Abgeschlossene Studienprojekte - Publikationen, Ausstellungen und Präsentationen

Reinhard Johler: How „diverse“ is Eberhard Karl? Unsere Universität – unsere Vielfalt

Gesellschaften werden immer bunter – Universitäten auch. Kein Zufall ist es daher, dass allerorten an Universitäten eigene diversity-Stellen eingerichtet werden. So ist etwa vor kurzem an der Tübinger Eberhard Karls Universität ein eigenes Zentrum für Gender- und Diversitätsforschung ins Leben gerufen worden.
Aber was ist Diversität überhaupt an der Universität – ein Potential oder ein Problem, eine Chance für ein neues akademisches Selbstverständnis oder doch nur ein leeres Versprechen auf Chancengleichheit? Und: Welche neue Normalität in der universitären Kultur wird damit im Kontext aktueller Exzellenzbemühungen angestrebt? Wie zeigt sich somit Diversität und wo wird sie im studentischen Alltag gerade praktiziert (oder auch nicht)?
Die Tübinger Universität hat Diversität nicht nur zentral in ihr Leitbild eingeschrieben, sondern beteiligt sich auch engagiert am  Audit Diversity „Vielfalt gestalten“. Vor diesem Hintergrund haben 15 Student*innen der Empirischen Kulturwissenschaft in ihrem dreisemestrigen Studienprojekt den Blick auf ihre Universität gerichtet. Sie haben gemeinsam mit Studierenden der Hochschule für Technik Stuttgart in 13 Momentaufnahmen – und in 14 Ausstellungstubes – die Frage gestellt, ob und wie Diversität bereits die (studentische) Wirklichkeit an der Universität bestimmt.


Laufzeit
WiSe 2015/16 - WiSe 2016/17
Leitung Reinhard Johler
Präsentation

  • Präsentation des Studienprojekts im Rahmen der Ausstellungseröffnung, 01.02.2017 im Bonatzbau der Universitätsbibliothek Tübingen
  • Ausstellung "Universität. Diversität! Wir? 13 Momentaufnahmen aus dem Tübinger Uni-Alltag" im Bonatzbau der Universitätsbibliothek Tübingen, 02.02.-23.03.2017 Flyer
  • Ausstellungskatalog/Projektband
  • Ausstellungskatalog/Bildband


Thomas Thiemeyer: Sammlungen im Dialog

Wie verändert Design die Alltagsgegenstände und damit das Alltagshandeln? Welche Annahmen von guter und schlechter Form stecken hinter bestimmten Objektformen? Was verraten die Dinge über Ideale einer modernen Gesellschaft? Und was können sie uns heute überhaupt noch sagen? Antworten auf diese und weitere Fragen will von Wintersemester 2014/15 an das dreisemestrige Studienprojekt Sammlungen im Dialog suchen.  Es bringt Objekte aus den LUI-Sammlungen für Alltagskultur mit den Design-Objekten des Archivs der berühmten ehemaligen Hochschule für Gestaltung in Ulm für eine Ausstellung zusammen. Allerdings will dieses Seminar sein Thema nicht vorab inhaltlich festlegen, sondern aus der Analyse und dem Vergleich der Tübinger und Ulmer Bestände sein Thema erst finden und entwickeln. Es wird also eng am Sammlungsmaterial agieren und den analytischen und kreativen Umgang mit Dingen schulen.
Das LUI führt das Projekt gemeinsam mit der Hochschule für Gestaltung in Schwäbisch-Gmünd (HfG) und dem HfG-Archiv Ulm durch. Die Zusammenarbeit von EKW-Studierenden mit Studierenden für Kommunikationsdesign/Ausstellungsgestaltung der HfG Schwäbisch-Gmünd soll dabei einen interdisziplinären Austausch ermöglichen. Das Studienprojekt ist Teil der Bemühungen des LUI, mit der HfG eine größere Kooperation auf unterschiedlichen Feldern aufzubauen.


Laufzeit
WiSe 2014/15 bis WiSe 2015/2016
Leitung Thomas Thiemeyer
Präsentation

  • Präsentation des Studienprojekts im Rahmen des Institutskolloquiums, 09.07.2015
  • Ausstellung "Geschmackssachen – Formen, Normen, Kaffeekanne" im HfG-Archiv Ulm, 05.02. - 08.05.2016
  • Website: http://www.geschmackssachen-ausstellung.de


Gesa Ingendahl: „Das Private ist politisch“ – Proteste bewegen eine Stadt

Protestbewegungen, Subkulturen, Bürgerinitiativen gehören heute auch offiziell zu den selbstverständlichen Formen bürgerschaftlichen Engagements (Enquetekommission des Bundestags 2002). Diese Selbstverständlichkeit ehemals höchst umstrittener öffentlicher Einmischung hat ihre Anfänge in den Protestbewegungen der 1970er bis 1990er Jahre, den Demonstrationen, Initiativen und Hausbesetzungen aus Frauen-, Friedens- und Umweltbewegung, mit Alternativkultur und -lebensweisen, mit Stadtteilarbeit und Selbsthilfegruppen. Die Interventionen der Aktiven wirkten nachhaltig auf Gesellschaft und Alltag, weil sie „dominante kulturelle Muster in Frage stellten und dabei grundlegende Fragen des Alltagslebens politisierten: vom Geborenwerden bis zum Sterben, Sexualität, Geschlechterverhältnis, Naturverhältnis.“ (Roth/Rucht 2007, 33).

Wie sich diese Interventionen konkret ins Alltagsleben einer Stadt einschrieben, das soll im aktuellen Studienprojekt ethnographisch-empirisch erforscht werden. Das lokale Geschehen in Tübingen – eine Universitätsstadt mit vielfältigem Spektrum an alternativen Protestbewegungen und -formen – bietet je nach Schwerpunktsetzungen der TeilnehmerInnen ein lohnenswertes Terrain, um alternative Alltags-, Wohn- und Lebensformen, Protestaktionen, Anlässe, Symbole und Rituale, Häuser oder Plätze, Initiativen und Institutionen zu untersuchen. Die Ergebnisse sollen abschließend im Stadtmuseum Tübingen als ein ‘bewegter Perspektivwechsel‘ die stadtgeschichtliche Dauerausstellung bereichern.


Laufzeit WiSe 2013/14 bis SoSe 2015
Leitung Gesa Ingendahl
Präsentation und Veröffentlichung

  • Vorstellung des Studienprojekt im Rahmen des Institutskolloquiums am Donnerstag, 03.07.2014
  • Gesa Ingendahl und Wiebke Ratzeburg (Hg.): Protest! Stricken, Besetzen, Blockieren in den 1970er/80er Jahren in Tübingen. Anlässlich der Ausstellung Protest! Stricken, Besetzen, Blockieren in den 1970/80er Jahren. Eine Interventionsausstellung im Stadtmuseum Tübingen, 7. Februar - 5. Juli 2015. Tübingen 2015
  • Website: https://protestmuseumtuebingen.wordpress.com/

 

Bindestrich-Deutsche: Mehrfachzugehörigkeit im Alltag

Immer mehr Menschen empfinden eine Zugehörigkeit zu zwei oder mehr Kulturen, z.B. wegen ihres familiären Hintergrunds oder ihrer eigenen Migrationsgeschichte.  Das Master-Projekt erkundet Alltagserfahrungen von sogenannten „Bindestrich-Deutschen“ in Tübingen und Umgebung, von Deutschitalienern und Afro-Deutschen, Deutsch-Indern und Deutschpolen u.v.m. Ziel des Projekts ist es, eine Bandbreite von Alltagspraktiken aufzufächern, in denen „Hybridität“ und dual belonging  bewerkstelligt, gepflegt, organisiert, bewältigt und tradiert wird – etwa in der Sprache, der Mediennutzung, dem Essen und der Festkultur, im Glauben, der Kleidung, der Wohnungseinrichtung, in Vereinsaktivitäten usw. Wie verträgt sich diese hybride Normalität des Alltags mit dem herrschenden Integrationsdiskurs? Welches Konzept von „Kultur“ und „Identität“ wird solchen Lebensrealitäten gerecht? In welchen Bereichen empfinden Akteure besonders rigide Zurückweisungen von Bikulturalität? Wo können sie sie ungehindert ausleben? Ist es heute leichter als früher, bikulturell zu leben? Vor allem mittels qualitativer Forschungsmethoden (Interviews, teilnehmenden Beobachtungen) gehen Projektteilnehmende eigenen Fragestellungen nach und schreiben Forschungsbeiträge, die in einem Sammelband publiziert werden. Weitere Darstellungsformen (Ausstellung, Film, Webseite) können auch in Betracht kommen.


Laufzeit WiSe 2012/13 bis WiSe 2013/14
Leitung Monique Scheer
Präsentation und Veröffentlichung

  • Abschlusspräsentation des Studienprojekts. Vorstellung des Buches, Vorführung der selbst gedrehten Filmclips und der Website, 22.01.2014
  • Monique Scheer (Hg.): Bindestrich-Deutsche? Mehrfachzugehörigkeit und Beheimatungspraktiken im Alltag. Tübingen 2014 [Info]
  • Website: bindestrich-deutsche.de (temporär, nicht mehr verfügbar)


Donauschwäbische Grüße zum baden-württembergischen Geburtstag

2012 feiert das Land Baden-Württemberg mit einer Vielzahl von Veranstaltungen seinen 60. Geburtstag. Dieses Studienprojekt wollte sich an diesen Feiern mit einem eigenen und in der Öffentlichkeit wahrgenommenen Beitrag beteiligen. Sein Inhalt und seine These: Baden-Württemberg ist erst durch die vielen Zuwanderer wirklich zusammen gewachsen. Im Studienprojekt wurde der Blick daher auf die ersten Zuwanderer (der 1940er Jahre), auf die aus Südosteuropa stammenden Donauschwaben, gerichtet. Deren Vertretungen, die Heimatortsgemeinschaften, wurden zu Projektbeginn gebeten, dem Land ein symbolisches Geburtstagsgeschenk zu machen. Im Studienprojekt wurden diese Geschenke dann ebenso dokumentiert wie die entsprechenden Geschenkgeber, die Heimatortsgemeinschaften. Beides zusammen bildete die Grundlage für eine Ausstellung im Donauschwäbischen Zentralmuseum.
Das Studienprojekt fand in Kooperation mit dem Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde (Josef Wolf) (http://www.idglbw.de) und dem Donauschwäbischen Zentralmuseum in Ulm (Christian Glass) (http://www.dzm-museum.de) statt.

Laufzeit WiSe 2011/12 bis WiSe 2012/13
Leitung Reinhard Johler
Präsentation und Veröffentlichung

  • Ausstellung im Donauschwäbischen Zentralmuseum Ulm, 18.10.2012 bis 03.02.2013
  • Reinhard Johler/Josef Wolf/Christian Glass (Hg.): Heimatsachen. Donauschwäbische Grüße zum baden-württembergischen Geburtstag. Tübingen 2012.

 

„Schwabs Träume“ – Nahe und ferne Welten der Romantik. Neugestaltung Gustav-Schwab-Museum, Gomaringen

Medien und Mythen der imaginären Räume Schwabens am authentischen Ort ihrer Niederschrift: Studienprojekt in Zusammenarbeit mit der „Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg , AliM“ (Deutsches Literaturarchiv - Schiller Nationalmuseum, Marbach) und dem „Schloss- und Gustav-Schwab-Museum, Gomaringen“
Ziel des Projekts war die Neukonzeption und Neueinrichtung der Ausstelllung über den Schriftsteller Gustav Schwab in den ehemaligen Räumen der Pfarrwohnung, in der Schwab 1837-1841 mit seiner Familie gewohnt hat. Dabei sollte weniger ein biographischer Ansatz verfolgt werden, als wichtige Aspekte der literarischen Praxis und des Nachwirkens dieses wichtigen Schwäbischen Romantikers untersucht und für die Ausstellung aufbereitet werden (z.B. Reiseliteratur/Landeskunde, Mythen/Historische Bildung).
Das Projekt verstand sich als weitgehend offener Prozess. Die Schwerpunkte wurden von der Gruppe in Abstimmung mit der AliM und den lokalen Verantwortlichen ebenso definiert wie die Arbeitsteilung im Projekt (Recherche, Analyse, Museumsarbeit und Ausstellungsplanung, Projektmanagement, Text- und Öffentlichkeitsarbeit).


Laufzeit WiSe 2011/2011 bis WiSe 2011/2012
Leitung Bernhard Tschofen
Präsentation

  • Ausstellungseröffnung am 21.06.2012

 

Musée Sentimental

Das "Musée Sentimental" ist heute ein feststehender Begriff um persönliche Relikte oder mit persönlicher Bedeutung aufgeladene Objekte und deren Zusammenstellung und Präsentation zu bezeichnen. Ursprünglich 1977 das erste Mal von dem Künstler Daniel Spoerri und der Historikerin Marie-Louise von Plessen im Centre Pompidou (Paris) verwirklicht, wurde es seither in zahlreichen Versionen nachgeahmt und variiert. Wie aber kam es dazu? Welche Stellung nimmt das Musée Sentimental innerhalb der sich entwickelnden historischen Ausstellungen der 1980er Jahre ein? Wie denken seine Protagonisten heute darüber? Kann man gegenwärtig noch ein Musée Sentimental gestalten? Ziel des Projektes ist es, die Entstehungszusammenhänge und Kontexte der Ausstellungen - 1977 in Paris, 1979 in Köln, 1981 in Berlin - in Form einer Dokumentation und Interviews darzustellen und danach zu fragen, was von dieser Idee in der zeitgenössischen Museums- und Ausstellungslandschaft geblieben ist.
Das Projekt arbeitet in Kooperation mit der Galeristin Susanne Padberg (buch & druck, Tübingen) und dem Künstler Thorsten Baensch (bartleby & co, Brüssel/München) zusammen.


Laufzeit WiSe 2009/2010 bis WiSe 2010/2011
Leitung Anke te Heesen
Präsentation und Veröffentlichung

  • Abschluss und Event: 27.01.2011 in der Kulturhalle Tübingen
  • te Heesen, Anke (Hg.): Musée Sentimental 1979. Ein Ausstellungskonzept. Ostfildern 2011.

 

Abfahren. Ankommen. Boschler sein. Lebensgeschichten aus der Arbeitswelt

Für ein Studienprojekt über das Leben und die Arbeit von Gastarbeitern in Stuttgart haben die Robert Bosch GmbH und das Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft (LUI) der Universität Tübingen eine ungewöhnliche Kooperation gebildet: Ein Großbetrieb arbeitet mit einem geisteswissenschaftlichen Institut zusammen. Das LUI hat das Forschungsvorhaben als dreisemestriges Studienprojekt durchgeführt, an dem sieben Studentinnen unter der Leitung von Prof. Dr. Reinhard Johler und Felicia Sparacio beteiligt waren sowie die „Historische Kommunikation“ der Robert Bosch GmbH. Exemplarisch dokumentiert werden sollte die Arbeit der ersten Gastarbeitergeneration im Bosch Werk Stuttgart-Feuerbach. Dazu erzählen die Forscherinnen und Forscher in der Ausstellung die Geschichten von neunzehn Männern und Frauen, die zwischen 1960 und 1980 als Gastarbeiter aus Italien, Griechenland, dem früheren Jugoslawien und der Türkei nach Deutschland gekommen sind. Sie gehören damit zur ‚ersten Gastarbeiter-Generation’ und sind im Bosch-Werk Stuttgart-Feuerbach zu stolzen ‚Boschlern’ geworden. Ein Schwerpunkt des Forschungsprojekts lag auch auf der Frage, wie kulturelle Vielfalt am Fließband wichtig und von Nutzen sein kann. Die Ausstellungsobjekte entstammen dem Archiv der Robert Bosch GmbH beziehungsweise dem Privatbesitz der Befragten.

Laufzeit SoSe 2009 bis SoSe 2010
Leitung Reinhard Johler
Präsentation und Veröffentlichung

  • Ausstellung im Diesel-Museum Stuttgart-Feuerbach, 01.07. bis 14.09.2010
  • Reinhard Johler/Felicia Sparacio (Hg.): Abfahren. Ankommen. Boschler sein. Lebensgeschichten aus der Arbeitswelt. Tübingen 2010.

 

HeimatStadt Stuttgart. Was Menschen und Dinge erzählen

Stuttgart – wie er/leben Menschen eine Stadt? Diese Frage stellte sich im Mai 2008 eine studentische Projektgruppe des Ludwig-Uhland-Instituts für Empirische Kulturwissenschaft in Tübingen. Die Forschung der Gruppe soll wissenschaftliche Grundlagen für das geplante Stadtmuseum Stuttgart zur Verfügung stellen und zielt primär auf eine akteurszentrierte Dokumentation und Analyse von Stuttgarter Lebensläufen und Lebensstilen sowie den darin manifesten räumlichen Orientierungen und symbolischen Ordnungen ab. Das Projekt dient zudem der Exploration neuer Sammelmethoden für ein städtisches Museum des 21. Jahrhunderts und verknüpft Ansätze der Urbananthropologie mit kulturwissenschaftlichen Perspektiven auf Gedächtnis und materielle Kultur.

Laufzeit SoSe 2008 bis SoSe 2009
Leitung Bernhard Tschofen/Anja Dauschek
Präsentation und Veröffentlichung

 

Tü amo! Wie italienisch ist Tübingen. Zum kulturellen Transfer aus Italien in den deutschen Alltag

Darfs noch ein Espresso nach dem Essen sein? Diese Frage wird einem schon lange nicht mehr nur beim Italiener gestellt. Wir trinken Latte Macchiato statt Milchkaffee und tragen Schuhe von Mailänder Designermarken. Im deutschen Alltag wird italienische Kultur gesucht, gefunden und erfunden. In puncto Lebensstil will man heute möglichst italienisch wirken nicht mehr möglichst pariserisch oder amerikanisch. Die Deutschen werden, wie die Italiener, immer mehr zu Weltbürgern; sie gemeinden ehemals Fernes und Fremdes ein, mischen es mit dem Gewohnten und veralltäglichen es. Doch zugleich halten sie auf geradezu romantische Weise fest an dem Wunsch, mit Italienischem Leichtigkeit, Schönheit und Genuss in ihr Leben zu holen.

Laufzeit WiSe 2007/08 bis WiSe 2008/09
Leitung Kaspar Maase
Präsentation und Veröffentlichung

  • Projektpräsentation und Ausstellungseröffnung im Kino Museum Tübingen und im LUI, 05.02.2009
  • Ausstellungen im Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft, im Schloss und an 23 weiteren Orten Tübingens, 06.02. bis 13.04.2009
  • Umfangreiches Programm begleitend zur Ausstellung mit Vorträgen, Lesungen, Konzerten und kulinarischen Events, mit Filmen aus und über Italien in Kooperation mit dem Kino Museum, 12.01. bis 15.04.2009
  • Kaspar Maase (Hg.): Tü amo! Italienisches im deutschen Alltag. Eine Tübinger Lokalstudie. Tübingen 2009.

 

Einheit in der Vielfalt. Rhetorik und Praxis grenzüberschreitender Regionen – „GrenzRaumSee. Eine ethnographische Reise durch die Bodenseeregion“

Naturparadies und Tourismusziel, Kulturlandschaft und Zentrum des kleinen Grenzverkehrs, Euregio und Innovationsregion: Immer öfter tritt der Bodenseeraum in verschiedenen Kontexten und mit unterschiedlichen Umrissen als gemeinsame Region auf. Doch was verbirgt sich hinter der behaupteten Einheit in der Vielfalt? Studierende der Empirischen Kulturwissenschaft haben sich aufgemacht zu einer ethnographischen Reise an den Bodensee: Sie hielten in verschiedenen Feldern Nachschau, wie eine europäische Grenzregion heute funktioniert. Dabei trafen sie auf Regionenmacher, auf Grenzgänger und Arbeitsvermittler, auf Konsumenten, Touristen und Umweltaktivisten, auf Künstler, Literaten und Schulkinder. Sie alle erfahren und gestalten den Bodenseeraum auf ihre jeweils eigene Art und Weise.

Laufzeit WiSe 2006/07 bis SoSe 2008
Leitung Bernhard Tschofen
Präsentation und Veröffentlichung

  • Das Projekt tourte im Herbst mit einer Ausstellung durch die Bodenseeregion und diskutierte die Ergebnisse in Podiumsveranstaltungen mit regionalen Experten.
  • Bernhard Tschofen (Hg.): GrenzRaumSee. Eine ethnographische Reise durch die Bodenseeregion. Tübingen 2008.

 

Anschauungsmaterial. Fachgeschichte als Sachgeschichte

In den Sammlungen und in den Räumen des Ludwig-Uhland-Instituts treffen Vergangenheit und Gegenwart aufeinander. Teils sind die materiellen Zeugen musealisiert und im Depot; teils sind sie im Gebrauch und vertraut. Der Ansatz des dreisemestrigen Studienprojektes liegt im Schnittpunkt von Wissens- und Sachkulturforschung, von Fach- und Institutsgeschichte. Als Grundlage dienen die Bildarchive, die Text- und Tondokumente, die Lehrsammlung sowie die Instrumente zur Vervielfältigung und zur Dokumentation von Lehr- und Forschungsmaterialien. Seit den 1930er Jahren deponiert das im Nationalsozialismus gegründete Institut seine Asservate und archiviert seine fotografischen und mündlichen Erhebungen. Das Studienprojekt thematisiert daher in Einzelfacetten gut 70 Jahre Institutsgeschichte. Neben Überblicksdarstellungen werden Sammlungsbereiche und Sammlungsphasen exemplarisch vorgestellt.

Laufzeit SoSe 2006 bis SoSe 2007
Leitung Gudrun M. König
Präsentation und Veröffentlichung
Homepage: LUI - Institut - Archiv und Sammlung
Gudrun M. König (Hg.): Anschauungsmaterial. Fachgeschichte als Sachgeschichte. Tübingen 2007.

 

Dorfmuseum. Zwischen Archiv und Kultur-Event

Laufzeit WiSe 2005/06 bis SoSe 2006
Leitung Eckart Frahm
Präsentation und Veröffentlichung

  • Eckart Frahm (Hg.): Ausstellung zum landwirtschaftlichen Leben und Sauerwasser in Börstingen. Tübingen 2006.

 

Metzingen. Zur Kultur einer Outlet-Stadt

Eine schwäbische Kleinstadt entwickelt sich zu einem einzigartigen Phänomen: Bosstown, Mekka der Schnäppchenjäger, SmartShoppingCity: Metzingen hat viele Namen. Der Mythos des Billigen prägt das neue Image des Mittelzentrums am Fuße der Alb. Durch die Ansiedlung einer Vielzahl von Fabrikverkäufen und Outlets rund um den traditionellen Unternehmenssitz der Firma Boss hat die Stadt in den letzten Jahren nicht nur in der Region, sondern deutschland- und europaweit große Bekanntheit erlangt.
Die Ansiedlung der Metzinger Outlets in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt und nicht wie andernorts auf der grünen Wiese bildete den Ausgangspunkt des Forschungsprojektes. Die räumliche Nähe zwingt Konsumenten, Angestellte und Anwohner sich zu arrangieren, zumal sich die Outlets nicht nur auf die örtliche Wirtschaft, sondern auch auf den Alltag der Bürgerinnen und Bürger auswirken: Stau, Parkplatznot und ständige Bauaktivitäten sind Beispiele des veränderten städtischen Lebens.

Laufzeit SoSe 2005 bis SoSe 2006
Leitung Reinhard Johler
Präsentation und Veröffentlichung

  • Projektpräsentation und Ausstellungseröffnung in der VHS Metzingen, 12.07.2006
  • Ausstellung in der VHS Metzingen, 15.07. bis 11.08.2006
  • Reinhard Johler (Hg.): Metzingen™. Zur Kultur einer Outlet-Stadt. Tübingen 2006.

 

Dazu gehören zwei. Über Sozialbeziehungen zwischen Deutschlandtürken und Deutschen

Ein unaufgeregter Beitrag zur Integrationsdebatte: Anhand von biographischen Interviews erkundet dieses Buch persönliche Beziehungen zwischen türkischstämmigen Zuwanderern und Deutschen. Haben Angehörige der zweiten Migrantengeneration eigentlich viele deutsche Freunde und Freundinnen? Welche Erfahrungen machen sie mit deutschen Kollegen und Nachbarn? Wo streitet, wo hilft man sich, was lernt man voneinander? Auf solche Fragen antworten zahlreiche Porträts und mehrere Themenbeiträge.

Laufzeit WiSe 2004/05 bis WiSe 2005/06
Leitung Bernd Jürgen Warneken
Präsentation und Veröffentlichung

  • Projektpräsentation im Stadtmuseum Tübingen, 24.05.2006
  • Projektgruppe: Dazu gehören zwei. Über Sozialbeziehungen zwischen Deutschlandtürken und Deutschen. Tübingen 2006.

 

Merkwürdige Geschichten

Märchen, Sagen und Legenden finden sich heute fast nur noch in Büchern, nicht mehr im „Volksmund“. Aber erzählt wird immer noch: Vor allem unerwartete, seltsame, manchmal unerklärliche Erlebnisse werden im Gedächtnis bewahrt und auch weitergegeben. Die Studierenden haben sich in diesem Projekt mit einer bisher nur sehr wenig beachteten Erzählgattung beschäftigt; sie haben in Tübingen, Reutlingen und der Umgebung „Merkwürdige Geschichten“ gesammelt und haben diese in einem 245 Seiten starken Buch mit 150 Beispielen vorgelegt.

Laufzeit SoSe 2004 bis WiSe 2004/05
Leitung Eckart Frahm
Präsentation und Veröffentlichung

  • Projektpräsentation im Foyer des "Schwäbischen Tagblatts Tübingen, 03.11.2005
  • Eckart Frahm (Hg.): Merkwürdige Geschichten. Eine Sammlung in elf Kapiteln und Analysen zu dieser Erzählgattung. Tübingen 2005.

 

Culture to go. Wie amerikanisch ist Tübingen? Aneignung von US-Kultur in einer globalisierten Welt

HipHop, Fast Food, Antiamerikanisierung, Show-Sport, Hollywood-Kino, TV-Serien, Amerikanismen in der Sprache, Spielzeug – an diesen und weiteren Themen wird gefragt: Was bedeuten US-Importe für die, die sie gebrauchen? Und wem gehört in der globalisierten Welt eigentlich "Amerika"?
Die USA als Vorbild für Reformen in Deutschland und die USA als Motor bedrohlicher Amerikanisierung – die Meinungen schwanken zwischen beiden Polen. Der Katalog, der aus diesem Studienprojekt hervorgegangen ist, präsentiert die Ergebnisse einer Lokalstudie zur amerikanischen kulturellen Präsenz im Alltag.

Laufzeit WiSe 2003/04 bis SoSe 2005
Leitung Kaspar Maase in Zusammenarbeit mit Ute Bechdolf (DAI)
Präsentation und Veröffentlichung

  • Ausstellung im Stadtmuseum Tübingen, 21.04. bis 17.07.2005
  • Projektgruppe „Culture to go“: Culture to go. Wie amerikanisch ist Tübingen? Aneignung von US-Kultur in einer globalisierten Welt. Tübingen 2005.

 

Daheim in Europe. Formen von Europäisierung in der Region

Am 1. Mai 2004 hat die Ost- und Südosterweiterung der Europäischen Union stattgefunden. Damit ist die Teilung des Kontinents weitgehend überwunden und auch die Vision eines friedlich vereinten Europas scheint nun in greifbare Nähe gerückt zu sein.
Dieses „neue Europa“ hat längst den Alltag erreicht. Aber ist die politische und „von oben“ gewollte Konstruktion der EU auch schon „unten angekommen“? Welche Bedeutung hat dieses Europa für die Menschen? Fühlen wir uns inzwischen schon "Daheim in Europa"?
In der von Studierenden im Forschungsprojekt erarbeiteten Ausstellung (und im bebilderten Begleitband) werden mehrere, auch konträre Antworten gegeben. Gezeigt und damit befragt werden mit Städtepartnerschaften, mit Europaplätzen, mit dem „europäischen Wettbewerb“ für Schüler, mit dem „Europa von oben“, dem „Europa von unten“ und dem „Europa der Migranten“ Formen der Europäisierung in der Region. Dieses sichtbare Europa vor Ort ist ausgesprochen vielfältig. Und seine Zukunft ist noch offen.

Laufzeit SoSe 2003 bis SoSe 2004
Leitung Reinhard Johler
Präsentation und Veröffentlichung

  • Ausstellung im Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft, 06.05. bis 04.07.2005
  • Reinhard Johler (Hg.): Daheim in Europa. Formen von Europäisierung in der Region. Tübingen 2004.

 

Renaissance des Dialekts?

Wer spricht heute wo, wie und warum Dialekt? Auf diese Fragen versucht das Studienprojekt „Renaissance des Dialekts?“ Antworten zu geben. Das thematisch weit gespannte Spektrum reicht vom Dialektgebrauch in der Familie, in Schule, Beruf, Wissenschaft und Kirche bis hin zu Werbung, Krimi, Theater, Medien. Untersucht wurde auch, wo ist der Dialekt unerwünscht und wie lebt es sich an der Dialektgrenze zwischen Württemberg und Baden. Neben den zumeist auf kleineren Feldstudien basierenden Artikeln bietet der Sammelnband dem aktiven Leser noch weiteres, umfangreiches Material, das mit Hilfe eines Registers von Fragen gezielt zu Antworten führt, zum Beispiel: "Wie sexy stufen Bremer Frauen einen schwäbisch sprechenden Mann ein?" (S. 242).

Laufzeit WiSe 2002/03 bis SoSe 2003
Leitung Eckart Frahm
Veröffentlichung

  • Eckart Frahm (Hg.): Renaissance des Dialekts? Tübingen 2003.

 

Ansichtssachen – Webcams auf privaten Homepages (Das Tübinger Webcamprojekt)

Laufzeit SoSe 2002 bis WiSe 2002/03
Leitung Susanne Regner
Präsentation
Im Wettbewerb >digital sparks 03< für Medienprojekte des Fraunhofer-Institutes für Medienkommunikation ist das Webcam-Projekt im August 2003 nominiert worden, siehe:
netzspannung.org/digital-sparks/projects/
netzspannung.org/digital-sparks/flashmap/

 

Bewegliche Habe. Zur Ethnografie der Migration

Laufzeit SoSe 2002 bis WiSe 2002/03
Leitung Bernd Jürgen Warneken
Präsentation und Veröffentlichung

  • Ausstellung im Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft, 14.02. bis 16.03.2003
  • Bernd Jürgen Warneken: Bewegliche Habe. Zur Ethnografie der Migration. Tübingen 2003.

 

Trench-Art. Kreativität des Schützengrabens

Laufzeit SoSe 2001 bis WiSe 2001/02
Leitung Gottfried Korff
Präsentation und Veröffentlichung

  • Ausstellung im Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft, 26.04. bis 16.06.2002
  • Projektgruppe 'Trench Art - Kreativität des Schützengrabens' (Hg.): Kleines aus dem Großen Krieg. Metamorphosen militärischen Mülls. Tübingen 2002.

 

Grauzone. Ethnografische Variationen über die letzten Lebensabschnitte

Laufzeit SoSe 2000 bis SoSe 2001
Leitung Friedemann Schmoll
Veröffentlichung

  • Friedemann Schmoll (Hg.): Grauzone. Ethnographische Variationen über die letzten Lebensabschnitte. Tübingen 2002.

 

Prädikat wertlos. Der lange Streit um Schmutz und Schund

Laufzeit WiSe 2000/01 bis SoSe 2001
Leitung Kaspar Maase
Veröffentlichung

  • Kaspar Maase (Hg.): Prädikat wertlos. Der lange Streit um Schmutz und Schund. Tübingen 2001.
  • Eine CD-ROM (Bibliothek des LUI: Signatur: Ap 2029) spiegelt Inhalt der Projekthomepage wider, deren Laufzeit auf dem Server abgelaufen ist.

 

Fehlalarm. Y2K und andere Apokalypsen

Leitung Bernd Jürgen Warneken
Laufzeit WiSe 1999/2000 bis WiSe 2001/02
Präsentation und Veröffentlichung

  • Ausstellung im Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft, 01.12.2000 bis 14.01.2001
  • Bernd Jürgen Warneken (Hg.): Fehlalarm: Y2K und andere Apokalypsen. Tübingen 2000.

 

Erinnerungen an die Haigerlocher Juden. Ein Mosaik

Laufzeit WiSe 1998/99 bis WiSe 1999/2000
Leitung Utz Jeggle
Veröffentlichung

  • Utz Jeggle (Hg.): Erinnerungen an die Haigerlocher Juden. Ein Mosaik. Tübingen 2000.

 

Völkische Posen, volkskundliche Dokumente. Hans Retzlaffs Fotografien 1930 bis 1945

Laufzeit WiSe 1997/98 bis WiSe 1998/99
Leitung Gudrun M. König
Veröffentlichung

  • Ulrich Hägele/Gudrun M. König (Hg.): Völkische Posen, volkskundliche Dokumente. Hans Retzlaffs Fotografien 1930 bis 1945. Marburg 1999.

 

Kleine Gypse. Wohnzimmerrezeption antiker Plastik

Laufzeit SoSe 1998 bis SoSe 1999
Leitung Gottfried Korff
Präsentation und Veröffentlichung

  • Ausstellung im Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft, 30.03. bis 02.05.1999
  • Projektgruppe "Kleine Gypse" (Hg.): Kleine Gypse. Wohnzimmerrezeption antiker Plastik. Tübingen 1999.

 

Tanzen. Empirische Untersuchungen zur aktuellen Freizeitkultur

Laufzeit SoSe 1997 bis SoSe 1998
Leitung Ute Bechdolf
Präsentation und Veröffentlichung

  • Mobile Ausstellung im Omnibus
  • Projektgruppe "Tanzen" (Hg.): Tanzlust. Empirische Untersuchungen zu Formen alltäglichen Tanzvergnügens. Tübingen 1998.

 

Wissenschaft als Kultur. Zur Ethnografie der Universität

Laufzeit WiSe 1996/97 bis WiSe 1997/98
Leitung Bernd Jürgen Warneken
Präsentation und Veröffentlichung

  • Ausstellung im Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft, 24.04. bis 01.06.1998
  • Bernd Jürgen Warneken (Hg.): Das Outfit der Wissenschaft. Zur symbolischen Repräsentation akademischer Fächer am Beispiel von Jura, Botanik und empirischer Kulturwissenschaft. Tübingen 1998.

 

Medienwirklichkeit am Beispiel Lokalpresse

Laufzeit WiSe 1995/96 bis WiSe 1996/97
Leitung Bernd Jürgen Warneken
Veröffentlichungen

  • Projektgruppe des Ludwig-Uhland-Instituts: Medienwirklichkeit am Beispiel Lokalpresse. In: Tübinger Korrespondenzblatt 48 (September 1997), S. 3-34.
  • Haspelpress 2/1997.
  • Schwäbisches Tagblatt vom 08.02.1997.
  • Sendung im Uni-Radio am 09.02.1997.

 

Schwabenbilder. Zur Konstruktion eines Regionalcharakters

Laufzeit WiSe 1995/96 bis WiSe 1996/97
Leitung Michael Hermann und Utz Jeggle
Präsentation und Veröffentlichung

  • Ausstellung im Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft, 18.04. bis 01.06.1997
  • Projektgruppe "Schwabenbilder" (Hg.): Schwabenbilder. Zur Konstruktion eines Regionalcharakters. Tübingen 1997.

 

Die Flurnamen der Stadt Nagold

Laufzeit WiSe 1989/90 bis WiSe 1990/91
Leitung Arno Ruoff
Veröffentlichung

  • Arno Ruoff/Silke Kohnert (Hg.): Die Flurnamen der Stadt Nagold. Gemarkungen Nagold, Emmingen, Gündringen, Hochdorf, Iselshausen, Mindersbach, Pfrondorf, Schietingen, Vollmaringen. Nagold 1997.

 

Einkaufen. Konsumentenkulturen in der Region

Laufzeit SoSe 1994 bis SoSe 1995
Leitung Gisela Welz
Veröffentlichung

  • Gisela Welz (Hg.): Einkaufen. ethnographische Skizzen. Konsumentenkulturen in der Region Tübingen. Tübingen 1996.

 

Neue Siedlungen – restudied

Laufzeit WiSe 1992/93 bis WiSe 1994/95
Leitung Christel Köhle-Hezinger
Veröffentlichung

  • Christel Köhle-Hezinger (Hg.): Neue Siedlungen – Neue Fragen. Eine Folgestudie über Heimatvertriebene in Baden-Württemberg – 40 Jahre danach. Tübingen 1996.

 

Erinnerungen an die Tübinger "Franzosenzeit"

Laufzeit WiSe 1994/95 bis SoSe 1995
Leitung Bernd Jürgen Warneken
Veröffentlichung

  • Annemarie Hopp u.a. (Hg.): Feinde, Freunde, Fremde. Erinnerungen an die Tübinger "Franzosenzeit". Tübingen 1995.

 

Ostwestbilder

Laufzeit SoSe 1992 bis WiSe 1994/95
Leitung Bernd Jürgen Warneken
Veröffentlichung

  • Bernd Jürgen Warneken (Hg.): Spiegelbilder. Was Ost- und Westdeutsche übereinander erzählen. Tübingen 1995.

 

Tüftler, Inventeure, Sonderlinge

Laufzeit WiSe 1993/94 bis WiSe 1994/95
Leitung Utz Jeggle, Heidi Staib und Friederike Valet
Präsentation und Veröffentlichung

  • Ausstellung im Württembergischen Landesmuseum Stuttgart, 13.10.1995 bis 18.01.1996
  • Baldenhöfer, Jörg u.a.: Schwäbische Tüftler. Der Tüftler ein Schwabe? Der Schwabe ein Tüftler? Stuttgart 1995.

 

Sammeln

Laufzeit SoSe 1993 bis SoSe 1994
Leitung Konrad Köstlin
Veröffentlichung

  • Hermann Bausinger u.a. (Hg.): Ums Leben sammeln. Ein Projekt. Tübingen 1994.

 

Kleidung und Modeverhalten

Laufzeit WiSe 1989/90 bis WiSe 1990/91
Leitung Christel Köhle-Hezinger
Veröffentlichung

  • Christel Köhle-Hezinger (Hg.): Der neuen Welt ein neuer Rock. Studien zu Kleidung, Körper und Mode an Beispielen aus Württemberg. Stuttgart 1993.

 

Der Tübinger Skulpturenpark

Laufzeit SoSe 1991 bis WiSe 1993/94
Leitung Gottfried Korff
Veröffentlichung

  • Projektgruppe des Ludwig-Uhland-Instituts: Der Tübinger Skulpturenpark. In: Tübinger Korrespondenzblatt 43 (1993).

 

Neue Urbanität und Multikultur

Laufzeit WiSe 1990/91 bis WiSe 1991/92
Leitung Gisela Welz
Veröffentlichung

  • Projektgruppe des Ludwig-Uhland-Instituts für Empirische Kulturwissenschaft: Weltstadt Frankfurt am Main? Multikulturelle Politik – Modell Mainmetropole; Büros gegen Wohnungen; Medienrummel um Multikulti. Tübingen 1992.

 

Ost-westdeutsche Alltagskultur

Laufzeit SoSe 1991 bis SoSe 1992
Leitung Wolfgang Kaschuba und Ute Mohrmann in Zusammenarbeit mit einer Projektgruppe des Instituts für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität Berlin
Veröffentlichung

  • Wolfgang Kaschuba (Hg.): Blick-Wechsel Ost-West. Beobachtungen zur Alltagskultur in Ost- und Westdeutschland. Tübingen 1992.

 

Die fränkisch-alemannische Sprachgrenze

Laufzeit WiSe 1985/86 bis SoSe 1986
Leitung Arno Ruoff
Veröffentlichung

  • Arno Ruoff (Hg.): Die fränkisch-alemannische Sprachgrenze. Statik und Dynamik eines Übergangsgebiets. Tübingen 1992.

 

Grenze – Geschichte und Geschichten. Eine räumliche Analyse des deutsch-französischen Verhältnisses

Laufzeit SoSe 1990 bis SoSe 1991
Leitung Utz Jeggle
Veröffentlichung

  • Utz Jeggle (Hg.): Zur Grenze. Ethnographische Skizzen. Tübingen 1991.

 

Partykultur der 50er Jahre

Laufzeit SoSe 1989 bis SoSe 1990
Leitung Konrad Köstlin
Veröffentlichung

  • Projektgruppe: Partykultur der 50er Jahre. (Hg.): Partykultur? Fragen an die Fünfziger. Tübingen 1991.

 

Wendemarken. Zum Symbolumbruch in Ostdeutschland

Laufzeit SoSe 1991
Leitung Bernd Jürgen Warneken
Präsentation und Veröffentlichung

  • Ausstellung im Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft, 15.11. bis 22.12.1991
  • Bernd Jürgen Warneken (Hg.): Wendemarken. Zum Symbolumbruch in Ostdeutschland. Tübingen 1991.

 

Baumwollspinnerei Kuchen

Laufzeit WiSe 1986/87 bis WiSe 1987/88
Leitung Christel Köhle-Hezinger
Veröffentlichung

  • Christel Köhle-Hezinger/Walter Ziegler (Hg.): "Der glorreiche Lebenslauf unserer Fabrik". Zur Geschichte von Dorf und Baumwollspinnerei Kuchen. Weissenhorn 1991.

 

Ehemalige polnische Zwangsarbeiter

Laufzeit SoSe 1991
Leitung Utz Jeggle
Präsentation und Veröffentlichung

  • Ausstellung 12.-19.05.1991
  • Kulturamt der Stadt Tübingen (Hg.): Vorbei und nicht vergessen. Ehemalige polnische Zwangsarbeiter als Gäste in Tübingen. Tübingen 1992.

 

Feldforschung in Villingen-Schwenningen. Ein Beitrag zur Kultur in der Doppelstadt

Laufzeit WiSe 1988/89 bis SoSe 1990
Leitung Christel Köhle-Hezinger und Hermann Bausinger
Veröffentlichung

  • Christel Köhle-Hezinger/Hermann Bausinger (Hg.): Feldforschung in Villingen-Schwenningen. Ein Beitrag zur Diskussion über die Kultur der Doppelstadt. Villingen-Schwenningen 1991.

 

Machtrituale. Zur Körpersprache der Herrschaft und Unterwerfung

Laufzeit WiSe 1988/89 bis SoSe 1990
Leitung Bernd Jürgen Warneken
Veröffentlichung

  • Bernd Jürgen Warneken (Hg.): Der aufrechte Gang. Zur Symbolik einer Körperhaltung. Tübingen 1990.

 

Der neue deutsche Heimatfilm

Laufzeit SoSe 1987 bis SoSe 1988
Leitung Wolfgang Kaschuba
Veröffentlichung

  • Wolfgang Kaschuba (Hg.): Der deutsche Heimatfilm. Bildwelten und Weltbilder. Bilder, Texte, Analysen zu 70 Jahren deutscher Filmgeschichte. Tübingen 1989.

 

Kriegsbilder

Laufzeit SoSe 1989
Leitung Utz Jeggle
Veröffentlichung

  • Seminargruppe (Hg.): Kriegsbilder. Erinnerungen an den 2. Weltkrieg. Tübingen 1989.

 

Wilde Masken. Ein anderer Blick auf die Fasnacht

Laufzeit WiSe 1987/88 bis WiSe 1988/89
Leitung Gottfried Korff und Kritz Kuhn in Zusammenarbeit mit einer Projektgruppe des Fachgebiets Kommunikationsdesign der Stuttgarter Merz-Akademie
Präsentation und Veröffentlichung

  • Ausstellung im Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft, 26.01. bis 05.03.1989
  • Gottfried Korff (Hg.): Wilde Masken. Ein anderer Blick auf die Fasnacht. Tübingen 1989.

 

Nationalsozialismus im Landkreis Tübingen. Eine Heimatkunde

Laufzeit SoSe 1986 bis WiSe 1987/88
Leitung Utz Jeggle
Präsentation und Veröffentlichung

  • Utz Jeggle (Hg.): Nationalsozialismus im Landkreis Tübingen. Eine Heimatkunde. Tübingen 1988.

 

Umgang mit Gefahr. Reaktionen auf Tschernobyl

Laufzeit SoSe 1986 bis SoSe 1987
Leitung Bernd Jürgen Warneken
Veröffentlichung

  • Umgang mit Gefahr. Reaktionen auf Tschernobyl. In: Tübinger Korrespondenzblatt 32 (1987).

 

Populare Schreibkultur

Laufzeit Ws 1988/89 bis SoSe 1990
Leitung Bernd Jürgen Warneken
Veröffentlichung

  • Bernd Jürgen Warneken (Hg.): Populare Schreibkultur. Texte und Analysen. Tübingen 1987.

 

Fremde Deutsche. Alltagskultur aus der Sicht ausländischer Studierender

Laufzeit SoSe 1985 bis SoSe 1986
Leitung Hermann Bausinger
Veröffentlichung

  • Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft: Fremde Deutsche. Alltagskultur aus der Sicht ausländischer Studierender. Tübingen 1986.

 

Die Kultur der Straße

Laufzeit SoSe 1984 bis WiSe 1985/86
Leitung Bernd Jürgen Warneken
Präsentation und Veröffentlichung

  • Wanderausstellung u.a. im Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft, 24.01. bis 09.03.1986
  • Bernd Jürgen Warneken (Hg.): Als die Deutschen demonstrieren lernten. Das Kulturmuster "friedliche Strassendemonstration" im preußischen Wahlrechtskampf 1908-1910. Tübingen 1986.

 

Freiheit, Gleichheit, Schwesterlichkeit. Württembergische Frauen in der Revolution 1848/49

Laufzeit WiSe 1983/84
Leitung Carola Lipp
Veröffentlichung

  • Carola Lipp (Hg.): Schimpfende Weiber und patriotische Jungfrauen. Frauen im Vormärz und in der Revolution 1848/49. Moos 1986.

 

Volkskunst in der Gegenwart

Laufzeit SoSe 1984 bis WiSe 1985/86
Leitung Gottfried Korff
Präsentation und Veröffentlichung

  • Ausstellung im Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft
  • Gottfried Korff (Hg.): Volkskunst heute? Vogelscheuchen, Hobby-Künstler, Vorgarten-Kunst, Fronleichnamsteppiche, Krippen, Graffiti, Motorrad-Tanks, Autobemalungen, Tätowierungen, Punk-Ästhetik. Tübingen 1986.

 

Wallfahren heute

Laufzeit WiSe 1983/84 bis WiSe 1984/85
Leitung Martin Scharfe
Veröffentlichung

  • Martin Scharfe (Hg.): Wallfahrt – Tradition und Mode. Empirische Untersuchung zur Aktualität von Volksfrömmigkeit. Tübingen 1985.

 

Fremde Arbeiter in Tübingen

Laufzeit WiSe 1984/85
Leitung Utz Jeggle
Veröffentlichung

  • Projektgruppe "Fremde Arbeiter": Fremde Arbeiter in Tübingen 1939-1945. Tübingen 1985.

 

Reparieren. Ein Beitrag zur Phänomenologie der Sachkultur

Laufzeit WiSe 1982/83 bis WiSe 1983/84
Leitung Gottfried Korff
Präsentation und Veröffentlichung

  • Ausstellung im Württembergischen Landesmuseum Stuttgart, 15.10. bis 15.12.1983
  • Gottfried Korff (Hg.): Flick-Werk. Reparieren und Umnutzen in der Alltagskultur. Stuttgart 1983.

 

Schwäbische Maler. Folklorismus im 19.Jahrhundert

Laufzeit SoSe 1982 bis SoSe 1983
Leitung Martin Scharfe
Präsentation und Veröffentlichung

  • Ausstellung im Württembergischen Landesmuseum Stuttgart, 13.04. bis 05.06.1983
  • Heitere Gefühle bei der Ankunft auf dem Lande. Bilder schwäbischen Landlebens im 19. Jh. Tübingen 1983.

 

Arbeiter in einem württembergischen Dorf

Laufzeit WiSe 1977/78
Leitung Martin Scharfe und Bernd Jürgen Warneken
Veröffentlichung

  • Da ist nirgends nichts gewesen ausser hier. Die "rote Mössingen" im Generalstreik gegen Hitler. Geschichte eines schwäbischen Arbeiterdorfes. Berlin 1982.

 

Niemals sechsspurig durchs Neckartal! Die lokale Kommunikation über ein Straßenbauprojekt

Laufzeit WiSe 1978/79
Leitung Bernd Jürgen Warneken

  • VeröffentlichungBernd Jürgen Warneken (Hg.): Niemals sechsspurig durchs Neckartal! Die lokale Kommunikation über ein Straßenbauprojekt. Tübingen 1982.

 

Flüchtlingsschicksale

Laufzeit WiSe 1981/82 bis WiSe 1982/83
Leitung Utz Jeggle
Veröffentlichung

  • Utz Jeggle: Flüchtlingsschicksale. Bericht von einem Projektseminar. In: Jahrbuch für ostdeutsche Volkskunde 26 (1983)

 

Volk und Gesundheit. Heilen und vernichten im Nationalsozialismus

Laufzeit WiSe 1980/81 bis WiSe 1981/82
Leitung Walter Wuttke-Groneberg
Präsentation und Veröffentlichung

  • Ausstellung im Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft
  • Projektgruppe "Volk und Gesundheit" (Hg.): Volk und Gesundheit. Heilen und vernichten im Nationalsozialismus. Tübingen 1982.

 

"Rites de passage". Bilddokumente

Laufzeit SoSe 1979 bis WiSe 1980/81
Leitung Martin Scharfe
Präsentation und Veröffentlichung

  • Ausstellung im Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft, 16.11. bis 21.12.1980
  • Lebensspuren. Alte Erinnerungsbilder. Tübingen 1980.

 

Jugendliche

Laufzeit WiSe 1977/78 bis WiSe 1978/79
Leitung Hermann Bausinger
Präsentation

  • Ausstellung „Jugendliche. Bilder – Texte – Zahlen“ im Epple-Haus Tübingen, 25.01. bis 08.02.1979

 

O alte Burschenherrlichkeit

Laufzeit WiSe 1977/78 bis SoSe 1978
Leitung Utz Jeggle
Präsentation

  • Ausstellung im Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft, 03.06. bis 02.07.1978

 

Das andere Tübingen. Kultur und Lebensweise der Unteren Stadt im 19. Jahrhundert

Laufzeit WiSe 1976/77 bis WiSe 1977/78
Leitung Martin Scharfe
Veröffentlichung

  • Martin Scharfe (Hg.): Das andere Tübingen : Kultur und Lebensweise der Unteren Stadt im 19. Jahrhundert. Tübingen 1978.

 

Kultur und Lebensweise von Land-, Heim- und Fabrikarbeitern im Königreich Württemberg

Laufzeit WiSe 1975/76 bis SoSe 1976
Leitung Martin Scharfe
Präsentation und Veröffentlichung

  • Ausstellung im Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft, 10.10. bis 14.11.1976
  • Ludwig-Uhland-Institut für empirische Kulturwissenschaft: Arbeiter. Kultur und Lebensweise im Königreich Württemberg. Tübingen 1976.

 

Analyse eines Festes am Beispiel Weihnachten

Laufzeit SoSe 1974 bis WiSe 1974/75
Leitung Martin Scharfe
Präsentation und Veröffentlichung

  • Ausstellung im Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft, 01.12.1974 bis 06.01.1975
  • Ludwig-Uhland-Institut für empirische Kulturwissenschaft: Unbehagen an Weihnachten? Tübingen 1974.

 

Heimatkunde?

Laufzeit WiSe 1973/74
Leitung Utz Jeggle und Gottfried Korff
Präsentation

  • Ausstellung im Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft, 11.04. bis 12.05.1974 sowie in der Stadtbibliothek (Schwörhaus) Ulm