Informationen zu RSS

Was ist RSS?

 

RSS-Feeds können Sie in letzter Zeit immer öfter auf den Seiten von Weblogs, Medienseiten, Nachrichtentickern, Regierungsorganisationen, Gerichten und Datenbanken finden. Sie sind oft gekennzeichnet mit dem folgenden Icon:  Es gibt auch die Möglichkeit, in Browsern mit Hilfe eines AddOns oder einer Extension sofort in der Adresszeile ein RSS-Icon einblenden zu lassen.

 

RSS bedeutet Really Simple Syndication, dahinter verbirgt sich eine kleine XML-Datei (bislang ist kein Virenrisiko bekannt!), die von so genannten RSS-Feed-Readern (also Clients, die diese Dateien herunterladen) periodisch geholt und dargestellt werden. Das funkioniert also ähnlich wie ein E-Mail-Programm, das die neuen Mails von einem Mailserver holt. Der Feed-Reader holt sie sich von den betreffenden Webseiten.

 

Für Benutzer ergibt sich dadurch der Vorteil, dass sie nicht immer die betreffende Webseite besuchen müssen, um nachzuprüfen, ob eine neue Nachricht vorhanden ist oder nicht. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass ein Feed-Reader viele Quellen abfragen und sehr genau entsprechend der jeweiligen Interessen konfiguriert werden kann. So hat man Zugriff auf viele verschiedene Nachrichtenquellen, die nach den eigenen Interessen strukturiert sind und sich stets von selbst aktualisieren!

 

 

Wo befinden sich die RSS-Feeds des Instituts für Politikwissenschaft?

 

 

Wie kommt man an Feed-Reader?

 

Es gibt verschiedene Wege:

  1. mittlerweile sind sie schon in Browser integriert: Firefox zeigt mit einem viereckigen orangenen Icon (s.o.) in der Befehlszeile an, wenn auf einer Webseite ein Feed verfügbar ist, man kann ihn durch Anklicken abonnieren. Wenn man das als "dynamische Bookmarks" zusammen mit den Lesezeichen ablegt, so zeigt er dann freilich nur die Überschriften, nicht die Texte und Bilder der Feeds an. Letzere kann man beispielsweise mit Hilfe des Online-Feedreaders netvibes oder des E-Mail-Clients Thunderbird oder mit Hilfe von Erweiterungen des Browsers Firefox (z.B. Feedly) komfortabel lesen.
  2. noch eleganter ist die Lösung, welche personalisierbare "Startseiten" nach einer kostenlosen Registrierung bieten: Man kann sich bei Netvibes eigene "Startseiten" zusammenstellen, in welche auch Feeds mit eingebunden werden können (man kann sie entweder direkt suchen oder den Link kopieren und dort einfügen).
  3. es gibt eigene RSS-Reader, z.T. kostenlos zum Herunterladen.

Beachten Sie einen kleinen Unterschied: Gute Feedreader zeigen nicht nur einen Titel und einen Link an (das machen beispielsweise Firefox oder die Google-Startseite), sondern auch ein Abstract, einen beschreibenden Text, anhand dessen man bereits beurteilen kann, ob der Sprung auf die Quelle durch den Klick auf den Link sich lohnt oder nicht! Am besten freilich ist es, wenn der ganze Text und in ihm enthaltene Medien (Bilder, Videos und Tondateien) bereits im RSS-Reader angezeigt werden. Und wenn man mehrere Seiten benötigt, beispielsweise um thematisch zu sortieren, dann bieten beispielsweise Netvibes die Option, mehrere Seiten anzulegen.