuskript. Außerdem sind nun hier auch die weiteren Vorträge der Veranstaltung dokumentiert. 

 

Am Nachmittag folgte unter reger Anteilnahme zahlreicher Medienvertreter eine öffentliche Podiumsdiskussion zur Frage der Demokratieentwicklung in der arabischen Welt, in der Oliver  Schlumberger u.a. mit VertreterInnen der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), der tunesischen verfassungsgebenden Versammlung sowie des Auswärtigen Amtes diskutierte. Prof. Schlumberger konstatierte eine „in ihren Fundamenten fehlkonzipierte westliche Außenpolitik“, die erheblichen Anteil daran habe, dass auch nach dem so genannten „Arabischen Frühling“ Autokratien die dominante Herrschaftsform in dieser Weltregion blieben. Wie bereits zuvor äußerte er sich kritisch zum deutschen Verkauf von über 200 Leopard-Panzern an das Regime in Saudi-Arabien und nannte den Verkauf einen „Skandal“.

 

 

              


01.03.2012

Professor Schlumberger beim Fachgutachter-Ausschuss des DAAD

 

Die von Deutschland finanzierte Anker-Professur an unserer ägyptischen Partner-Universität, der staatlichen Cairo University im Stadtteil Gizeh, muss neu besetzt werden. Dazu traf sich ein Fachgutachter-Ausschuss beim DAAD in Bonn und diskutierte die Lage, Funktionen und Aufgaben dieser strategischen Dozentur. Auch Professur Schlumberger beteiligte sich an der Sitzung und konnte seine Expertise einbringen. Besonders die derzeit komplizierte politische Lage in Ägypten macht diese Stelle zu einer Herausforderung. Nach eingehender Beratung wurde im Lichte der jüngsten Eskalationen und der von der ägyptischen Regierung angeordneten Aktionen gegen ausländische Einrichtungen sowie deren Vertreter eine Neuausschreibung der Stelle beschlossen, die daher noch einige Monate vakant bleiben wird. Engagierte Post-DoktorandInnen im Fach Politikwissenschaft, die sich zutrauen, in einem komplexen Umfeld Lehre an der Fakultät für Wirtschafts- und Politikwissenschaft der größten arabischen Universität zu halten und bereit sind, als Anlaufstelle für deutsche Universitäten zu fungieren, werden hier ein spannendes Tätigkeitsfeld für zunächst zwei Jahre (mit Verlängerungsoption) finden.

 


18.01.2012

Der Arabische Frühling nach einem Jahr: Vortrag von Maria Josua beim Evangelischen Forum Schwalm-Eder (Hessen)

 

Am 18.01.2012 beleuchtete Maria Josua in Homberg (Efze) im Rahmen einer Vortragsreihe zum Arabischen Frühling die aktuelle politische Situation nach einem Jahr von Protesten. Veranstalter waren das Evangelische Forum Schwalm-Eder, die Flüchtlingsberatung des Diakonischen Werks im Schwalm-Eder-Kreis und der Buchhandlung »Spektrum«, Homberg, in Hessen.

 

In ihrem Vortrag ging Maria Josua auf die Erfolgsfaktoren der gelungenen Revolutionen ein und kontrastierte sie mit den nicht erfolgreichen Aufständen. Dabei zog sie eine Bilanz der Veränderungen, die in der Region und in den einzelnen Staaten im Verlauf des letzten Jahres zu beobachten waren, betonte aber auch, in welchen Bereichen mit Kontinuität zu rechnen ist. In einem Ausblick skizzierte sie mögliche Szenarien, insbesondere inwiefern Demokratisierung möglich ist. Am Ende stand noch die Frage, welche Konsequenzen die aufgezeigten Entwicklungen für Bürger und Regierungen in der westlichen Welt haben.

 


02.-04.12.2011

Maria Josua bei den Weingartener Afrika-Gesprächen

 

Vom 2. bis zum 4. Dezember 2011 fanden die Weingartener Afrika-Gespräche statt, die in diesem Jahr unter dem Titel: "Protestbewegungen in Nordafrika: Auslöser für gesellschaftlichen und politischen Wandel?" standen. An dem Wochenende wurden die aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten und Nordafrika aus verschieden Blickwinkeln beleuchtet.  

 

Zu den zahlreichen Referenten aus Wissenschaft und Journalismus gehörte auch Maria Josua. Sie hielt am Samstagmorgen einen Vortrag zum Thema "Protestbewegungen in autoritären Systemen: Legitimationskrisen und Möglichkeitsstrukturen".

 

Mehr Informationen finden sie auf Plakat sowie aktuellem Tagungsprogramm.

 

 


18.-19.11.2011

3. Nachwuchskonferenz des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“

 

Maria Josua nahm am 18. und 19. November an der 3. Nachwuchskonferenz des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main teil. Im Panel „Interrupting Autocratic Rule in the Middle East and North Africa“ hielt sie einen Vortrag mit dem Titel „The Dynamics of Normative Orders in the Arab Spring: Interruption and Continuity in Jordanian Politics“.


In ihrem Beitrag untersuchte Maria Josua, wie sich der Arabische Frühling auf in der Region vorherrschende politische Normen ausgewirkt hat und ob diese eher durch Veränderung oder Kontinuität gekennzeichnet sind. Am Beispiel Jordanien zeigte sie, dass in diesem Fall von marginalen Reformen statt Revolution keine signifikante Veränderung der normativen Ordnung stattgefunden hat.

 


08.-10.10.2011

18. DAVO-Kongress in Berlin

 

Vom 6. bis zum 8. Oktober fand die diesjährige Konferenz der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Vorderer Orient (DAVO) in Berlin statt, die auch von einem Großteil des Lehrstuhls besucht wurde. Eindeutiger Schwerpunkt der Veranstaltung war in diesem Jahr der "arabische Frühling" sowie die Suche nach dessen Ursachen und Implikationen.

 

Auch zwei Mitglieder des Lehrstuhls hielten Vorträge: Maria Josua sprach zum Thema "Jordan is Beautiful: The King's Advantage in Zeiten des Protests". Torsten Matzke stellte seinen Vortrag unter den Titel "Pro-Rich Growth - Wachstumspolitik für eine reiche Minderheit. Zu den sozioökonomischen Ursachen der ägyptischen Revolution".

 

Das vollständige Programm finden Sie hier.

 


29.09.2011

Goethe-Institut und Akademie der Künste veranstalten Podiums-Diskussion mit Prof. Schlumberger

 

Gemeinsam mit Prof. Klaus Staeck (Präsident der Akademie der Künste der Bundesrepublik) sowie Journalisten (u.a. vom Nachrichtenkanal Al-Jazeera) und arabischen Kunst- und Kulturschaffenden diskutierte Prof. Schlumberger unter Moderation von Alfred Eichhorn (vormals Sender Freies Berlin, Radio Berlin-Brandenburg) am 29.09. im vollbesetzten Veranstaltungssaal der Akademie der Künste vor dem Brandenburger Tor. Thema war insbesondere die Frage der Rolle von Kunst und Kultur in Zeiten des Umbruchs.

 

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier. Mitschitte der Diskussion lassen sich unter diesem Link ansehen.

 


28.09.2011

„Internationale Demokratieförderung“: Prof. Schlumberger hielt Vortrag anlässlich der Jahreskonferenz der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung 

 

Auf Einladung der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), Deutschlands wichtigster Einrichtung der Friedensforschung, hielt Prof. Schlumberger einen Vortrag anlässlich der Jahrestagung 2011 der HSFK in Frankfurt zum Thema „Internationale Demokratieförderung und die arabische Welt: Erfahrungen, Ansätze, Aussichten“. In seinem Beitrag resümierte er die Erfahrungen unterschiedlicher westlicher Staaten mit der externen Förderung von Demokratie und Good Governance in dieser Weltregion, destillierte daraus Charakteristika, nach denen sich die Profile der westlichen Einflussnahme auf politische Prozesse in den arabischen Staaten unterscheiden lassen, und entwickelte hieraus Prinzipien und Erfolgsbedingungen für die westliche Unterstützung der Demokratie.

 

Gemeinsam mit anderen renommierten ReferentInnen wie Wolfgang Merkel (Direktor, Wissenschaftszentrum Berlin), Muriel Asseburg (Abteilungsleiterin Nahost/Afrika, Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin) sowie Vertretern der deutschen politischen Stiftungen und des Auswärtigen Amtes entwickelten sich im mit weiteren Experten und Gästen voll besetzten Auditorium während der ganztägigen Veranstaltung lebhafte Diskussionen über zentrale Fragen über Möglichkeiten und Grenzen deutscher und europäischer Politik gegenüber dem Vorderen Orient und der Bedingungen von Demokratieförderung insgesamt.

 

Weitere Informationen finden sich hier

 


25.-27.08.2011

6. General Conference der ecpr in Reykjavik

 

Ende August fand in Island die größte europäische Konferenz für Politikwissenschaft statt, die 6. General Conference des European Consortium for Political Research. Unser Arbeitsbereich war in Reykjavik durch Maria Josua und Nadine Kreitmeyr vertreten. 

Nadine Kreitmeyr hielt einen Vortrag mit dem Thema “Analyzing Societal Actors in Authoritarian States. State-Society Dynamics in the Middle East and North Africa”; Maria Josua sprach zu „Co-optation as a Strategy of Authoritarian Legitimation. Success and Failure in the Arab World”.

 

 

 


26.07.2011

Auftakt der Tübinger Sommeruniversität: Prof. Schlumberger zu den aktuellen Entwicklungen im Vorderen Orient

 

Prof. Dr. Oliver Schlumberger hielt zum Auftakt der Tübinger Sommeruniversität eine Vorlesung zu den Umbrüchen im Nahen Osten und Nordafrika. Nach einigen einführenden Worten zu den Charakteristika der Region - nach Indizes die "weltweit dauerhaft am unfreisten regierte" - ging Schlumberger auf die ökonomischen, politischen und gesellschaftlichen Ursachen der der Proteste ein. Dabei betonte er, dass die unbefriedigende wirtschaftliche und soziale Entwicklung von der Politik in den Ländern der Region behindert wurde.

 

Schlumberger geht davon aus, dass die Länder in nächster Zeit sehr unterschiedliche und nicht unbedingt positive Entwicklungen nehmen werden. Während es in Tunesien und Ägypten zumindest eine Chance auf Demokratisierung gibt und in Marokko und Jordanien von den Königshäusern mehr Pluralismus zugelassen wird, entstehen in Libyen, Syrien, Bahrein und Jemen neue Krisenherde der Region. Abschließend plädierte Schlumberger für eine Neuausrichtung europäischer Politik gegenüber der Region, da der Erhalt von Stabilität über eine Stützung arabischer Diktatoren zu Lasten der Bevölkerung offensichtlich gescheitert sei.

 

Einen Bericht des Schwäbischen Tagblatts zu dieser Vorlesung finden Sie hier.

 


09.07.2011

Die Umbrüche in der Arabischen Welt: Maria Josua beim Internationalen Forum Burg Liebenzell

 

Auf Einladung des Internationalen Forum Burg Liebenzell hielt Maria Josua am 9. Juli einen Vortrag zu den Umbrüchen des Jahres 2011 in der Arabischen Welt im Rahmen eines Seminars zum Thema "Nordafrika im Umbruch und Europas Reaktionen". Sie analysierte dabei die Hintergründe der Proteste und aktuelle Entwicklungen in Ägypten, Tunesien, Syrien und Libyen. Abschließend skizzierte sie mögliche Perspektiven und die Bedingungen für eine demokratische Entwicklung in den revolutionären Staaten.

 


 08.-09.07.2011

Dr. Walid Alkhatib veranstaltete einen Workshop zu quantitativen Methoden

 

Dr. Walid Alkhatib vom Center for Strategic Studies in Jordanien verbrachte im Rahmen des Deutsch-Arabischen Hochschuldialogs einen Forschungsaufenthalt an unserem Arbeitsbereich an der Universität Tübingen. Der jordanische Wissenschaftler führte einen Workshop zu quantitativen Methoden für deutschen Doktoranden durch und trug damit zum Methodentraining von Forschern an seiner Gastuniversität bei. In Dr. Alkhatibs Workshop konnten die Doktoranden ihr Wissen über logistische Regression und Statistikprogramme erweitern.


30.06.2011

Erste Umfrageergebnisse zu demokratischen Werten in der arabischen Welt

 

Die Umbrüche in Tunesien, Ägypten und anderen Ländern der arabischen Welt haben in Europa wie im Orient Hoffnungen auf Demokratie geweckt. Aber wie aufgeschlossen steht die Bevölkerung demokratischen Normen und Werten gegenüber? Verlässliche Umfragen konnten bislang kaum durchgeführt werden. Um das zu ändern, haben arabische und amerikanische Forscher das „Arab Democracy Barometer“ gegründet. Der Koordinator des Projekts, Dr. Walid Alkhatib, wird  als Gastwissenschaftler des Instituts für Politikwissenschaft die Ergebnisse der neuesten Studie präsentieren und über Einstellungen zur Demokratie in verschiedenen arabischen Ländern sprechen.

 

Dieser Vortrag findet in englischer Sprache statt und ist der fünfte in der Reihe „Nahostpolitik im Dialog“, die vom Lehrstuhl für Vorderer Orient und Vergleichende Politikwissenschaft an der Universität Tübingen organisiert wird. Er findet am Donnerstag, 30. Juni, um 18 Uhr c.t. in Raum 001 des Verfügungsgebäudes in der Wilhelmstraße 19 statt.

 


24.06.2011

Internationale Konferenz in Erlangen

 

Im Rahmen einer internationalen Konferenz (20. bis 24. 06. 2011) mit Wissenschaftlern aus Europa, Israel, der Türkei, arabischen Staaten und den USA leitete Prof. Schlumberger auf Einladung seines Kollegen Prof. Christoph Schumann (Universität Erlangen) die Vorträge des vergangenen Mittwoch Nachmittag zu Fragen „liberaler Diskurse in autoritären Kontexten“.

 

Er moderierte und diskutierte dabei im Besonderen die Vorträge der Professoren Roel Meijer (Amsterdam), Salwa Zerhouni (Rabat, Marokko), Maghraoui (Duke University, USA) sowie von Ägypten-Spezialist Dr. Thomas Demmelhuber (Erlangen). Thematisch stand die Frage des Verhältnisses zwischen Gesellschaft und Staat im Kontext der gegenwärtigen Umbrüche im Zentrum der Vorträge, die geographisch ein Spektrum von Saudi-Arabien und Kuwait über Ägypten bis Marokko abdeckten.

 


22.06.2011

Vortragsreihe "Arabischer Frühling": Maria Josua zu Syrien

 

Auf Einladung der Hochschulgruppe „Politik im Vorderen Orient“ (PiVO) hielt Maria Josua am Mittwoch, 22. Juni 2011, einen Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe „Arabischer Frühling“. Sie beleuchtete, wie sich die Situation in Syrien seit Beginn der Aufstände entwickelt hat und welche Besonderheiten die dortigen Proteste im Vergleich zu anderen Ländern der Region aufweisen. Dabei ging sie insbesondere auf die Strategien ein, die das autoritäre Regime um Baschar al-Assad nutzt, um sich weiter an der Macht zu halten. Anschließend entwickelte sich eine lebhafte Diskussion um die Frage, ob die andauernden Massendemonstrationen zu einem Regimewechsel führen werden.

 


20.06.2011

Hochrangig besetzte Konferenz der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) eruiert den "Arabischen Frühling"

 

Die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ), mit der unser Arbeitsbereich in unterschiedlicher Form kooperiert, veranstaltete vom 16.-19. Juni 2011 unter dem Titel „Leadership in Transition: Opportunities for Change“ eine internationale Konferenz in Kairo. Dabei trafen sich vorrangig arabische Entscheidungsträger aus Mauretanien, Marokko, Tunesien, Ägypten sowie dem Libanon, Syrien, Jordanien, dem Jemen und dem Irak, um in Podiumsdiskussionen und unterschiedlichen thematischen Arbeitsgruppen gemeinsam nach Ansätzen zur Absicherung der politischen Reformen des „arabischen Frühlings“ 2011 zu suchen.

 

Hierbei wurde auch danach gefragt, in welcher Hinsicht eine Kooperation mit Deutschland von Nutzen sein könnte. Besonderes Interesse rief in diesem Kontext die Sicherung, Aufarbeitung und Zugänglichkeit der Unterlagen des früheren Ministeriums für Staatssicherheit der DDR hervor (Umgang mit den sog. „Stasi-Akten“ der „Gauck-Behörde“), die im Rahmen der Konferenz vorgestellt und lebhaft diskutiert wurde. Mit Prof. Schlumberger und Prof. Perthes, Direktor der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin, nahmen auch zwei deutsche wissenschaftliche Experten teil. Gemeinsam mit Unternehmern, Kulturschaffenden und einer Vielzahl von Regierungsvertretern arabischer Länder diskutierte Oliver Schlumberger Potenziale demokratischer Transition in der arabischen Welt, Handlungsoptionen für oppositionelle Kräfte sowie für Regierungen in im Vorderen Orient.

 

In seiner Keynote-Ansprache an das Plenum der Konferenzteilnehmer rückte Oliver Schlumberger die Zusammenhänge zwischen Demokratisierung und Entwicklung einerseits sowie die Frage aktueller Herausforderungen an arabische und europäische Akteure andererseits ins Zentrum und gab entsprechende Politikempfehlungen. Zum wiederholten Male forderte er von westlichen Regierungen ein Eingeständnis, dass die bisherigen, auf einer Illusion von politischer Stabilität basierenden Außenpolitiken Deutschlands und Europas gegenüber dieser Region im Grundsatz fehlgeschlagen seien. Nur auf dieser Basis könne eine konzeptionelle Neuausrichtung westlicher Nahostpolitik erfolgen. Gleichzeitig warnte er mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen in Ägypten vor einem verfrühten Optimismus und verwies auf die zentrale Rolle der Militärführung als nicht-demokratischem Veto-Spieler.

 

Hier finden Sie eine Pressemitteilung der GIZ.

 

 


07.06.2011

Prof. Schlumberger zur Diskussion im Außenministerium: "Europa und der arabische Frühling"

 

Am Dienstag, den 7. Juni fand eine ganztägige interne Diskussionsrunde beim Planungsstab des Auswärtigen Amtes unter dem Titel "Europa und der arabische Frühling" statt. Die Teilnehmer der Veranstaltung setzten sich neben den vier geladenen Experten zur Thematik, darunter Prof. Schlumberger, aus Vertretern unterschiedlicher Ressorts der Bundesregierung (BMWi, BMVg, BMZ, sowie unterschiedliche Referate des AA) sowie einschlägigen Institutionen (BND, DGAP, Deutsche Orient-Stiftung, WZB Berlin, Berghof Institut, Führungsakademie der Bundeswehr) und einigen international renommierten Wissenschaftlern, insbesondere aus dem Bereich der Internationalen Beziehungen, zusammen.

Initiiert vom Planungsstab in Kooperation mit der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) wurden vormittags die Ursachen der Umbrüche in der arabischen Welt durch ein Impulsreferat Prof. Volker Perthes, Direktor der Stiftung Wissenschaft und Politik Berlin (SWP), vorgestellt und der gegenwärtige Stand der Entwicklungen in einzelnen Ländern der Region erörtert. Hierzu hielten die Impulsreferate die Prof. Rachid Ouaissa, Marburg und Prof. Henner Fürtig, GIGA-Institut für Nahoststudien, Hamburg.

Den Nachmittag läutete Prof. Schlumberger mit einem Vortrag zum Thema "Handlungsmöglichkeiten für Deutschland und Europa" ein, an den sich eine ausführliche Frage- und Diskussionsrunde der Veranstaltungs-TeilnehmerInnen mit dem Referenten anschloss. Professor Schlumberger plädierte hierbei wie bereits zuvor mehrfach in überregionalen Medien für eine Neuausrichtung der deutschen und europäischen Nahostpolitik, für einen im Grundsatz zu ändernden Blick auf die Region. Weiterhin betonte er die den gegenwärtigen Umbrüchen innewohnenden Chancen für die deutsche Außenpolitik. Die bisherige Nahost-Politik Deutschlands und Europas, die Priorität vorrangig auf den Erhalt einer nur vermeintlichen politischen Stabilität unter autokratischen Bedingungen zu setzen, sei fehlgeschlagen und bedürfe daher in mehrfacher Hinsicht der Überprüfung und Revision.

Die sich daraus entwickelnde, äußerst lebhafte Diskussion war von einem außergewöhnlich offenen und konstruktiven Gesprächsklima geprägt, so dass die Veranstaltung für die Teilnehmer sowohl aus Regierungskreisen als auch aus der Wissenschaft einen Gewinn bedeutete.


30.05.2011

"Autoritarismus"-Vortrag anlässlich des Semesterthemas der Tübinger HSG des Cusanuswerks

 

Auf Einladung der Tübinger Hochschulgruppe des Cusanuswerks gewährten Maria Josua und Torsten Matzke am 30.05.2011 einen Einblick in die Grundzüge der Autoritarismus-Forschung.

 

In ihrem Vortrag brachten sie dem bunt gemischten Publikum, das sich aus Studenten zahlreicher Studiengänge zusammensetzte, grundlegende Fragen und Probleme der Konzeptualisierung demokratischer und autoritärer Herrschaft nahe. Vor dem Hintergrund ihrer jeweiligen Feldforschung in Jordanien und Ägypten wagten sie zudem einen Blick auf die aktuellen Transformationsprozesse im Vorderen Orient und Nordafrika. Dabei gingen sie insbesondere der Frage nach, inwiefern die Hoffnung auf Demokratie in beiden Ländern gerechtfertigt erscheint.  

 


30.05.2011

"The Role of Science and Technology in the Democratic Reform Process in Egypt" - Prof. Schlumberger auf hochrangiger Konferenz

 

Am Wochenende vom 27.-29.5.2011 fand in Kairo unter der Schirmherrschaft des ägyptischen Premierministers eine Konferenz zur Frage statt, wie die Sozialwissenschaften zur demokratischen Transition des Landes beitragen können und was diese benötigen, um ihrer zugedachten Rolle gerecht zu werden.

 

Die Einladung erging vom deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung, gemeinsam mit dem ägyptischen Ministerium für höhere Bildung und dem DAAD.

 

Auf dem Eröffnungspodium diskutierte Prof. Schlumberger mit Staatssekretär Georg Schütte (BMBF), Vizeminister Maged Sherbiny (ägypt. Bildungs- und Forschungsministerium) und Prof. Gesine Schwan (Gründungsrektorin der Viadrina-Universität Frankfurt/Oder). In seinen Redebeiträgen forderte er einerseits die ägyptische Seite auf, die bestehenden Kapazitäten in den Sozialwissenschaften durch transparente und kritikfähige Strukturen an den Universitäten frei zu setzen, da dort vielfach noch ein autoritäres Klima der Angst herrscht und die notwendige Freiheit von Forschung und Lehre erst etabliert werden muss. Andererseits aber warnte er insbesondere deutsche Entscheidungsträger davor, mit vorgefertigten Schablonen auf paternalistische Weise Besserwissertum zur Schau zu stellen, sondern plädierte für einen Dialog auf Augenhöhe mit den ägyptischen Partnern, in dem auch die deutsche Seite zuzuhören und zu lernen bereit sein müsse, bevor Entscheidungen über konkrete Formate der Zusammenarbeit und die Verwendung von Ressourcen getroffen werden. Er war sich mit seinen ägyptischen KollegInnen angesichts gegenläufiger früherer Erfahrungen in der internationalen Zusammenarbeit einig, dass diese sich ihre Entwicklung "nicht aus der Hand" nehmen lassen sollte, wie der Tagesspiegel betont.

 


18.05.2011

Vortragsreihe "Arabischer Frühling": Torsten Matzke zur Zukunft Ägyptens

 

Die neue Vortragsreihe „Arabischer Frühling“ der Hochschulgruppe „Politik im Vorderen Orient“ (PiVO) begann am 18. Mai mit einem Analyse der ägyptischen Revolution. Torsten Matzke stellte kurz die wichtigsten Ereignisse dar, die zum Sturz Hosni Mubaraks führten. Dann erläuterte er die Rolle wirtschaftlicher Eliten in den Umbrüchen und ging auf mögliche Zukunftsperspektiven des Landes ein. Auf den Vortrag folgte eine ausführlichen Diskussionsrunde, in die Studierende verschiedenster Fachrichtungen ihre Fragen und Meinungen einbrachten.

 


18.04.2011

Hürcan Asli Aksoy im Gespräch mit Parisa Kakaee im Rahmenprogramm der Verleihung des Theodor-Hecker-Menschenrechtspreis der Stadt Esslingen

 

Am Tag nach der Verleihung des Theodor-Hecker-Menschenrechtspreis der Stadt Esslingen an die iranische Aktivistin Shiva Nazar Ahari (unter Beteiligung von Prof. Schlumberger; siehe Bericht vom 17.04.2011) zeigte das Kommunal Kino Esslingen den Film „The Green Wave“ von Ali Samadi Ahadi.

Dieser bewegende Dokumentarfilm erzählt die Geschichte der Menschen, die die „Grüne Revolution“ im Iran getragen haben. Er zeigt die Hoffnung, Verzweiflung und Ängste der iranischen Oppositionellen und beinhaltet ebenfalls die Interviews mit iranischen Dissidenten.

 

Im Anschluss an die Filmvorführung leitete Hürcan Asli Aksoy ein Interview mit Parisa Kakaee, einer Weggefährtin der Preisträgerin Shiva Nazar Ahari. Kakkaee war selbst 48 Tage lang im Teheraner Evin-Gefängnis aufgrund ihres politischen Engagements für die Menschenrechtsorganisation „Committee of Human Rights Reporters“ inhaftiert.

Auf Frage von Hürcan Asli Aksoy berichtete sie von ihren persönlichen Erfahrungen im Rahmen ihrer politischen Arbeit sowie von den Problemen des Frauenseins im Iran. Sie betonte die Schwierigkeiten, denen Frauen im Iran am Arbeitsplatz ausgesetzt seien, wo das islamische Recht, Gewalt und Ungleichheit gegenüber Frauen erlaubte und diese den Schikanen des Geheimdiensts ausgelieferte seien. Aus diesem Grund setzt sich Parisa Kakaee für die Verbesserung der Frauenrechte im Land ein.

Aksoy sensibilisierte das Publikum für die Toleranzgrenzen autoritärer Regime hinsichtlich freier Meinungsäußerung und Pluralismus, um den großen Mut der Menschrechtsaktivistinnen im Iran zu unterstreichen.


Anschließend moderierte sie eine angeregte Diskussion, während welcher das Publikum die Gelegenheit hatte, sich mit Parisa Kakaee auszutauschen.

 

 

Hier finden Sie einen Artikel der Esslinger-Zeitung zur Preisverleihung.

 

 


ARD-Moderatorin Golineh Atai, Prof. Schlumberger; auf dem Bild darüber: Preisträgerin Ahari

17.04.2011

"Politisches Forum" diskutiert Menschenrechte und Chancen der Opposition in Iran

 

Am 17.4. verlieh die Stadt Esslingen der iranischen Frauenrechtlerin und Menschenrechtsaktivistin Shiva Nazar Ahari  den internationalen Theodor-Haecker-Menschenrechtspreis. Stellvertretend für die im Iran inhaftierte Geehrte nahm ihre langjährige Weggefährtin Parisa Kakaee den Preis entgegen. Am Abend fand anlässlich dieser Preisverleihung ein "Politisches Forum" der Stadt Esslingen statt. 

Dabei begaben sich Prof. Dr. Oliver Schlumberger und die Psychologin Kakaee, die selbst schon in Teheran inhaftiert war, gemeinsam mit Moderatorin Golineh Atai (ARD) auf die Suche nach den Wurzeln und den Aussichten der so genannten "Grünen Bewegung", der iranischen Opposition.

 

Frau Kakaee betonte, dass sich die Menschen im Iran wünschten, Deutschland würde sich eindeutiger für die Einhaltung der Menschenrechte aussprechen. Professor Schlumberger wies auf die Schutzmöglichkeit hin, die öffentliche Preisverleihungen beinhalten. 

Dadurch, so sein Argument, sei die Stadt bereits "vom Zuschauer zum Akteur" geworden. Hieraus wiederum ergebe sich auch die Chance, als Stadt, die einen solchen Preis verleiht, eine aktive Rolle im Schutz der Preisträger einzunehmen. Die Stadt Esslingen hat diesen Vorschlag ernst genommen und aufgegriffen: Bereits tags darauf verabschiedete der Stadtrat eine Resolution, in welcher Oberbürgermeister Zieger im Auftrag der Stadt Außenminister Westerwelle sowie den Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung Markus Löning auffordert, gegenüber der iranischen Regierung für die körperliche und seelische Unversehrtheit der Preisträgerin einzutreten.

 

 

Hier finden Sie einen Online-Artikel der Tagesschau zur Preisverleihung.

 


23.03.2011

"Gibt es eine demokratische Zukunft für die arabische Welt?" - Prof. Schlumberger zu Gast auf einer Podiumsdiskussion der Friedrich-Naumann-Stiftung

 

Die Friedrich-Naumann-Stiftung lud am 23. März 2011 zu einer hochkarätig besetzten und gut besuchten Diskussionsveranstaltung mit dem Titel "Gibt es eine demokratische Zukunft für die arabische Welt?" nach Berlin ein.

Einleitende Reden hielten sowohl Wolfgang Gerhardt (Vorstandsvorsitzender der Friedrich-Naumann Stiftung), als auch Dr. Werner Hoyer (Staatsminister im Auswärtigen Amt).

Der Einladung der Stiftung folgten unter anderem Dr. Osama El Ghazali Harb, Vorsitzender der ägyptischen Democratic Front Party, sowie Fares Mabrouk, Direktor des tunesischen Arab Policy Institute.

Im Rahmen der Veranstaltung fand auch eine Podiumsdiskussion statt, an der Prof. Schlumberger gemeinsam mit Dr. El Ghazali Harb und Herrn Farouk sowie mit Marina Schuster (MdB) teilnahm.

 

Prof. Schlumberger betonte in seinem Panelbeitrag, dass der zentrale Anker für weitere politische und ökonomische Entwicklungen in Tunesien und Ägypten die Rechtsstaatlichkeit sei.

 

Anbei finden Sie das Programm und einen Film zur Veranstaltung, sowie einen ausführlichen Bericht der Friedrich-Naumann-Stiftung.

 

 

Das Panel (von links): Leitung: Dr. Ronald Meinardus; TeilnehmerInnen: Prof. Dr. Oliver Schlumberger, Marina Schuster (MdB), Dr. Osama El Ghazali Harb, Fares Mabrouk.
Prof. Oliver Schlumberger
Von links: Dr. Werner Hoyer (Staatsminister im Auswärtigen Amt) und Wolfgang Gerhardt (Vorstandsvorsitzender der Friedrich-Naumann Stiftung)

25.03.2011

Studieren in Ägypten im Winteresemester 2011/12: Der Deutsch-Arabische Hochschuldialog

 

Sie wollen internationales Profil gewinnen? Der Arbeitsbereich Vorderer Orient und Vergleichende Politikwissenschaft freut sich, Ihnen im Wintersemester 2011/12 höchst attraktive Studienmöglichkeiten in Ägypten anbieten zu können. Bewerben Sie sich für eines unserer Programme im Rahmen des Deutsch-Arabischen Hochschuldialogs mit DAAD-Vollstipendium. 

Wir bieten sowohl ein einen fünfmonatigen Studienaufenthalt an der Cairo University oder an der American University in Cairo an als auch ein Kooperationsseminar mit ägyptischen StudentInnen, das einwöchige Aufenthalte in Kairo und Oberjoch beinhaltet.

 

Bewerbungsschluss ist der 30.04.2011.

 

Weitere Informationen erhalten sie hier, Informationen zu den Partnern hier.

 

 

 


17.03.2011

Die ägyptische Revolution: Ursachen und Auswirkungen - Vortrag von Torsten Matzke beim Round Table Tübingen/Reutlingen

 

Torsten Matzke hielt am 17. März auf Einladung des Round Table Tübingen/Reutlingen einen Vortrag zur aktuellen Lage in Ägypten. Er analysierte dabei die Ursachen der Revolution und hob besonders die Rolle mangelnder politischer Partizipationsmöglichkeiten und der wirtschaftlichen Marginalisierung großer Bevölkerungsteile hervor. Außerdem ging er auf die regionalen und internationalen Auswirkungen des ägyptischen Regimewandels ein. Torsten Matzke stellte dabei klar, dass für Israel unmittelbar keine Bedrohung durch die neuen politischen Kräfte zu befürchten ist. Eine mögliche zukünftige Regierungsbeteiligung der ägyptischen Muslimbruderschaft sei eher im Hinblick auf die Rechte der christlichen Minderheit in Ägypten problematisch denn eine außenpolitische Gefahr.

 

Der Round Table Tübingen/Reutlingen engagiert sich für verschiedene soziale Projekte im In- und Ausland. Unter anderem veranstaltet er das jährliche Tübinger „Entenrennen“.

 

Christian Kühn, Präsident des Round Table Tübingen/Reutlingen, mit Torsten Matzke

01.03.2011

"Democracy in Retreat?" - Vortrag von Prof. Schlumberger auf einer DIE-Konferenz in Berlin

 

Am 01. März nahm Prof. Schlumberger an einer Experten-Konferenz des Deutschen-Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) mit dem Titel Democracy in Retreat? Do Russia and China Promote Autocracy in their Neighbourhoods? teil. 

 

Prof. Schlumberger leitete als Chair das Panel: The external exploitation of autocratic neighbourhoods in China's region. Darüber hinaus hielt er einen breit diskutierten Vortrag zum Thema What keeps authoritarian rule stable?

 

Das Programm der Konferenz finden Sie hier.

 


08.02.2011

Uni Freiburg debattiert Umbrüche im Orient

 

Im mit über 300 Zuhörern voll besetzten zentralen Hörsaal der Universität Freiburg hielt Prof. Schlumberger als Gastredner am Dienstag, den 8.2. ein Impulsreferat zu den gegenwärtigen Umbrüchen in der arabischen Welt, den Erfolgsaussichten für Demokratisierungsprozesse in der Region des Vorderen Orients sowie zu Fragen der konzeptionellen Ausrichtung westlicher Nahostpolitiken.

 

Im Anschluss daran fand unter dem Titel "Wind of Change 2.0: Revolutionen in der arabischen Welt?" eine zweistündige Podiumsdiskussion, ebenfalls mit Beteiligung Prof. Schlumbergers, statt, in der sich auch das Publikum rege mit Fragen und Kommentaren beteiligte.

 

Zentrale Thesen Prof. Schlumbergers waren, dass keine "demokratischen Domino-Effekte" für die Region als Ganze zu erwarten sind, wie verschiedentlich in den Medien spekuliert wurde, und dass die deutsche und europäische Nahostpolitik einer konzeptionellen Neuausrichtung bedarf, die auf einem veränderten Verständnis politischer Stabilität beruhen muss.

 


28.01.2011

Ist Tunesien die Lösung? Vortrag von Maria Josua bei der Konrad-Adenauer-Stiftung

 

Am 28. Januar hielt Maria Josua einen Vortrag bei der Regionalgruppe Tübingen der Konrad-Adenauer-Stiftung zu "Tunesien ist die Lösung? Wandlungsprozesse in der arabischen Welt verstehen". In ihrem Vortrag ordnete sie die aktuellen Proteste im Vorderen Orient in einen größeren Zusammenhang ein und entwarf verschiedene Zukunftsszenarien für die politischen Entwicklungen in Tunesien und Ägypten.

 


13.12.2011

Arbeitsgruppe “Mittelmeer - Wissenschaft, Kultur, Politik” gegründet

 

Am 13. 12. konstituierte sich unter der Beteiligung südwestdeutscher Universitäten (Universität Heidelberg, Universität Karlsruhe, Universität Stuttgart, Universität Tübingen, Universität Mainz, PH Ludwigsburg, Universität Mannheim) die Arbeitsgruppe “Mittelmeer - Wissenschaft, Kultur, Politik” am Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) als Teil des “Wissenschaftlichen Initiativkreis Kultur und Außenpolitik” (WIKA). Prof. Schlumberger nahm als Gründungsmitglied der Arbeitsgruppe am eintägigen Workshop teil und fungierte bei der Erstellung der Agenda als Moderator und Berichterstatter der Arbeitsgruppe “Kultur und Politik”.

 

 


25.11.2010

Deutsch-Arabischer Hochschuldialog: Erstes Steering Committee-Treffen in Kairo

 

Oliver Schlumberger und Stephanie Wagner übernahmen die Organisation und Durchführung des ersten Treffens des Steering Committees unseres Kooperationsnetzwerkes mit drei arabischen Partnerhochschulen im Rahmen des DAAD-geförderten Deutsch-Arabischen Hochschuldialoges in Kairo. Unsere arabischen Partner sind:


•    das Center of Strategic Studies (CSS) an der University of Jordan in Amman,
•    die Cairo University (CU) und
•    die American University in Cairo (AUC).


Wie Professor Schlumberger in seiner Eröffnungsrede anmerkte, ist diese Zusammenarbeit der vier Partner das erste multilaterale deutsch-arabische Netzwerk überhaupt im Bereich der Politikwissenschaft. Das Programm konzentriert sich auf „gemeinsame Ziele“, die in der Verfassung und Gesellschaft der verschiedenen Partner existieren, erkennt aber ausdrücklich an, dass es „unterschiedliche Perspektiven“ gibt. „Gemeinsame Ziele – unterschiedliche Perspektiven“ – so auch der Titel des Projekts – sollen in Bezug auf die vier zentralen politischen Bereiche Frieden und Sicherheit sowie Wohlfahrt und Entwicklung thematisiert werden.


Die Vielzahl von Treffen, die auch ausführliche Gespräche mit dem Wissenschaftsreferenten der deutschen Botschaft, Herrn Christopher Fuchs, und dem Direktor des DAAD-Büros in Ägypten, Dr. Michael Harms, umfassten, dienten einerseits der Einschätzung des aktuellen Standes der laufenden Aktivitäten. Andererseits sollten die Rahmenbedingungen für zusätzliche Komponenten des Programmes geschaffen werden, die voraussichtlich im Herbst 2011 beginnen. Darüber hinaus wurden weitere Themen diskutiert, so zum Beispiel die Frage, wie die strukturellen Unstimmigkeiten zwischen den Anforderungen der Fördereinrichtung und den akademischen Anforderungen an Projektarbeit in der Praxis vermindert werden könnten und wie das neu errichtete Kooperationsnetzwerk im Verlaufe des Jahrzehnts weiter vertieft und ausgebaut werden könnte.


Die Gespräche waren aufgrund der Anwesenheit von Vertretern aller vier Projektpartner sehr erfolgreich und wurden in einer sehr produktiven und zielgerichteten Art und Weise sowie in einer äußerst freundschaftlichen und kooperativen Atmosphäre durchgeführt, wobei alle Partner den Wunsch teilten, gemeinsame Ergebnisse zu erzielen.


Der erste Tag der Gespräche fand an der Fakultät für Ökonomie und Politikwissenschaft an der Cairo University statt. Auch einige nicht direkt in das Programm involvierte Kollegen von der Fakultät waren so freundlich, das Treffen zu besuchen und ihre Expertise beizusteuern. Den zweiten Tag verbrachte das Steering Committee in den Räumlichkeiten des DAAD-Büros in Kairo, das in diesem Jahr seinen fünfzigstes Jubiläum feiert. Die Gespräche des zweiten Tages umfassten auch ein dreistündiges Treffen zwischen Prof. Schlumberger, Frau Wagner und Studenten und jungen Wissenschaftlern der Universität Tübingen, die derzeit im Rahmen verschiedener Projektbausteine in Ägypten studieren, lehren oder forschen.

 

Die Voraussetzungen sind damit ausgezeichnet, um 2011 weitere Schritte hin zu mehr Kooperation zu unternehmen. Schließlich wurde während der Gespräche klar, dass es einen allgemeinen Wunsch gibt, die neue Zusammenarbeit (die erst vor wenigen Monaten begonnen hat) über die aktuelle Förderungsdauer (2010-2012) fortzusetzen und sie, wenn möglich, in eine stärker institutionalisierte Partnerschaft zu verwandeln. Wir werden daher weiterhin nach Fördermitteln und Ressourcen suchen, die es uns erlauben, unser Kooperationsnetzwerk in Zukunft zu vertiefen und auszuweiten.


08.10.2010

German Turkish Roundtable on International Affairs (GTRT) zum Thema: "Prospects for the roles of Germany and Turkey in the Middle East"

 

Auf Einladung des Istanbul Policy Center (IPC) an der renommierten Sabanci University, der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) und der Robert Bosch Stiftung nahm Prof. Schlumberger am ersten German Turkish Roundtable teil, der am 7. und 8. Oktober in Istanbul stattfand. Politische Entscheidungsträger, Journalisten und Wissenschaftler kamen zusammen, um  über die Rolle der Türkei und Deutschlands im Nahen Osten zu diskutieren. Besonderes Augenmerk lag dabei auf neueren Entwicklungen in der türkischen Außenpolitik, die von einigen internationalen Akteuren, darunter auch Deutschland, sehr skeptisch gesehen werden. In Diskussionen zwischen Akademikern, Vertretern der Außenministerien beider Länder, des Bundeskanzleramtes und des türkischen Premierministers betonten Prof. Schlumberger und andere Wissenschaftler die Notwendigkeit, die türkischen Ansprüche und den Wunsch des Landes, seine Rolle im regionalen Kontext neu zu definieren, ernst zu nehmen. Dies gelte insbesondere vor dem Hintergrund, dass sich die EU derzeit nicht bereit oder in der Lage sehe, der Türke eine realistische Aufnahmeperspektive zu bieten.

 

Prof. Schlumberger verwies darauf, dass die Veränderungen in der türkischen Außenpolitik weder gefährlich noch spektakulär oder sonderbar seien. Der Dialog zwischen den Ländern solle ohne Bevormundung von deutscher Seite fortgesetzt werden. Auch sei die Türkei ein selbstbewusster und wirtschaftlich starker Partner. Nicht zuletzt darum sei die Integration der Türkei in die EU eher eine Chance für die Union selbst als für die Türkei – eine Tatsache, die deutsche Politiker in Sorge um ihre Umfragewerte kaum anerkennen.  Es wäre im besten Interesse der EU, auf eine weitere Integration hinzuarbeiten und der türkischen Regierung und Bevölkerung einen klaren Zeitplan für einen vollwertigen EU-Beitritt – wenn das Land dies wünscht - vorzulegen.

Der zweite German Turkish Roundtable wird im Jahr 2011 in Berlin stattfinden. 

 

Das Veranstaltungsprogramm finden Sie hier.

Einen Zeitungsartikel der Berliner Zeitung zur Tagung finden sie hier.

 


24.9.2010

Prof. Schlumberger nahm an einer Konferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung in Lissabon teil: "Between Inclusion and Exclusion - The Many Faces of Reform in the Middle East and North Africa"

 

Prof. Oliver Schlumberger nahm an einer Expertenkonferenz zum Thema Reformen im Vorderen Orient und Nordafrika teil, die vom portugiesischen Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung und dem Center for Research and Studies in Sociology (CIES) am 24.09.2010 in Lissabon organisiert wurde:

Inclusion and Exclusion in the Mashreq: The Manifestation of Neo-Liberal Authoritarianism

Chair: Michael Meyer-Resende (Democracy Reporting International, Berlin)

Egypt: Tarek Masoud (Harvard University)

Syria: Marwa Daoudy (Oxford University)

Jordan: Oliver Schlumberger (University of Tübingen)

Discussant: Fares Braizat (Arab Institute for Research and Policy Studies, Doha)

 

Das Programm zur Veranstaltung finden Sie hier.

 

 


20.9.-24.09.2010

31. Deutscher Orientalistentag in Marburg

 

Unser Lehrstuhl war auf dem 17. Kongress der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Vorderer Orient (DAVO), der zusammen mit dem 31. Deutschen Orientalistentag in Marburg stattfand, bei folgenden Veranstaltungen vertreten:

Round Table: "Politik des Nahen und Mittleren Ostens an Deutschen Universitäten"

Di 21 Sept, 18:00, Raum 00A26, Deutschhausstr. 12

 

Moderation: Prof. Dr. Rachid Ouaissa, Marburg

Teilnehmer: Prof. Dr. Henner Fürtig, Hamburg

Prof. Dr. Friedemann Büttner, Berlin

Prof. Dr. Werner Ruf, Kassel

Prof. Dr. Oliver Schlumberger, Tübingen

Prof. Dr. Christoph Schumann, Erlangen

Prof. Dr. Anja Zorob, Berlin

Panel: "Das Königsdilemma überwunden? Arabische Monarchien im 21. Jahrhundert"

Di 21 Sept, 11:00–12:30, Raum 03B07, Wilhelm-Röpke-Str. 6

 

André Bank: Thomas Richter: Monarchische Herrschaft im arabischen Raum: Genese, Niedergang und Reproduktion

Thomas Demmelhuber: Politische Reformprozesse in den arabischen Golfmonarchien: Tradition, Autoritarismus und liberales Denken

Maria Josua: The King’s Advantage: Legitimität und Legitimierung monarchischer Herrschaft

 

Einen ausführlichen Bericht über den Deutschen-Orientalistentag finden Sie hier.

 

 


19.-24.7.2010

WOCMES 2010

 

Vom 19.-24. Juli 2010 fand der World Congress for Middle Eastern Studies (WOCMES) in Barcelona statt. Auf der weltweit größten Konferenz zum Vorderen Orient, sozusagen den "Olympic Games of Middle Eastern Studies", war unser Arbeitsbereich durch Prof. Oliver Schlumberger, Maria Josua und Torsten Matzke, Hürcan Asli Aksoy und Nadine Kreitmeyr vertreten.

Im Einzelnen waren wir in folgenden Panels vertreten:

Oliver Schlumberger

Diskutant in Panel 053: "Middle East Politics through ‘Post-Democratization’ Lenses - 2/2: Post-Democratization in Practice: Case Studies"

Chair in Panel 194: "Another Debate on Civil Society - Challenges of Civil Societal Politics"

Vortrag  in Panel 351: "The Union for the Mediterranean: Reflecting or Responding to a Crisis in Euro-Mediterranean Relations?"

 

Maria Josua

Vortrag in Panel 425: “Building Democracy Processes in the Arab World”

Torsten Matzke

Organisation und Vortrag in Panel 155: “The State and the Market in the Middle East and North Africa”

Hürcan Asli Aksoy

Organisation und Vortrag in Panel 194: “Another Debate on Civil Society - Challenges of Civil Societal Politics”
Chair in Panel 425: “Building Democracy Processes in the Arab World”

Nadine Kreitmeyr

Organisation und Vortrag in Panel 194: “Another Debate on Civil Society - Challenges of Civil Societal Politics”
Chair in Panel 425: “Building Democracy Processes in the Arab World”

 


09.06.2010

Antrittsvorlesung von Prof. Schlumberger

 

Am Mittwoch, den 9. Juni 2010 hielt Prof. Dr. Oliver Schlumberger seine Antrittsvorlesung zum Thema "Die politische Wirkung der EU-Außenpolitik in den arabischen Ländern".

 

Weitere Informationen sowie Bilder finden Sie hier.

 

 


07.06.2010

Tippspiel zur Fußball-WM 2010

 

Es sind nur noch wenige Tage bis zum Start der Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika! Unser Arbeitsbereich fiebert mit und bietet allen Fußballbegeisterten die einalige Möglichkeit, an unserem Tippspiel teilzunehmen. Mit etwas Glück und Tippgeschick wartet ein toller Gewinn auf euch.

 

Einfach hier anmelden und mittippen: http://www.kicktipp.de/mena-ifp

 

 


04.06.2010

Podiumsdiskussion „Staat und Zivilgesellschaft in Europa und der Arabischen Welt“

 

Am Freitag, den 4. Juni 2010 nahm Prof. Oliver Schlumberger auf Einladung der Friedrich-Naumann-Stiftung an einer Podiumsdiskussion zum Thema „Staat und Zivilgesellschaft in Europa und der Arabischen Welt“ in Berlin teil. Dabei standen Rahmenbedingungen zivilgesellschaftlicher Strukturen sowie das Spannungsfeld zwischen Kooperation und Repression im Zentrum der Diskussion.

 

Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie hier.

 

 


30.5.2010

Prof. Schlumberger hält Eröffnungsrede zur DAAD-Regionalkonferenz anlässlich des 50. Geburtstags der Außenstelle in Kairo

 

Prof. Schlumberger eröffnete mit seiner Rede "The Social Sciences and the Arab World - Challenges and Perspectives for an International and Autonomous Social Science" die vom DAAD-Büro Kairo organisierte Regionalkonferenz zum Thema: "The Current State of Social Science Research in the Arab World". Anlass für die Konferenz war der 50. Geburtstag des DAAD-Büros in der ägyptischen Hauptstadt.

 

Den Text zur Rede finden Sie hier.

 

 


21.5.2010

Vollfinanzierter Aufenthalt in Ägypten oder Jordanien im Wintersemester 2010/11

 

Sie wollen internationales Profil gewinnen und sind kurz entschlossen? Der Arbeitsbereich Vorderer Orient und Vergleichende Politikwissenschaft freut sich, Ihnen noch zum Wintersemester 2010/11 höchst attraktive Studien- und Forschungsmöglichkeiten in der arabischen Welt anbieten zu können. Bewerben Sie sich für eines unserer Programme im Rahmen des Deutsch-Arabischen Hochschuldialogs mit DAAD-Vollstipendium.

Study Abroad Program:

Studienaufenthalt von September 2010 bis Januar 2011 an der Cairo University oder der American University in Cairo. Bachelor-, Master-, Magister- und Lehramts-Studierende der Politikwissenschaft am IfP sind herzlich eingeladen sich zu bewerben. Aufgeschlossenheit für die arabische Kultur, gute Studienleistungen sowie sehr gute Englischkenntnisse werden erwartet, Arabischkenntnisse sind von Vorteil, werden aber nicht zwingend vorausgesetzt.

Junior Researcher Exchange:

Zweimonatiger Forschungs- und Lehraufenthalt für Doktoranden von Oktober bis November 2010 an einer der folgenden Einrichtungen: Cairo University, American University in Cairo oder Center for Strategic Studies (CSS) an der University of Jordan in Amman. Ein sehr guter Magister- oder Masterabschluss sowie verhandlungssicheres Englisch in Wort und Schrift werden vorausgesetzt, Lehrerfahrung ist erwünscht, Arabischkenntnisse sind von Vorteil.

 

Weitere Informationen zu unseren Partnern in der arabischen Welt finden Sie hier.

 

 


14.01.2010

Prof. Schlumberger hält Vorlesung im Rahmen der Studium Generale-Reihe: "Der arabische Raum in Wissenschaft und Politik: Zweitausend Jahre Missverständnis?"

 

Am 14. Januar 2010 hielt Prof. Schlumberger im Hörsal 21 des Kupferbaus der Universität Tübingen eine Vorlesung zum Thema: "Von Despoten, Darstellern und Diplomaten: Schwäche und Stärke autoritärer Herrschaft in der arabischen Welt".

 

 


11.11.2009

Expertise des Arbeitsbereiches international gefragt

 

Die School of Arts and Humanities der Universität Kopenhagen hat Prof. Schlumberger als externen Sachverständigen in eine Kommission zu Promotionsverfahren im Fach Politikwissenschaft bestellt und unterstreicht damit seinen internationalen Rang.

 

 


08.- 10.10.2009 

DAVO-Kongress

 

Bei der diesjährigen Konferenz der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Vorderer Orient (DAVO) in Bonn hielt Maria Josua einen Vortrag unter dem Titel "Was passiert, wenn der Herrscher stirbt? Eine vergleichende Analyse dynastischer Nachfolgeprozesse in Bahrain, Jordanien und Syrien". Torsten Matzke sprach zum Thema "Conceptualising State-Business Relations in the Middle East and North Africa".

 

Das vollständige Programm finden Sie hier.