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Motivation

Wie kann man Schülern Wertschätzung für Mathematik vermitteln?

 

Wie wichtig die Motivation von Schülerinnen und Schülern für deren Erfolg und Wohlbefinden in der Schule ist (und damit auch die wissenschaftliche Erforschung der Ursachen und Folgen von hoher und niedriger Motivation), muss man nicht mehr ausführlich begründen – allzu offensichtlich sind viele der negativen Folgen von fehlender schulischer Motivation und Anstrengung, viel zu häufig erfährt man von Betroffenen im Freundes- und Bekanntenkreis, und das eine oder andere Schulversagen fand Eingang in die Weltliteratur.

 

Das Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung fokussiert in seiner Forschung mit den Fähigkeits- und Wertüberzeugungen im Leistungskontext zwei besonders zentrale Variablenbündel. Die theoretische Grundlage bildet hierbei zum einen das sogenannte Erwartungs-Wert-Modell der Leistungsmotivation von Jacquelynne Eccles. Nach diesem Modell wird leistungsorientiertes Verhalten durch die Erfolgserwartung bzw. das Fähigkeitsselbstkonzept („Kann ich es?“) und das subjektive Wertempfinden („Was bringt es mir?“) in Bezug auf eine Aufgabe beeinflusst. Zum anderen bauen wir in unserer Forschung auf das Big-Fish-Little-Pond-Effekt-Modell sowie das Internal/External-Frame-of- Reference-Modell von Herbert Marsh auf, die wichtige Faktoren bei der Genese von Fähigkeitsüberzeugungen benennen.

 

Im Projekt Motivation im Mathematikunterricht (MoMa) prüfen wir, wie sich die Motivation im Fach Mathematik bei Schülerinnen und Schülern der 9. Jahrgangsstufe fördern lässt.