Prüfungen für Magister im EKW-Studium

Die folgenden Informationen und Ratschläge fassen die Regelungen der Prüfungsordnung vereinfacht und pragmatisch zusammen. In Zweifelsfällen nicht verzweifeln, sondern a) selber die Prüfungsordnung nachlesen (http://www.uni-tuebingen.de/uni/s08/magister.htm), die immer auch Ausnahmeregelungen kennt, und b) im Dekanat der Fakultät für Sozial- und Verhaltswissenschaften (Fakultät 08) nachfragen (Haußerstr. 11, Tel. 297 68 56); man ist dort im Normalfall sehr ver-ständnisvoll und flexibel.

Orientierungsprüfung

Jede Studierende (Aus Gründen der Sprachökonomie wird hier für Studierende die weibliche, für Lehrende die männliche Form verwendet; das jeweils andere Geschlecht ist selbstverständlich eingeschlossen.) muss in zwei Fächern (in den beiden Hauptfächern oder in einem Haupt- und einem Nebenfach) den erfolgreichen Besuch einer "prüfungsrelevanten Lehrveranstaltung" nachweisen. Die Orientierungsprüfung besteht darin, diese beiden Nachweise zu erwerben. Sie ist bis zum Ende des 2. Semesters abzulegen; Wie-derholung (z. B. bei einer nicht bestandenen Klausur) ist möglich. Wer bis zum Ende des 3. Semesters die Orientierungsprüfung nicht abgelegt hat, verliert jeden Anspruch auf weitere Prüfungen, kann also sein Studium nicht formell abschließen.

Studierende, die ihr [erstes] Hauptfach in der Fakultät 08 haben, brauchen zum Nachweis der Prüfungsleistungen einen Laufzettel, den man im LUI-Sekretariat erhält. Dort lassen Sie von dem Lehrenden, bei dem Sie die prüfungsrelevante Veranstaltung besucht haben, den erfolgreichen Leistungsnachweis eintragen.

In der EKW kommen dafür 2 Veranstaltungen in Frage: im Normalfall die Klausur zur Vorlesung "Einführung in die Empirische Kulturwissenschaft" (jeweils im Wintersemester); falls das nicht möglich sein sollte, eine Klausur im Rahmen des Seminars "Kulturtheorien I".

Wer sein zweites Fach auch in der Fakultät 08 hat, lässt die entsprechende Veranstaltung ebenfalls auf dem Laufzettel eintragen. Wer sein zweites Fach in einer anderen Fakultät hat, muss sich vom dortigen Studienfachberater oder Dekanat eine Bescheinigung ausstellen lassen, die die Prüfungsleistung in diesem Fach bestätigt. Wenn man die Bestätigung für beide Fächer hat, geht man mit dem Laufzettel in die Sprechstunde des Dekanats und erhält dort die Bescheinigung über die insgesamt bestandene Orientierungsprüfung. Das sollte man möglichst bald nach dem Ablegen der beiden Prüfungsleistungen machen und nicht warten, bis die Zulassung zur Zwischenprüfung ansteht.

Wer sein [erstes] Hauptfach nicht in der Fakultät 08 hat, muss sich nach der dort geltenden - und nicht mit der der Fakultät 08 übereinstimmenden! - Prüfungsordnung richten.

Zwischenprüfung

Wie die Orientierungsprüfung muss auch die Zwischenprüfung bis zu einem bestimmten Termin abgelegt sein - andernfalls wird man gar nicht zur Magisterprüfung zugelassen, kann also keinen Abschluss erwerben. Spätester Zeitpunkt, die Zwischenprüfung abzulegen, ist das Ende des 6. Fachsemesters; als Norm gilt das Ende des 4. Fachsemesters. Einen frühesten Zeitpunkt gibt die Prüfungsordnung nicht an, die Prüfung kann also bereits im dritten Semester abgelegt werden.

Die Zwischenprüfung wird in jedem Studienfach getrennt abgelegt. Für EKW gilt folgende Ordnung. In EKW als Nebenfach besteht die Zwischenprüfung darin, dass man alle von der Prüfungsordnung verlangten Scheine sowie das Studienbuch mit dem aktuellen Datenkontrollblatt im Dekanat der Fakultät 08 vorlegt; dann kann man einen Antrag stellen und erhält kurz darauf sein Zwischenprüfungszeugnis. Also nicht warten bis zur Anmeldung zur Magisterprüfung, sondern das Zeugnis besorgen, sobald alle Voraussetzungen gegeben sind. Verlangt werden folgende benoteten Scheine:

· Grundzüge historisch-sozialwissenschaftlichen Argumentierens
· Kulturtheorien I
· Ein Spezialseminar
· Eine Exkursion, nach Möglichkeit mehrtägig.

Als Spezialseminar gelten alle Seminare des Grundstudiums außer Grundzüge und Kulturtheorien, also z. B. Quellen und Methoden. Falls keine mehrtägige Exkursion gemacht wurde, kann sie durch zwei eintägige abgegolten werden. Die Note des Zwischenprüfungszeugnisses ergibt sich aus dem Schnitt der Pflichtscheinnoten.

Das LUI empfiehlt aber dringend, bis zur Zwischenprüfung nicht nur die genannten Pflichtveranstaltungen zu absolvieren, sondern Veranstaltungen (insbes. Einführungsvorlesung mit Übung und Klausur sowie eine Veranstaltung Quellen und Methoden) zu besuchen.

In EKW als Hauptfach muss zusätzlich zu den Pflichtscheinen eine schriftliche Hausarbeit verfasst werden. Verlangt werden folgende benoteten Scheine:

· Grundzüge historisch-sozialwissenschaftlichen Argumentierens
· Kulturtheorien I
· Ein Spezialseminar
· Einführung in die allgemeine oder eine spezielle Soziologie
oder
eine philosophische Lehrveranstaltung zu Fragen der Wissenschafts- oder Erkenntnistheorie
· Eine Exkursion, nach Möglichkeit mehrtägig.

Als Spezialseminar gelten alle Seminare des Grundstudiums außer Grundzüge und Kulturtheorien, also z. B. Quellen und Methoden. Falls keine mehrtägige Exkursion gemacht wurde, kann sie durch zwei eintägige abgegolten werden. Wer statt der Soziologie-Einführung eine philosophische Veranstaltung nachweisen möchte, sollte sich vorher mit der EKW-Studienberatung darüber verständigen, dass die gewählte Veranstaltung als Äquivalent zur Soziologie-Einführung anerkannt wird; auf jeden Fall wird auch hier ein benoteter Schein verlangt.
Das LUI empfiehlt aber dringend, bis zur Zwischenprüfung nicht nur die genannten Pflichtveranstaltungen zu absolvieren, sondern auch Veranstaltungen (insbes. Einführungsvorlesung mit Übung und Klausur sowie Quellen und Methoden I-III) zu besuchen.

Die Hausarbeit soll einen Umfang von ca. 25 Seiten haben und in nicht mehr als 5 Wochen Arbeitszeit verfasst werden. Hinweise zur äußeren Gestaltung der Arbeit finden Sie unter Schreibhinweise.

Es ist möglich und wird sogar empfohlen, eine Seminararbeit (die bereits benotet wurde) auszubauen. Im Normalfall sollte die Zwischenprüfungsarbeit empirischen Charakter haben, d.h., nicht allein auf wissenschaftlicher Literatur gründen, sondern eigenständig recherchiertes empirisches Material zum Ausgangspunkt nehmen. Dieses Material kann aus Beobachtung, Archivalien, Medienprodukten, Sachkultur, Statistiken oder ähnlichen Quellen verschiedenster Art stammen. Im Einzelfall ist auch eine reine Theoriearbeit möglich.

Wer eine Idee für ein Hausarbeitsthema hat, sollte das mit einem Lehrenden besprechen; wer keine Idee hat, lässt sich beraten. Betreuen kann jeder Lehrende. Die Fünfwochenfrist wird nicht kontrolliert; es gibt keine Anmeldung der Arbeit, von der aus dann die Uhr läuft. Die Frist dient in erster Linie der Selbstkontrolle, damit der Aufwand für die Arbeit in Grenzen bleibt. Wenn, nach Absprache mit dem betreuenden Lehrenden, die Hausarbeit fertig ist, wird sie bei ihm abgegeben und benotet. Das Urteil über die Arbeit geht aus dem LUI direkt ins Dekanat; die Studierende erhält dann dort bei Vorlage der Pflichtscheine und des Studienbuchs mit aktuellem Datenkontrollblatt das Zwischenprüfungszeugnis. Die Note ergibt sich aus der Note für die Hausarbeit (50%) und dem Schnitt der sonstigen Noten.

Magisterprüfung

Die Magisterprüfung soll im 9. Studiensemester abgelegt werden (Beurlaubungen für Auslandssemester oder Praktika zählen nicht), bei Vorliegen aller Voraussetzungen geht es auch früher. Sie umfasst eine vierstündige Klausur, eine mündliche Prüfung sowie - im 1. Hauptfach - die schriftliche Magisterarbeit. Voraussetzung für die Anmeldung zur Prüfung ist, dass man in allen Fächern das Hauptstudium erfolgreich absolviert hat ("scheinfrei" ist). Die Reihenfolge in der Fakultät 08 ist: (Magisterarbeit), Klausur, mündliche Prüfung. Zum Zeitpunkt der Anmeldung müssen Sie als Studierende eingeschrieben sein.

Bei der Anmeldung zur Prüfung (für Menschen, die ihr [1.] Hauptfach in der Fakultät 08 haben) ist vorzulegen:

· Kurzer Lebenslauf, der v.a. den Bildungsgang enthält
· Zwischenprüfungszeugnisse und Hauptstudiums-Leistungsnachweise aller Studienfächer im Original
· Kopie des Abiturzeugnisses
· die Namen der vorgesehenen Prüfer in allen Fächern.

Nach erfolgter Zulassung zur Magisterprüfung vergibt der Betreuer dann formell das Thema der Magisterarbeit; von diesem Zeitpunkt an läuft die Sechsmonatsfrist für die Arbeit. Darüber erhalten Sie schriftlich Mitteilung vom Dekanat.

Allgemeines zu Klausur und mündlicher Prüfung. Bei der Anmeldung zu den Prüfungen im Dekanat der Fakultät 08 müssen Sie Prüfer und Beisitzer angeben. Prüfer kann jeder Habilitierte sein (erkennbar am Titel Professor oder Privatdozent), Beisitzer im Einzelfall auch ein promovierter Mitarbeiter. Mit dem Prüfer sprechen Sie drei Prüfungsthemen ab: eines für die Klausur, zwei für die mündliche Prüfung. Die Themen sollen aus drei verschiedenen Bereichen der EKW stammen, nicht im Themenbereich der Magisterarbeit liegen und sich nicht mit Prüfungsthemen in anderen Fächern überschneiden.

Die Klausur dauert vier Stunden. In einem Raum am LUI verfassen Sie ohne Hilfsmittel einen Aufsatz zu einem von drei gestellten Themen. Die Arbeit kann handschriftlich oder an einem Instituts-Laptop verfasst werden. Die Klausur findet unter Prüfungsbedingungen statt. Das bedeutet: Versucht eine Kandidatin/ein Kandidat das Ergebnis einer Prüfungsleistung durch Täuschung oder Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen, so gilt die betreffende Prüfungsleistung als mit "nicht ausreichend" (5,0) bewertet (Prüfungsordnung §10, 4). Einmalige Wiederholung ist möglich.
Nach Absprache mit dem Prüfer lassen Sie im LUI-Sekretariat den Raum für den geplanten Termin reservieren. Zur Klausur bringen Sie den blauen Prüfungsbogen des Dekanats mit und geben ihn im Sekretariat ab.

Zum Klausurtermin erstellt der Prüfer auf Grund der gemeinsamen Absprache ein Formular, das drei Themen zur Wahl stellt; eines davon bearbeiten Sie. Zur Vorbereitung benötigt der Prüfer spätestens eine Woche vor dem Klausurtermin eine Information, die enthält 1) den Namen der Kandidatin sowie "Hauptfach EKW" oder "Nebenfach EKW"; 2) das Datum der Klausur; 3) die 3 Prüfungsthemen mit jeweils ein bis drei Sätzen zur Erläuterung. Sie brauchen also keine weiteren Exposés, Gliederungen oder Literaturlisten anzufertigen.

Den Termin der mündlichen Prüfung besprechen Sie mit dem Prüfer; dann klären Sie, ob der Beisitzer diesen Termin wahrnehmen kann und informieren noch einmal kurz den Prüfer. Einige Tage vor der Prüfung lassen Sie bitte beiden Prüfern ein Exposé zugehen, das enthält: Namen, Prüfungsdatum, Haupt- oder Nebenfach sowie pro Thema eine Stichwortgliederung und eine Liste der von Ihnen zur Vorbereitung benutzten Literatur (etwa im Umfang der Literatur für eine Hauptseminararbeit).

A) EKW als Nebenfach
Im Hauptstudium müssen folgende Veranstaltungen erfolg-reich besucht werden:

· Zwei Spezialseminare
· Zwei mehrtägige Exkursionen.

Als Spezialseminare gelten alle Seminare des Hauptstudiums außer dem Institutskolloquium. Eine mehrtägige Exkursion kann durch zwei eintägige abgegolten werden. Mit den Lehrveranstaltungen von Grund- und Hauptstudium sollen unterschiedliche Felder des Faches abgedeckt werden. Das LUI empfiehlt dringend, nicht nur die genannten Pflichtveranstaltungen zu absolvieren, sondern auch andere Veranstaltungen zu besuchen.
Die mündliche Prüfung dauert eine halbe Stunde.

B) EKW als 2. Hauptfach
Im Hauptstudium müssen folgende Veranstaltungen er-folgreich besucht werden:

· Zwei Spezialseminare
· Zwei mehrtägige Exkursionen
· Ein Studienprojekt
· Drei Institutskolloquien.

Als Spezialseminare gelten alle Seminare des Hauptstudiums außer dem Institutskolloquium. Eine mehrtägige Exkursion kann durch zwei eintägige abgegolten werden. Mit den Lehrveranstaltungen von Grund- und Hauptstudium sollen unterschiedliche Felder des Faches abgedeckt werden. Das LUI empfiehlt dringend, nicht nur die genannten Pflichtveranstaltungen zu absolvieren, sondern Veranstaltungen (insbes. Kulturtheorien II sowie Vorlesungen) zu besuchen.

C) EKW als 1. Hauptfach
Im Hauptstudium müssen folgende Veranstaltungen erfolgreich besucht werden:

· Zwei Spezialseminare
· Zwei mehrtägige Exkursionen
· Ein Studienprojekt
· Zwei Institutskolloquien
· Das Magisterkolloquium.

Als Spezialseminare gelten alle Seminare des Hauptstudiums außer dem Institutskolloquium. Eine mehrtägige Exkursion kann durch zwei eintägige abgegolten werden. Mit den Lehrveranstaltungen von Grund- und Hauptstudium sollten möglichst unterschiedliche Felder des Faches abgedeckt werden. Das LUI empfiehlt dringend, nicht nur die genannten Pflichtveranstaltungen zu absolvieren, sondern Veranstaltungen (insbes. Kulturtheorien II sowie Vorlesungen) zu besuchen.

Im 1. Hauptfach wird zunächst die Magisterarbeit verfasst. Das Thema der Arbeit können Sie selber entwickeln oder sich von einem Lehrenden beraten lassen. Als Betreuer kommt jeder Habilitierte in Frage. Bereits in der Phase der Themenfindung empfiehlt sich der Besuch des Magisterkolloqiums, in dem laufende Arbeiten vorgestellt und diskutiert sowie allgemeine Fragen des Magistrierens besprochen werden. Wenn Sie so weit sind, stellen Sie dann selbst dort Ihr Magisterprojekt vor. Auch das Studium vorliegender Magisterarbeiten aus dem LUI (in der Bibliothek gibt es einen eigenen Katalog) hilft, sich mit der Textsorte vertraut zu machen. Während der Arbeit hilft der Austausch mit anderen Studierenden, evtl. in einer Magistergruppe, über tote Punkte und andere Probleme hinweg.

Die Magisterarbeit soll einen Umfang von ca. 80-100 Seiten Text haben und nachweisen, dass Sie ein Problem in vorgegebener Frist selbstständig nach wissenschaftlichen Methoden bearbeiten und die Ergebnisse sachgerecht darstellen können. Das Konzept im Einzelnen besprechen Sie mit Ihrem Betreuer; es geht insbesondere darum, die Fragestellung so zu präzisieren, dass die zu bearbeitenden Aspekte klar bestimmt und eingegrenzt sind. Wenn Sie gewiss sind, dass die Arbeit in längstens einem halben Jahr fertig gestellt werden kann, melden Sie sich im Dekanat der Fakultät 08 zur Magisterprüfung an; der Schein für das Magisterkolloquium kann gegebenenfalls nachgereicht werden.
Nach der Anmeldung (s.o.) haben sie 6 Monate Zeit zum Abfassen der Arbeit; in begründeten Fällen ist (bei Befürwortung durch den Betreuer) eine Verlängerung um maximal drei Monate möglich. Hinweise zur äußeren Gestaltung der Arbeit finden Sie unter Schreibhinweise.

Die Arbeit ist in drei Exemplaren gedruckt und gebunden im Dekanat abzuliefern. Jedes Exemplar muss eine handschriftlich unterzeichnete Erklärung enthalten, dass Sie die Arbeit selbstständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt haben.

Innerhalb von 4 Wochen nach Ablieferung sollen die Gutachten erstellt sein; nach deren Vorliegen wird Ihnen die Note der Magisterarbeit mitgeteilt. Damit beginnt eine Frist von 6 Monaten, innerhalb derer Sie die restlichen Prüfungen in allen Fächern zu absolvieren haben. Praktisch können Sie Prüfungstermine und -themen bereits besprechen, bevor die Gutachten vorliegen. Sollten die Gutachten vor der geplanten ersten Prüfung nicht vorliegen, so genügt es, wenn der Betreuer dem Dekanat mitteilt, dass die Arbeit mindestens mit "ausreichend" bewertet wird. Das weitere Prozedere in EKW ist so, wie oben für EKW als 2. Hauptfach beschrieben.

D) Option für umgekehrte Prüfungsreihenfolge
Nach der geltenden Prüfungsordnung muss zuerst die Magisterarbeit geschrieben werden; erst dann folgen die Prüfungen. Da mittlerweile in anderen Fakultäten die Studierenden wählen können, ob sie zuerst die Prüfungen absolvieren wollen, besteht diese Möglichkeit nun auch in der Fakultät 08. Es bedarf dazu nur einer formlosen Erklärung bei der Anmeldung zur Magisterprüfung im Dekanat.

Zweck dieser Regelung ist vor allem das zügigere Ablegen der Prüfung in den Nebenfächern oder im 2. Hauptfach; Sie müssen damit nicht warten, bis die Magisterarbeit abgeschlossen ist, sondern können diesen Teil der Prüfung (Klausur und mündliche Prüfung) ablegen, sobald Sie den letzten Pflichtschein im Nebenfach oder 2. Hauptfach erworben haben.

Grundsätzlich gilt: Sobald man in den Nebenfächern oder im 2. Hauptfach scheinfrei ist, kann man direkt den Antrag auf Zulassung zur Magisterprüfung stellen und anschließend Klausur und mündliche Prüfung im entsprechenden Fach absolvieren. Wer sich dafür entscheidet, muss dann auch in EKW Klausur und mündliche Prüfung vor dem Verfassen der Magisterarbeit absolvieren. Die Prüfungsreihenfolge der Fächer ist frei wählbar. Für die Prüfungen haben Sie 6 Monate Zeit. Danach gilt eine Dreimonatsfrist bis zur Anmeldung der Magisterarbeit, und für die haben Sie wieder 6 Monate Zeit. Wie lange Sie für die Prüfungen real brauchen, spielt dabei keine Rolle; für das gesamte Verfahren haben Sie 6 + 3 + 6 Monate (ohne eventuelle Fristverlängerung in Einzelfällen).

Die aktuelle Prüfungsordnung für den Studiengang Empirische Kulturwissenschaft erhalten Sie im

Dekanat der Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften
Hauserstraße 11
D - 72076 Tübingen
Tel.: +49(0)7071/297-6857 oder 297-6856
Fax: +49(0)7071/92- 2849

und auf der Homepage des Dekanats.